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Romane

Konzert ohne Dichter

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Über das Buch

Klaus Modicks einfühlsamer Künstlerroman über Heinrich Vogeler, Rainer Maria Rilke und die Entstehung eines Meisterwerks Im Jahr 1905 feiert Heinrich Vogeler den Höhepunkt seines Erfolgs mit dem Gemälde »Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff«. Doch hinter dem Meisterwerk verbirgt sich ein dreifaches Scheitern: Vogelers Ehe kriselt, sein künstlerisches Selbstvertrauen wankt und seine fragile Freundschaft zu Rainer Maria Rilke, dem literarischen Stern der Worpsweder Künstlerkolonie, zerbricht. Rilkes symbolisch leerer Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bringt dies zum Ausdruck. In seinem biografischen Roman erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise von der Entstehung des berühmten Gemäldes, den Höhen und Tiefen einer Künstlerfreundschaft und den vielschichtigen Einflüssen von Liebe, Kunst, Geld und Politik. Ein atmosphärisch dichter Künstlerroman, der durch Modicks Einfühlungsvermögen, Detailkenntnis und erzählerische Raffinesse besticht. »Konzert ohne Dichter« ist ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur, das die Faszination für die Künstlerkolonie Worpswede und zwei ihrer herausragenden Protagonisten neu entfacht.

Editionen (5)

ISBN9783462308914
VerlagE-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum09.02.15
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

9 Rezensionen

3,8

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  • dieraberin
    dieraberin

    104 Follower

    3,0

    Seichter Roman über Vogeler und den Barkenhoff

    Seichter Roman über Vogeler und den Barkenhoff

    2. Juli 2025

  • melanielucchesi
    melanielucchesi

    58 Follower

    2,5

    Es klang so vielversprechend

    Ich konnte der Zeitebene nicht immer folgen, was das flüssige Lesen etwas schwierig machte. Inhaltlich gab es tiefe Einblicke in die Künstler- und Beziehungswelt in Worpswede. Mein Bild von Rainer Maria Rilke hat sich gewandelt und den Künstler Heinrich Vogeler habe ich neu für mich dazu gewonnen. Was nun tatsächlich fiktiv oder real ist bleibt ein Rätsel. Trotzdem hat es meinen Blick auf die Künstler/Poeten verändert und wird sich nun, wahr oder unwahr, dauerhaft festsetzen.

    11. Jan. 2026

  • lesen_und_mehr
    lesen_und_mehr

    24 Follower

    5,0

    Künstlerkolonie Worpswede

    Konzert ohne Dichter - Drei Tage verfolgen wir Heinrich Vogeler, der für sein Gemälde Konzert oder auch Sommerabend genannt 1905 geehrt werden soll. Heinrich Vogeler ließ mit der Erbauung des Barkenhoffs die Künstlerkolonie Worpswede entstehen, ein Zusammenschluss mehrer Künstler und Künstlerinnen. Besonders interessant macht das Gemälde, dass der Dichter Rainer Maria Rilke im Gegensatz zu seiner Frau auf dem Bild fehlt, obwohl Vogeler und Rilke einst eine enge Freundschaft verband. In Rückblenden erfährt der Leser, wie sich beide kennengelernt haben, was sie verband aber auch wie sie in ihren Gedanken wieder auseinander drifteten. Der Roman von Klaus Modick hat mir sehr gefallen. Wie die Gewichtung von Realität und Fiktion ist, kann ich nicht nachvollziehen, da ich wenig Kentnisse über diese Künstlerkolonie und deren Bewohner habe. Rilke kommt dabei als Mensch nicht gerade positiv herüber. Vogeler, aus desen Sicht der Roman geschrieben ist mit seinen Gedanken und Zweifeln sehr detailliert beschrieben, was mir sehr gefallen hat. Das besondere, dass der Roman für mich ausgemacht hat, war die Sprache, die die Landschaft und das Leben auf dem Barkenhoff lebendig haben werden lassen und einen in eine längst vergangene Zeit hat abtauchen lassen.

    24. Sept. 2023

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Klaus Modick

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nicolas-Born-Preis, dem Bettina-von-Arnim-Preis, dem Rheingau Literatur Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo sowie der Villa Aurora. Zu seinen erfolgreichsten Romanen zählen »Der kretische Gast« (2003), »Sunset« (2011), »Konzert ohne Dichter« (2015) und »Keyserlings Geheimnis« (2018). Zuletzt erschien »Leonard Cohen« (2020) und der Roman »Fahrtwind« (2021) sowie (mit Bernd Eilert) »Nachlese. Hundert Bücher – Ein Jahrhundert« (2024).

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