Blick ins Buch

Shuggie Bain

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Über das Buch

Shuggie Bain
ISBN9788366839113
VerlagPoznańskie
Erscheinungsdatum27.05.21
Seitenzahl528

Rezensionen & Bewertungen

483 Bewertungen

100 Rezensionen

4,2

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  • benjischwenki
    benjischwenki

    905 Follower

    5,0

    Das ist sicher ein Buch, das man nicht vergisst. Man liest die tragische Geschichte einer Familie, in der es stetig bergab geht und deren Leidtragenden vor allem die Kinder sind. Sie müssen schnell selbständig werden, da die Mutter dem Alkohol verfällt und der Vater gewalttätig ist und irgendwann keine Rolle mehr spielt. Sie leben in unvorstellbarer Armut und ihr Leben ist für mich kaum zu ertragen gewesen. Man leidet mit ihnen und einige Male war ich kurz davor, das Buch abzubrechen,da es kaum auszuhalten ist. Ich weiß darum nicht, ob ich eine Leseempfehlung dafür geben möchte.

    7. März 2026

  • luzifer
    luzifer

    359 Follower

    4,0

    „Wenn Musik lief, war sie weniger einsam. Shuggie stellte sich aufs Bett und legte ihr die Arme auf die Schultern. So schunkelten sie eine Weile. Sie küsste seine Nase. Er küsste ihre Nase. Beim nächsten Song sah Shuggie seiner Mutter zu, wie sie mit der Bierdose durchs Zimmer tanzte.“

    „Shuggie Bain“ ist niederschmetternd, offensichtlich sehr schonungslos beobachtet und literarisch trotz der vielen eher hässlichen Themen wunderschön und eindrucksvoll. Wahrscheinlich ist es vor allem auch im Original sehr lohnenswert, mich hat aber die Übersetzung schon komplett überzeugt. Leider habe ich eine Weile gebraucht, um in das Buch hineinzufinden und war lange Zeit nur sehr frustriert von dem Verhalten und den Entscheidungen der Figuren, was natürlich ein essenzieller Teil der Geschichte und der geschilderten Lebensrealität ist, dann hat mich das Buch aber umso mehr berührt und mit einer unbeschreiblichen Wucht getroffen. Sogar ein Schmunzeln haben mir Shuggie, Agnes und der Tratsch zwischen den Frauen im Viertel hin und wieder, trotz all der Abgründe und Tristesse, entlockt. Danke, Shuggie! 🩶

    „Wenn Musik lief, war sie weniger einsam. Shuggie stellte sich aufs Bett und legte ihr die Arme auf die Schultern. So schunkelten sie eine Weile. Sie küsste seine Nase. Er küsste ihre Nase. Beim nächsten Song sah Shuggie seiner Mutter zu, wie sie mit der Bierdose durchs Zimmer tanzte.“

    1. Feb. 2026

  • jessie.liest
    jessie.liest

    175 Follower

    5,0

    Sehr traurig. Sehr gut. Und sehr lange nachwirkend.

    Dieses Buch hat fast wehgetan. Still. Konstant. Ohne große Gesten. Zu lesen, wie der kleine Shuggie immer wieder versucht, seine Mutter aus der Alkoholsucht zu retten, war zutiefst berührend. Diese unerschütterliche Loyalität. Dieses kindliche Verantwortungsgefühl. Dieses „Ich schaffe das für uns“, obwohl er selbst noch gerettet werden müsste. Man möchte ihn in den Arm nehmen. Und weiß beim Lesen die ganze Zeit: Es wird nicht reichen. Die Sprache ist klar, präzise, ohne Pathos. Gerade deshalb trifft es so hart. Kein Mitleidskitsch, keine Überdramatisierung. Nur ein Junge, der zu früh erwachsen sein muss.

    Sehr traurig. Sehr gut. Und sehr lange nachwirkend.

    17. Feb. 2026

3 von 100 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 21544%
susi258
susi25826. März 2026

Rauchen die etwa im Krankenhaus? 😁

Seite 35071%

1 Kommentar verdeckt

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