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Romane

Konzert ohne Dichter

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Über das Buch

Ein großartiger Künstlerroman über die fragile Freundschaft zwischen Rainer Maria Rilke und Heinrich Vogeler, ihre Liebe zur Kunst und zu den Frauen.

Klaus Modick erzählt in seinem biografischen Roman Konzert ohne Dichter auf kunstvolle Weise die Geschichte des berühmtesten Worpsweder Gemäldes "Das Konzert" und der Beziehung zwischen den Künstlern Rainer Maria Rilke und Heinrich Vogeler. Im Jahr 1905 gehen die beiden getrennte Wege. Was sie einst zusammenführte und später auseinanderbrachte, welchen Anteil die Frauen, die Kunst, das Geld und die Politik daran hatten, beschreibt Modick einfühlsam und fesselnd.

Anhand von Erinnerungen und Geschichten taucht der Leser ein in das Leben und Schaffen der Künstler, ihre Sehnsüchte, Erfolge und ihr Scheitern. Eine Chronique scandaleuse über Liebe, Freundschaft und Rivalität vor der malerischen Kulisse des Künstlerdorfes Worpswede zur Jahrhundertwende.

Editionen (5)

ISBN9783462053746
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum12.09.19
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

9 Rezensionen

3,8

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  • dieraberin
    dieraberin

    104 Follower

    3,0

    Seichter Roman über Vogeler und den Barkenhoff

    Seichter Roman über Vogeler und den Barkenhoff

    2. Juli 2025

  • melanielucchesi
    melanielucchesi

    58 Follower

    2,5

    Es klang so vielversprechend

    Ich konnte der Zeitebene nicht immer folgen, was das flüssige Lesen etwas schwierig machte. Inhaltlich gab es tiefe Einblicke in die Künstler- und Beziehungswelt in Worpswede. Mein Bild von Rainer Maria Rilke hat sich gewandelt und den Künstler Heinrich Vogeler habe ich neu für mich dazu gewonnen. Was nun tatsächlich fiktiv oder real ist bleibt ein Rätsel. Trotzdem hat es meinen Blick auf die Künstler/Poeten verändert und wird sich nun, wahr oder unwahr, dauerhaft festsetzen.

    11. Jan. 2026

  • lesen_und_mehr
    lesen_und_mehr

    23 Follower

    5,0

    Künstlerkolonie Worpswede

    Konzert ohne Dichter - Drei Tage verfolgen wir Heinrich Vogeler, der für sein Gemälde Konzert oder auch Sommerabend genannt 1905 geehrt werden soll. Heinrich Vogeler ließ mit der Erbauung des Barkenhoffs die Künstlerkolonie Worpswede entstehen, ein Zusammenschluss mehrer Künstler und Künstlerinnen. Besonders interessant macht das Gemälde, dass der Dichter Rainer Maria Rilke im Gegensatz zu seiner Frau auf dem Bild fehlt, obwohl Vogeler und Rilke einst eine enge Freundschaft verband. In Rückblenden erfährt der Leser, wie sich beide kennengelernt haben, was sie verband aber auch wie sie in ihren Gedanken wieder auseinander drifteten. Der Roman von Klaus Modick hat mir sehr gefallen. Wie die Gewichtung von Realität und Fiktion ist, kann ich nicht nachvollziehen, da ich wenig Kentnisse über diese Künstlerkolonie und deren Bewohner habe. Rilke kommt dabei als Mensch nicht gerade positiv herüber. Vogeler, aus desen Sicht der Roman geschrieben ist mit seinen Gedanken und Zweifeln sehr detailliert beschrieben, was mir sehr gefallen hat. Das besondere, dass der Roman für mich ausgemacht hat, war die Sprache, die die Landschaft und das Leben auf dem Barkenhoff lebendig haben werden lassen und einen in eine längst vergangene Zeit hat abtauchen lassen.

    24. Sept. 2023

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Klaus Modick

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nicolas-Born-Preis, dem Bettina-von-Arnim-Preis, dem Rheingau Literatur Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo sowie der Villa Aurora. Zu seinen erfolgreichsten Romanen zählen »Der kretische Gast« (2003), »Sunset« (2011), »Konzert ohne Dichter« (2015) und »Keyserlings Geheimnis« (2018). Zuletzt erschien »Leonard Cohen« (2020) und der Roman »Fahrtwind« (2021) sowie (mit Bernd Eilert) »Nachlese. Hundert Bücher – Ein Jahrhundert« (2024).

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