Blick ins Buch

Romane

Der Stich der Biene

3,9(235)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

– Von der New York Times und der Washington Post zu einem der 10 besten Bücher 2023 gekürt, für The New Yorker, TIME, New York Public Library und BBC eines der besten Bücher des Jahres 2023 und Gewinner des 2023 An Post Irish Book Award als Roman des Jahres – Familie Barnes steckt in Schwierigkeiten. Dickie Barnes’ lukratives Autogeschäft läuft nicht mehr. Aber anstatt sich dem Problem zu stellen, beginnt er in den Wäldern einen Bunker zu bauen. Seiner Frau Imelda, die ihren Schmuck auf eBay verkauft, erscheinen die Avancen von Big Mike, dem reichen Rinderzüchter, immer attraktiver. Die achtzehnjährige Cass, die immer die Klassenbeste war, reagiert auf den Niedergang, indem sie beschließt sich bis zu ihrem Abschluss jeden Tag zu betrinken, während der zwölfjährige PJ einen Plan schmiedet, um von zu Hause abzuhauen. Wenn das Leben und die Welt auseinanderfallen, stellen sich die großen Fragen: Wann und warum begann der Untergang? Was hätte man tun können und wie weit müsste man zurückgehen, wenn man die Geschichte ändern könnte? Bis zu dem Tag als Dickie Barnes zehnjährig zitternd vor seinem Vater stand und lernte, wie man ein richtiger Mann wird? Bis zu dem Autounfall zwölf Monate vor Cass’ Geburt? Oder bis zu dem verheerenden Stich der Biene, der Imeldas Hochzeitstag ruinierte?

Editionen (2)

ISBN9783956146350
VerlagKunstmann, A
Erscheinungsdatum17.04.25
Seitenzahl704

Rezensionen & Bewertungen

235 Bewertungen

45 Rezensionen

3,9

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  • kerstinschmutzer
    kerstinschmutzer

    267 Follower

    3,5

    Die tragisch-komische Familiengeschichte der Barnes. Während der Finanzkrise in Irland , droht die Familie auseinander zu brechen. Man erfährt von dem Leben, den Geheimnissen und der Vergangenheit der einzelnen Familienmitglieder. Man könnte es gut lesen, zwischendurch zog es sich manchmal. Das Ende war naja.... Etwas nervend für den Lesefluss fand ich die Kapitel von Imelda ( Mutter und Ehefrau) , die ganz ohne Satzzeichen geschrieben waren.

    12. Feb. 2025

  • readzilla
    readzilla

    146 Follower

    3,5

    Wenn es leise bricht – und niemand es merkt.

    Mit „Der Stich der Biene“ erzählt Paul Murray die Geschichte einer Familie, die langsam – fast unmerklich – auseinanderdriftet. Was nach einem ruhigen Familienroman klingt, entpuppt sich als vielschichtiges, psychologisch fein gezeichnetes Porträt über Schuld, Selbsttäuschung, Angst und das leise Scheitern an den eigenen Erwartungen. Im Mittelpunkt steht die Familie Barnes: Vater Dickie, gefangen in finanziellen Sorgen und innerer Überforderung; Mutter Imelda, die sich nach vergangenem Glanz sehnt; die Kinder Cass und PJ, die jeweils auf ihre eigene Weise versuchen, mit der bröckelnden Realität umzugehen. Jeder lebt in seiner eigenen Gedankenwelt – und genau darin liegt die große Stärke dieses Romans: Murray lässt uns tief in die inneren Monologe eintauchen. Man versteht jede Figur, selbst wenn man manchmal den Kopf über sie schütteln möchte. Die Atmosphäre ist durchzogen von einer stillen, fast bedrückenden Spannung. Nichts explodiert spektakulär – und doch fühlt man beim Lesen ständig dieses drohende Kippen. Wie ein leises Summen im Hintergrund. Der „Stich“ im Titel ist kein lauter Knall, sondern etwas Subtiles, das sich langsam bemerkbar macht und nicht mehr verschwindet. Sprachlich ist das Buch intensiv, stellenweise fordernd, aber immer präzise beobachtet. Murray schreibt mit feinem Humor, der die Schwere durchbricht, ohne sie zu verharmlosen. Besonders beeindruckend ist, wie glaubwürdig und nah er die inneren Unsicherheiten seiner Figuren darstellt. Man erkennt darin erschreckend viel Menschliches.

    Wenn es leise bricht – und niemand es merkt.

    15. Feb. 2026

  • alex_loves_books
    alex_loves_books

    130 Follower

    5,0

    Monatshighlight

    Dieses Buch war für mich die absolute Überraschung Bin total unvoreingenommen hinein gegangen, und was mich da erwartet hat war ...mind-blowing Man lernt die irische Familie Barnes kennen, sowohl die beiden Kinder Cass und PJ als auch die Mutter Imelda und den Vater Dickie Es wird aus jeder Sicht der Protagonist erzählt, und man erfährt von jedem die Laster und Probleme die sie mit sich rum schleppen. Vater führt ein Autohaus im Familienbetrieb das eher schlecht läuft, PJ ist 12 und total im Computerspiel Modus, Cass steht kurz vor dem Abschluss und will nach Dublin aufs College mit ihrer vermeintlich besten Freundin und Imelda hat Angst um ihr Luxus Leben, das mit Niedergang des Autohauses vermeintlich vorbei sein könnte, nebs anderen tiefer liegenden Sorgen. Aber man geht auch in die Vergangenheit, wie sich die Eltern kennenlernten, was es mit Dickies Bruder Frank auf sich hat. Der Erzählstil ist Mal etwas ganz anderes, und eventuell gewöhnungsbedürftig Aber die Geschichte hinter dem ganzen, die Verbindungen zu den einzelnen Charakteren, jetzt und in der Vergangenheit, wie was passiert oder warum was passierte und wie was zusammenhängt - war für mich grandios aufgebaut Und das Ende war - besonders. Aber ein passender Abschluss zu diesem besonderem Buch. Fazit Für mich ein besonderes Buch dass ein wenig die Zeit der Rezession in Irland streift, sowie die Probleme einer ganz normalen Familie die sich zu einem ausgewachsenen Drama aufschaukeln können. Ruhig und langsam erzählt mit viel Gedanken und Gefühlen der Charaktere . Meinerseits eine Empfehlung - eine besondere Geschichte, die man gelesen haben sollte.

    Monatshighlight

    25. Mai 2026

3 von 45 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 10%
gina07
gina071. Juni 2025

krasser einstieg

Seite 304%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Paul Murray

Paul Murray, geboren 1975 in Dublin, studierte Englische Literatur und Creative Writing an der Universität of East Anglia, danach arbeitete er als Buchhändler. Er ist der Autor von An Evening of Long Goodbyes, Skippy stirbt und Der gute Banker. Seine Romane wurden von der Kritik hochgelobt und mit vielen Preisen ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Dublin.

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