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Romane

Konzert ohne Dichter

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Über das Buch

Die Chronique scandaleuse Worpswedes: Rilke und Vogeler, ihr Werk und die Frauen – ein epochales Gemälde.

Heinrich Vogeler ist auf der Höhe seines Erfolgs. Im Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Doch sein eben fertiggestelltes Bild "Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff", das in der Öffentlichkeit als Meisterwerk gefeiert wird, ist für Vogeler das Resultat eines doppelten Scheiterns: als Künstler und seiner Freundschaft zu Rainer Maria Rilke. Der literarische Stern am Himmel der Worpsweder Künstlerkolonie und sein »Seelenverwandter« Vogeler haben sich entfremdet – und das Bild bringt das zum Ausdruck: Rilkes Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ leer. Was die beiden zueinander führte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Politik, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise.

Editionen (5)

ISBN9783941004641
VerlagParlando
Erscheinungsdatum16.02.15

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

9 Rezensionen

3,8

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  • dieraberin
    dieraberin

    104 Follower

    3,0

    Seichter Roman über Vogeler und den Barkenhoff

    Seichter Roman über Vogeler und den Barkenhoff

    2. Juli 2025

  • melanielucchesi
    melanielucchesi

    58 Follower

    2,5

    Es klang so vielversprechend

    Ich konnte der Zeitebene nicht immer folgen, was das flüssige Lesen etwas schwierig machte. Inhaltlich gab es tiefe Einblicke in die Künstler- und Beziehungswelt in Worpswede. Mein Bild von Rainer Maria Rilke hat sich gewandelt und den Künstler Heinrich Vogeler habe ich neu für mich dazu gewonnen. Was nun tatsächlich fiktiv oder real ist bleibt ein Rätsel. Trotzdem hat es meinen Blick auf die Künstler/Poeten verändert und wird sich nun, wahr oder unwahr, dauerhaft festsetzen.

    11. Jan. 2026

  • lesen_und_mehr
    lesen_und_mehr

    24 Follower

    5,0

    Künstlerkolonie Worpswede

    Konzert ohne Dichter - Drei Tage verfolgen wir Heinrich Vogeler, der für sein Gemälde Konzert oder auch Sommerabend genannt 1905 geehrt werden soll. Heinrich Vogeler ließ mit der Erbauung des Barkenhoffs die Künstlerkolonie Worpswede entstehen, ein Zusammenschluss mehrer Künstler und Künstlerinnen. Besonders interessant macht das Gemälde, dass der Dichter Rainer Maria Rilke im Gegensatz zu seiner Frau auf dem Bild fehlt, obwohl Vogeler und Rilke einst eine enge Freundschaft verband. In Rückblenden erfährt der Leser, wie sich beide kennengelernt haben, was sie verband aber auch wie sie in ihren Gedanken wieder auseinander drifteten. Der Roman von Klaus Modick hat mir sehr gefallen. Wie die Gewichtung von Realität und Fiktion ist, kann ich nicht nachvollziehen, da ich wenig Kentnisse über diese Künstlerkolonie und deren Bewohner habe. Rilke kommt dabei als Mensch nicht gerade positiv herüber. Vogeler, aus desen Sicht der Roman geschrieben ist mit seinen Gedanken und Zweifeln sehr detailliert beschrieben, was mir sehr gefallen hat. Das besondere, dass der Roman für mich ausgemacht hat, war die Sprache, die die Landschaft und das Leben auf dem Barkenhoff lebendig haben werden lassen und einen in eine längst vergangene Zeit hat abtauchen lassen.

    24. Sept. 2023

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Klaus Modick

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger und arbeitete danach u.a. als Lehrbeauftragter und Werbetexter. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach zahlreichen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter ein Stipendium der Villa Massimo.

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