Blick ins Buch

Romane

Shantaram

4,4(120)
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Über das Buch

Eine ebenso tollkühne wie bewegende Reise ohne Rückfahrkarte in das Indien abseits der touristischen Routen

Als der Australier Lindsay mit falschen Papieren in Bombay strandet, hat er einen spektakulären Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis hinter sich und ist auf der Flucht vor Interpol. Ohne Sprachkenntnisse und Kontakte ist das Überleben in der chaotischen Metropole jedoch schwer. Zu seinem Glück begegnet Lindsay dem jungen Inder Prabaker, der in den Slums lebt und ihn unter seine Fittiche nimmt. Auf ihren Streifzügen durch die exotische, schillernde, aber auch zutiefst brutale und gnadenlose Stadt schließen die beiden eine innige Freundschaft. Von Prabaker lernt Lindsay nicht nur die Landessprache, sondern auch, mit sich ins Reine zu kommen und Verantwortung zu übernehmen: Als „Shantaram“, als „Mann des Friedens“ wird er zum Anwalt der Armen und kämpft fortan mutig und aufopferungsvoll für eine menschenwürdigere Welt.

(Laufzeit: 45h 16)

Editionen (3)

ISBN9783844507515
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum08.10.11

Rezensionen & Bewertungen

120 Bewertungen

16 Rezensionen

4,4

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  • romy_liest
    romy_liest

    111 Follower

    4,5

    Ein Roman wie eine Lebensreise

    “Shantaram” ist ein monumentaler Roman , über 1000 Seiten, die sich wie eine lange, intensive Reise anfühlen. Die Geschichte spielt in den 1980er-Jahren in Mumbai (dem damaligen Bombay) und entfaltet eine beeindruckende Vielfalt an Themen und Genres. Romanze, Kriminalität, Mafia, Drogen, Religion, Philosophie – all das fließt hier zusammen und ergibt ein außergewöhnlich vielschichtiges Werk. Besonders fasziniert hat mich die Detailtiefe, mit der Indien geschildert wird. Man spürt die Atmosphäre, die Widersprüche, die Spiritualität und die soziale Realität des Landes. Es ist, als würde man selbst durch die Straßen Mumbais gehen. Gleichzeitig verlangt das Buch Geduld: Manche Passagen ziehen sich spürbar in die Länge und fordern die Lesenden heraus. Rückblickend jedoch scheint vieles davon notwendig, um die Tiefe und Komplexität der Geschichte zu tragen. “Shantaram” ist mehr als ein Roman : es ist eine Lebensreise, ein philosophischer Diskurs und ein kulturelles Eintauchen zugleich. Ein Werk für Menschen, die sich auf große Erzählungen einlassen wollen, die Indien lieben oder verstehen möchten. Für mich bleibt dieses Buch nachhaltig im Gedächtnis und regt noch lange zum Nachdenken an. Ein halber Stern Abzug für die gelegentlichen Längen – ansonsten ein beeindruckendes, zentrales Werk.

    6. Feb. 2026

  • jacob13
    jacob13

    168 Follower

    5,0

    Zwischen Lebensweisheiten und dem Herzschlag Bombays

    Shantaram hat mich von Anfang an gepackt – die lebendigen Beschreibungen von Bombay und die vielen kleinen Einblicke in die indische Kultur sind einfach klasse. Vor allem am Anfang konnte ich kaum aufhören zu lesen. Ab Kapitel 5 zieht es sich zwar stellenweise ein bisschen, aber der besondere Charme der Geschichte bleibt. Insgesamt ein richtig gutes Buch, das lange im Kopf bleibt.

    13. Aug. 2025

  • taunusleserin
    taunusleserin

    300 Follower

    1,0

    Der Autor des Buches "Shantaram", das vor über 20 Jahren erschienen ist und mir in einem Reiseführer über Indien als Vorbereitung auf die Reise empfohlen wurde, wurde in den 1970er Jahren aufgrund begangener Raubüberfälle in Australien zu 19 Jahren Haft verurteilt. Er ist aus dem Gefängnis geflüchtet, hat dann eine zeitlang in Indien gelebt und später über eben diese Zeit ein Buch geschrieben. Der Roman ist nach Angaben des Autors Fiktion, jedoch enthält es viele Parallelen zum tatsächlichen Leben von Gregory Roberts in Mumbai. Bei Erscheinen wurde das Buch allseits gelobt, es wäre so authentisch und würde das Leben in Mumbai so realistisch darstellen. Ich fand, dass es das Leben in Mumbai aus der Perspektive eines westlichen Touristen darstellt, und entsprechend wenig authentisch ist. Zudem tue ich mich echt schwer damit, dass ein verurteilter Schwerverbrecher hier so viel Aufmerksamkeit bekommt. Und da der Roman auch noch koloniale Stereotypen reproduziert und äußerst langweilig ist, habe ich nach 100 Seiten abgebrochen. 1 Stern gibt es für das wunderschöne Cover.

    10. Apr. 2025

3 von 16 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 27926%
weromantisch
weromantisch26. Juni 2025

hahahah wie süß ist das denn bitte 😭😭🥹

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Autorin / Autor

Über Gregory David Roberts

Gregory David Roberts wurde 1952 in Melbourne, Australien, geboren. Während seiner Studienjahre beging er mehrere bewaffnete Raubüberfälle und wurde zu einer 19-jährigen Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Nach seiner spektakulären Flucht ließ sich Gregory David Roberts in Bombay nieder. Dort gründete er unter anderem seine eigene Castingagentur für Bollywood-Filmproduktionen und eine Rockband. Seine Kontakte zur lokalen Mafia führten schließlich zu seiner Festnahme in Frankfurt. Gregory David Roberts wurde nach Australien zurückgeschickt, wo er weitere sechs Jahre im Gefängnis verbrachte – zwei davon in Einzelhaft. In dieser Zeit begann er seine Arbeit an seinem ersten Roman "Shantaram", der mittlerweile zu einem weltweiten sensationellen Erfolg avanciert ist. Gregory David Roberts zog sich 2014 aus dem öffentlichen Leben zurück, um seine Zeit seiner Familie und dem Schreiben zu widmen.

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