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Eine Frau in ihren mittleren Jahren auf der Suche zu sich selbst und bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Die ersten Sätze dieses Romans versetzten mich in die typische Spreewald-Atmosphäre. Ich-Erzählerin Jessica ist mit ihrer Familie im Spreewald unterwegs und man lernt gleich die Geschichte des Paars grob kennen, denn sie feiern Hochzeitstag. Ein wundervoller Start. Aber bald erfahren wir auch von Chaos, Streit, Verfehlungen, Betrug und Sehnsüchten im Leben von Jessis, in ihrer und ihres Mannes Familien. Es geht aber auch um Entfremdung in Ehe und Familie und der Suche nach dem richtigen Weg, nach Vergebung und Aufarbeitung der Vergangenheit. Gut erzählt fließen die Worte ineinander und erzeugen Sätze, die leicht verständlich und gut verfolgbar sind. Die bildhafte Sprache der Autorin macht das Lesen angenehm und leicht und lässt den teils schweren Inhalt ans Herz gehen. Aber auch leichte, fröhliche Situationen werden lebendig und oft muss man über komische Situationen schmunzeln. Die Charaktere sind so gut beschrieben, dass man meint, sie zu kennen und gespannt verfolgt, welche Motivation sie zum Handeln animieren. Als dann die schwierigeren Themen publik werden, kippt auch die Sprache und wird etwas schwermütiger. Man leidet mit, ist wütend über so viele falsche Entscheidungen, soviel böse Worte und so viel unausgesprochenes. Ich hätte nach dem Start ins Buch nicht gedacht, dass so viele tiefe Probleme zum Thema werden, dass so viel Schuld und Trauer auf mich einströmt, so viele Emotionen. Trotzdem bin ich Jessi gern erfolgt und fand Petra Hucke's Roman interessant und aufschlussreich. Ich habe das Buch gern und mit Gewinn gelesen und kann es allen empfehlen, besonders denen, die gern tiefgehende Gegenwartsliteratur lesen. Herzlichen Dank an NetGalley und den Eisele Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Meine Meinung zum Text bleibt davon unberührt. Unbezahlte Werbung.
12. März 2026
Eine Frau in ihren mittleren Jahren auf der Suche zu sich selbst und bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Die ersten Sätze dieses Romans versetzten mich in die typische Spreewald-Atmosphäre. Ich-Erzählerin Jessica ist mit ihrer Familie im Spreewald unterwegs und man lernt gleich die Geschichte des Paars grob kennen, denn sie feiern Hochzeitstag. Ein wundervoller Start. Aber bald erfahren wir auch von Chaos, Streit, Verfehlungen, Betrug und Sehnsüchten im Leben von Jessis, in ihrer und ihres Mannes Familien. Es geht aber auch um Entfremdung in Ehe und Familie und der Suche nach dem richtigen Weg, nach Vergebung und Aufarbeitung der Vergangenheit. Gut erzählt fließen die Worte ineinander und erzeugen Sätze, die leicht verständlich und gut verfolgbar sind. Die bildhafte Sprache der Autorin macht das Lesen angenehm und leicht und lässt den teils schweren Inhalt ans Herz gehen. Aber auch leichte, fröhliche Situationen werden lebendig und oft muss man über komische Situationen schmunzeln. Die Charaktere sind so gut beschrieben, dass man meint, sie zu kennen und gespannt verfolgt, welche Motivation sie zum Handeln animieren. Als dann die schwierigeren Themen publik werden, kippt auch die Sprache und wird etwas schwermütiger. Man leidet mit, ist wütend über so viele falsche Entscheidungen, soviel böse Worte und so viel unausgesprochenes. Ich hätte nach dem Start ins Buch nicht gedacht, dass so viele tiefe Probleme zum Thema werden, dass so viel Schuld und Trauer auf mich einströmt, so viele Emotionen. Trotzdem bin ich Jessi gern erfolgt und fand Petra Hucke's Roman interessant und aufschlussreich. Ich habe das Buch gern und mit Gewinn gelesen und kann es allen empfehlen, besonders denen, die gern tiefgehende Gegenwartsliteratur lesen. Herzlichen Dank an NetGalley und den Eisele Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Meine Meinung zum Text bleibt davon unberührt. Unbezahlte Werbung.
12. März 2026








