Blick ins Buch

Und der Duft nach Weiß

4,4(5)
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Auf einem Dorf in Bulgarien wächst das junge Mädchen Anelija im vertrauten Geruch von Knoblauch und Schafen bei ihren Großmüttern auf. Aber sie spürt den bedrohlichen Schatten, den Zwang und Terror eines kommunistischen Regimes werfen. Ihre Sehnsucht nach etwas ganz anderem, nach Freiheit und Autonomie, wird geschürt von den Briefen, die sie von der in Deutschland lebenden Mutter erhält – die Briefe sind geschrieben auf einem so strahlend weißen Papier, wie sie es nicht kennt. Der Duft nach Weiß zieht sie fort. Sie entscheidet sich mutig für eine eigene Zukunft mit Perspektive und sucht ihren Weg im kalten Krieg, einen Weg, der sie aus der kommunistischen Diktatur fort führt. In Sofia, der Hauptstadt, lebt zur gleichen Zeit der große bulgarische Schriftsteller Georgi Markow. Auch er merkt, dass er in einem Land, das ihm das Schreiben verbietet, nicht mehr leben kann. Doch die Flucht kann beide das Leben kosten.

Editionen (6)

ISBN9783942594899
VerlagWeb-Site-Verlag
Erscheinungsdatum01.12.15
Seitenzahl272

Rezensionen & Bewertungen

5 Bewertungen

2 Rezensionen

4,4

Tippen zum Filtern

  • kaisu
    kaisu

    48 Follower

    4,0

    Anfangs ist es einfach ein neugieriges reinlesen, dann die Faszination der lockeren Worte, die so viel Leichtigkeit und Brutalität in einem Atemzug aufzeigen. Lesen! (Ach, und Baba, die kann man nur lieben!)

    22. Sept. 2022

  • monerl
    monerl

    84 Follower

    5,0

    Stichworte Gegenwartsroman, Bulgarien; Georgi Markow, Politik, Regenschirm-Attentat, Frauen, Familie Handlung 5 - interessant, aufschlussreich, abwechselnd, mehrere Zeitebenen Sprache 5 - flüssig, einfach zu lesen/hören Charaktere 5 - fiktiv und historisch, tiefgründig Ende 5 - schön, rund, überraschend Hörbuch 4 - Autorin ist Sprecherin Gesamtwertung 4,8 / 5 Fazit: Der Autorin ist ein wundervolles Buch gelungen, das einen historischen Mord aus dem Kalten Krieg mit einer fiktiven Geschichte aus Bulgarien verbindet. Gegenüber stehen sich vier Generationen von Frauen und das Leben eines Schriftstellers, der ins Exil flüchten musste, um zu überleben. Und dennoch erwischte ihn der lange Arm des bulgarischen Geheimdienstes. Stefanie Greggs fiktive Geschichte um Anelija hat mir sehr gut gefallen. Sie, ihre Mutter, Groß- und Urgroßmutter sind sehr liebevoll und tiefgründig ausgearbeitet. Ihr Leben im Kommunismus, Sozialismus, ihr Alltag und die Probleme und Ängste waren alle intensiv beschrieben und nachvollziehbar dargestellt. Obwohl bekannt ist was mit Georgi Markow passieren wird, empfand ich diese Passagen ebenso spannend, wie die Entwicklung der Geschichte insgesamt. Stefanie Gregg schreibt flüssig und in einer einfach lesbaren Sprache. Das Hörbuch hat sie selbst besprochen und gibt diesem deshalb eine eigene, persönliche Note. Sie macht er sehr gut, wobei man doch raushören kann, dass sie keine professionelle Sprecherin ist. Gerne würde ich die Geschichte nochmals mit einer anderen Stimme hören, die nicht so tief in der Geschichte steckt, wie die Autorin selbst. Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung!

    28. Okt. 2022

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick