Blick ins Buch

Horror

Der Fall Charles Dexter Ward

3,8(44)
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Über das Buch

Der Fall Charles Dexter Ward ist eine Warnung vor den Gefahren historische Forschung; ein junger Liebhaber der Genealogie und der Geschichte allgemein dringt in die Geschichte seiner eigenen Vergangenheit ein und stößt dabei auf einen höchst unguten Vorfahren, Robert Curwen, der sich mit vormenschlichen bösen Mächten eingelassen hat. Seine mit wissenschaftlicher Akribie betriebenen Nachforschungen wecken ein Böses, das längst noch nicht tot ist; sein wiedergängerischer Vorfahr bemächtigt sich des Willens und der äußeren Gestalt seines Urenkels, um seine ruchlosen Beschwörungen und dämonischen Riten in der Gegenwart fortzusetzen – mit den entsetzlichen Folgen, die der Leser Lovecrafts zu Recht vermutet.

Editionen (8)

ISBN9783518382820
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum31.07.90
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

44 Bewertungen

9 Rezensionen

3,8

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  • flaminguin.books
    flaminguin.books

    259 Follower

    4,5

    Sehr komplex und nicht unbedingt leichte Kost, aber atmosphärisch und grandios eingesprochen.

    Kleine Hörbuch-Rezension. Mein Klassiker im Oktober hat mich direkt zu einem weiteren Buch aus Lovecrafts Feder getrieben. Warum? Erstens: das komplexe Wordbilding und das phantastisch aufgebaute Horror-Ambiente. Zweitens: die meisten Storys des Autors wurden als Hörspiel von David Nathan eingesprochen. Und der kann meinetwegen auch ein Telefonbuch vorlesen. Das würde ich mir trotzdem anhören. Drittens: mein wenig Literatur-liebender Ehemann und ich treffen uns in der Begeisterung zu Lovecraft gleichauf. Das Hörbuch gibt es übrigens auch auf Spotify zu hören. Da ist eine ziemlich umfangreiche „Bibliothek des Schreckens“.

    Sehr komplex und nicht unbedingt leichte Kost, aber atmosphärisch und grandios eingesprochen.

    1. Jan. 2025

  • saskia81
    saskia81

    104 Follower

    4,0

    Sehr ruhig und beklemmend

    *als Hörbuch gehört Mein erstes Buch von Lovecraft und ich bin begeistert. Er schafft eine wahnsinnig ruhige Atmosphäre, die Stückchen für Stückchen immer beklemmender wird. Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu hören, den David Nathan versteht die Kunst, dem Hörer die Luft zu nehmen. Ich empfand es nicht als wirklichen Horror aber es ist düster und innig, weil das Setting genauso stimmig ist, wie die gewählte Zeit und die Figuren. Die Handlung ist unvorhersehbar und ab und zu verspürte ich Bram Stoker Vibes. Eine fantastische Grundstimmung begleitet das Buch. Definitiv nicht das letzte Buch von Lovecraft.

    11. Dez. 2024

  • aliner
    aliner

    58 Follower

    1,5

    War leider nicht so meins

    Ich kam leider so gar nicht rein in das Buch. Irgendwie wurde für mich nie irgendwas klar benannt, sondern es gab zu allem irgendwie nur Anspielungen. Kann auch sein, dass ich es einfach nicht verstanden habe. Auch die Erzählweise schien mir irgendwie nicht passend zum Thema.

    10. Dez. 2025

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über H. P. Lovecraft

Howard Phillips Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island geboren und starb am 15. März 1937 ebenda. Im Alter von acht Jahren verlor er seinen Vater. Er wurde fortan hauptsächlich von seiner Mutter, seinem Großvater und zwei Tanten aufgezogen und zeigte bereits früh literarische Begabung. Als Kleinkind lernte er Gedichte auswendig und begann im Alter von sechs Jahren, eigene Gedichte zu schreiben. Sein Großvater unterstützte diese Neigung und erzählte ihm selbsterfundene Horrorgeschichten. 1914 wurde Lovecraft Mitglied einer Vereinigung von amerikanischen Hobbyautoren, deren Ziel es war, durch Kongresse den Austausch unter den Autoren zu fördern. Dieser Austausch mit Gleichgesinnten verlieh Lovecraft neuen Schwung: Die Kurzgeschichten The Tomb und Dagon erstanden in dieser Zeit. 1924 heiratete Lovecraft die sieben Jahre ältere jüdische Ukrainerin Sonia Greene. Einige Jahre später einigten sich die getrennt lebenden Sonia Greene und Lovecraft auf eine einvernehmliche Scheidung, die jedoch nie rechtswirksam vollzogen wurde. Lovecraft kehrte zurück nach Providence und lebte dort wieder mit seinen Tanten. Dieser letzte Abschnitt seines Lebens war der produktivste. Nahezu sämtliche seiner bekannten Erzählungen, wie Der Fall Charles Dexter Ward oder Berge des Wahnsinns stammen aus dieser Zeit. 1936 wurde bei Lovecraft Darmkrebs diagnostiziert. Bis zu seinem Tode ein Jahr später litt er an ständigen Schmerzen und Unterernährung.

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