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Der kretische Gast

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Über das Buch

Eine ergreifende Geschichte über Liebe, Loyalität und Moral im Angesicht des Krieges.

Kreta, 1943: Der deutsche Archäologe Johann Martens hat den Auftrag, für die Wehrmacht die Kunstschätze der besetzten Insel zu katalogisieren, die sich als Beutegut für Hitlers Germanisches Museum eignen. Der Einheimische Andreas wird zu seinem Fahrer und Führer, doch schon bald verbindet die beiden Männer mehr als nur ihre Arbeit. Je mehr Zeit Martens auf Kreta verbringt, desto stärker fühlt er sich von der Lebensart der Inselbewohner und der Schönheit von Andreas' Tochter Eleni angezogen. Als die Deutschen eine Razzia planen, steht Martens vor einer folgenschweren Entscheidung.

Klaus Modicks Roman Der kretische Gast ist ein fesselnder Liebesroman und packender historischer Roman zugleich. Mit fundierten Recherchen und einfühlsamen Charakteren zeichnet er ein lebendiges Bild der Zeit zwischen den Vierzigerjahren und den Jahrzehnten danach, zwischen der Hitze des kretischen Sommers und der Kälte des Hamburger Winters. Ein hochaktueller Roman, der Fragen nach Moral, Verantwortung und der Macht der Liebe in Zeiten des Krieges aufwirft.

Editionen (4)

ISBN9783462051056
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum17.08.17
Seitenzahl592

Rezensionen & Bewertungen

9 Bewertungen

1 Rezensionen

4,2

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  • tuedelband
    tuedelband

    20 Follower

    4,0

    Sehr interessante und spannende, historische Geschichte. Etwas zu viele Zufälle. Dafür extrem gut, bildhaft geschrieben. Der Autor weiß wirklich wie man mit Sprache umgeht. Leider zu früh zu Ende, es hätten gerne noch ein paar Kapitel kommen dürfen.

    17. Mai 2026

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 6010%
tuedelband
tuedelband9. Mai 2026

Ich bin völlig begeistert, wie wunderbar das Buch geschrieben ist. Ich glaube ich brauche mehr von dem Autor.

Autorin / Autor

Über Klaus Modick

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nicolas-Born-Preis, dem Bettina-von-Arnim-Preis, dem Rheingau Literatur Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo sowie der Villa Aurora. Zu seinen erfolgreichsten Romanen zählen »Der kretische Gast« (2003), »Sunset« (2011), »Konzert ohne Dichter« (2015) und »Keyserlings Geheimnis« (2018). Zuletzt erschien »Leonard Cohen« (2020) und der Roman »Fahrtwind« (2021) sowie (mit Bernd Eilert) »Nachlese. Hundert Bücher – Ein Jahrhundert« (2024).

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