Anelija wächst wohlbehütet bei ihren Großmüttern in einem kleinen Dorf auf. Von ihrer Mutter aus Deutschland erhält sie Briefe auf so strahlend weißem Papier, wie sie es in ihrer bulgarischen Heimat nicht kennt. Ihr Wunsch nach Freiheit, nach dem "Duft nach Weiß", wird immer größer. Auch der Schriftsteller Georgi Markow verspürt den Wunsch. Er verlässt sein Heimatland Bulgarien, doch seine kritischen Reden führen dazu, dass er selbst in London nicht vor der Verfolgung durch das diktatorische Regime in Sicherheit ist. Die Leben von Anelija und Markow sind miteinander verknüpft, denn nicht nur die Liebe zu Literatur und Sprache verbindet sie ...
Anfangs ist es einfach ein neugieriges reinlesen, dann die Faszination der lockeren Worte, die so viel Leichtigkeit und Brutalität in einem Atemzug aufzeigen. Lesen! (Ach, und Baba, die kann man nur lieben!)
22. Sept. 2022
4,0
Anfangs ist es einfach ein neugieriges reinlesen, dann die Faszination der lockeren Worte, die so viel Leichtigkeit und Brutalität in einem Atemzug aufzeigen. Lesen! (Ach, und Baba, die kann man nur lieben!)
Stichworte
Gegenwartsroman, Bulgarien; Georgi Markow, Politik, Regenschirm-Attentat, Frauen, Familie
Handlung 5 - interessant, aufschlussreich, abwechselnd, mehrere Zeitebenen
Sprache 5 - flüssig, einfach zu lesen/hören
Charaktere 5 - fiktiv und historisch, tiefgründig
Ende 5 - schön, rund, überraschend
Hörbuch 4 - Autorin ist Sprecherin
Gesamtwertung
4,8 / 5
Fazit:
Der Autorin ist ein wundervolles Buch gelungen, das einen historischen Mord aus dem Kalten Krieg mit einer fiktiven Geschichte aus Bulgarien verbindet. Gegenüber stehen sich vier Generationen von Frauen und das Leben eines Schriftstellers, der ins Exil flüchten musste, um zu überleben. Und dennoch erwischte ihn der lange Arm des bulgarischen Geheimdienstes.
Stefanie Greggs fiktive Geschichte um Anelija hat mir sehr gut gefallen. Sie, ihre Mutter, Groß- und Urgroßmutter sind sehr liebevoll und tiefgründig ausgearbeitet. Ihr Leben im Kommunismus, Sozialismus, ihr Alltag und die Probleme und Ängste waren alle intensiv beschrieben und nachvollziehbar dargestellt.
Obwohl bekannt ist was mit Georgi Markow passieren wird, empfand ich diese Passagen ebenso spannend, wie die Entwicklung der Geschichte insgesamt.
Stefanie Gregg schreibt flüssig und in einer einfach lesbaren Sprache. Das Hörbuch hat sie selbst besprochen und gibt diesem deshalb eine eigene, persönliche Note. Sie macht er sehr gut, wobei man doch raushören kann, dass sie keine professionelle Sprecherin ist. Gerne würde ich die Geschichte nochmals mit einer anderen Stimme hören, die nicht so tief in der Geschichte steckt, wie die Autorin selbst. Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung!
28. Okt. 2022
5,0
Stichworte
Gegenwartsroman, Bulgarien; Georgi Markow, Politik, Regenschirm-Attentat, Frauen, Familie
Handlung 5 - interessant, aufschlussreich, abwechselnd, mehrere Zeitebenen
Sprache 5 - flüssig, einfach zu lesen/hören
Charaktere 5 - fiktiv und historisch, tiefgründig
Ende 5 - schön, rund, überraschend
Hörbuch 4 - Autorin ist Sprecherin
Gesamtwertung
4,8 / 5
Fazit:
Der Autorin ist ein wundervolles Buch gelungen, das einen historischen Mord aus dem Kalten Krieg mit einer fiktiven Geschichte aus Bulgarien verbindet. Gegenüber stehen sich vier Generationen von Frauen und das Leben eines Schriftstellers, der ins Exil flüchten musste, um zu überleben. Und dennoch erwischte ihn der lange Arm des bulgarischen Geheimdienstes.
Stefanie Greggs fiktive Geschichte um Anelija hat mir sehr gut gefallen. Sie, ihre Mutter, Groß- und Urgroßmutter sind sehr liebevoll und tiefgründig ausgearbeitet. Ihr Leben im Kommunismus, Sozialismus, ihr Alltag und die Probleme und Ängste waren alle intensiv beschrieben und nachvollziehbar dargestellt.
Obwohl bekannt ist was mit Georgi Markow passieren wird, empfand ich diese Passagen ebenso spannend, wie die Entwicklung der Geschichte insgesamt.
Stefanie Gregg schreibt flüssig und in einer einfach lesbaren Sprache. Das Hörbuch hat sie selbst besprochen und gibt diesem deshalb eine eigene, persönliche Note. Sie macht er sehr gut, wobei man doch raushören kann, dass sie keine professionelle Sprecherin ist. Gerne würde ich die Geschichte nochmals mit einer anderen Stimme hören, die nicht so tief in der Geschichte steckt, wie die Autorin selbst. Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung!