Blick ins Buch

Horror

Die Berge des Wahnsinns

3,5(197)
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Über das Buch

In Die Berge des Wahnsinns entfaltet H. P. Lovecraft einen Bericht antarktischer Entdeckung, der von wissenschaftlicher Nüchternheit in kosmisches Grauen kippt. Eine Expedition stößt auf uralte Ruinen und auf Spuren einer nichtmenschlichen Zivilisation, deren Existenz die Geschichte des Lebens radikal umschreibt. Der Stil verbindet pseudoakademische Dokumentation, geologische Genauigkeit und visionäre Schau; im Kontext der Weird Fiction markiert die Erzählung einen Höhepunkt des lovecraftschen Mythos, in dem Erkenntnis selbst zur Bedrohung wird. Lovecraft, 1890 in Providence geboren, war geprägt von antiquarischen Interessen, naturwissenschaftlicher Lektüre und einem tiefen Skeptizismus gegenüber menschlicher Bedeutung. Seine Faszination für Astronomie, Archäologie und die Grenzen empirischen Wissens findet hier eine besonders geschlossene Form. Zugleich spiegeln sich zeitgenössische Polarexpeditionen, darwinistische Perspektiven und die Krise traditioneller Weltbilder in einer Prosa, die das Unermessliche nicht erklärt, sondern bedrängend plausibel macht. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die phantastische Literatur nicht als bloße Schauergeschichte, sondern als erkenntnistheoretisches Experiment verstehen. Die Berge des Wahnsinns ist anspruchsvoll, atmosphärisch dicht und von nachhaltiger Wirkung auf Horror, Science-Fiction und moderne Spekulation. Wer bereit ist, der langsamen Akkumulation von Fakten, Andeutungen und Entsetzen zu folgen, begegnet einem Klassiker, der die Fragilität menschlicher Gewissheiten mit eisiger Präzision vorführt.

Editionen (10)

ISBN9788028393175
VerlagCopycat
Erscheinungsdatum24.06.25
Seitenzahl80

Rezensionen & Bewertungen

197 Bewertungen

27 Rezensionen

3,5

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  • fruggielicious
    fruggielicious

    2694 Follower

    3,0

    Horrorbuch Klassiker / 1936

    Ich lese gern gemischt und so ist mir dieser Sciencefiction Horrorbuch Klassiker aus dem Jahr 1936 gerade recht gekommen. Es geht um eine Expedition in die Antarktis, bei der Wissenschaftler geografische und geologische Erkenntnisse sammeln wollen. Als sie perfekt konserviere Kadaver von „Wesen“ finden, ändert sich der Verlauf ihrer Arbeit. Ich fand das Buch sehr interessant, wobei ich mir im Anschluss noch eine ausführliche Zusammenfassung der Geschehnisse durchgelesen habe, um zu sehen, was ich verstanden habe und was mir evtl. an Verständnis gefehlt hat. Das Buch dient nicht wirklich der Unterhaltung, sondern hat eher eine wissenschaftliche Sprache. Es war trotzdem ganz schön, zwischendurch mal wieder etwas ganz anderes zu lesen. Sammelt gern Eure eigenen Erfahrungen! 3/5⭐️⭐️⭐️

    Horrorbuch Klassiker / 1936

    13. Sept. 2025

  • marknesium
    marknesium

    214 Follower

    1,5

    "Jenseits des Pols" Ein Geo Artikel von H.P. Lovecraft

    Trotz meines Faibles für Pen & Paper Rollenspiele und auch sonstigem Nerd-Kram bin ich bisher um H.P. Lovecraft herumgekommen. Des öfteren breits spielte ich mit dem Gedanken mir weitere seiner - mensch muss zugeben optisch ansprechenden - Werke anzuschaffen, insbesondere zum Cthulhu Mythos. Zum Glück habe ich das bisher nicht gemacht! Mit was für einem Gefühl bzw. welchen Eindrücken gehe ich nun "aus den Bergen des Wahnsinns"? Ich weiß EINIGES mehr über Gestein bzw. über den Cthulhu Mythos und wie diese Wesen auf unsere Welt kamen (was ich als für mich tatsächlich einzigen positiven Punkt ansehe). Und sonst? Ich habe die Geschichte zweier Protagonist*innen gehört die mir in Gänze egal waren. Tatsächlich weiß ich nicht einmal mehr ihre Namen. Nichts an ihnen empfand ich als interessant bzw. merkenswert. Ich habe teilweise seitenlange Beschreibungen von Örtlichkeiten erhalten die nicht mehr waren als Aneinanderreihungen von geometrischen Formen (am Ende war ich nicht schlauer als vorher). Immer und immer wieder wurde ich darauf hingewiesen wie "gruselig, kosmisch und abnormal das doch alles ist... und zwar so als wenn mir jemensch einen Witz nochmal erklärt und mir erklären möchte warum das jetzt lustig war. Ich persönlich empfand das Buch als furchtbar (das erkläre ich nun aber besser nicht 😎)

    "Jenseits des Pols" Ein Geo Artikel von H.P. Lovecraft

    13. Jan. 2026

  • 5,0

    Packend-unheimlicher Klassiker in schöner Edition

    Ich bin ein großer Fan des antizyklischen Lesens. Unter der warmen Sommersonne habe ich mich wieder mal in H.P. Lovecrafts Schreckenswelten entführen lassen, hier ins ewige Eis der Antarktis. Die Geschichte über die unfassbaren Entdeckungen am Ende der Welt fesselt immer wieder. Der Festa-Verlag hat hier eine schöne Edition mit stimmungsvollen Illustrationen herausgegeben. Ein Lese- und Geschenktipp für jeden Horrorfan.

    Packend-unheimlicher Klassiker in schöner Edition

    18. Juni 2026

3 von 27 Rezensionen

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