Blick ins Buch

Sommerhaus, später.

3,5(108)
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Über das Buch

Editionen (11)

ISBN9783921743690
VerlagMaximilian-Ges.
Erscheinungsdatum23.12.21
Seitenzahl64

Rezensionen & Bewertungen

108 Bewertungen

14 Rezensionen

3,5

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  • lese_locke
    lese_locke

    86 Follower

    4,0

    Wunderbar poetisch „Die Dunkelheit kommt früh, weil es Herbst wird. Unter den Pflaumenbäumen im hinteren Teil des Gartens ist das Licht schon grau; die Oder wird jetzt rosa und hellblau sein.“ „Liegenbleiben. Einfach Liegenbleiben, im Erschöpfungszustand, in der Schaukel zwischen Wachen und Träumen.“

    21. Apr. 2026

  • 3,5

    Schullektüre

    Das Buch umfasst 9 Kurzgeschichten, die gar nicht oder nur lose zusammenhängen. Nicht alle Kurzgeschichten haben didaktisches Potenzial und sind für den Einsatz in der Schule geeignet. Sonja, Rote Korallen und Sommerhaus, später sind meiner Meinung nach in Klasse 8.-10. einsetzbar, aber es gibt bestimmt bessere Alternativen😅

    13. Sept. 2025

  • karagounis
    karagounis

    68 Follower

    3,5

    Sommerhaus, später - „Später“, sagt man, und meint damit oft: nicht jetzt, vielleicht nie

    Dieser Erzählband lebt von leisen Momenten und vom Weglassen. In neun Kurzgeschichten wird ein Milieu gezeigt, in dem Menschen einander nahekommen könnten, es aber nicht tun. Gespräche bleiben unvollständig, Beziehungen unverbindlich, Entscheidungen werden vertagt. Handlung im klassischen Sinn gibt es kaum – stattdessen dominiert eine dichte, melancholische Atmosphäre. Die Sprache ist reduziert, kühl und sehr präzise. Gerade diese Nüchternheit verstärkt die Wirkung der Texte. Vieles bleibt unausgesprochen, sodass ich zwischen den Zeilen lesen musste. Wiederkehrende Motive wie Stillstand, Beobachten statt Handeln und das Verpassen von Möglichkeiten verbinden die einzelnen Geschichten zu einem stimmigen Gesamtbild. Gleichzeitig fordert das Buch Geduld. Wer Spannung, klare Entwicklungen oder emotionale Nähe sucht, könnte sich distanziert fühlen. Die Figuren bleiben bewusst schwer greifbar, die Leere wird nicht aufgelöst, sondern ausgestellt. Das ist konsequent, aber nicht immer leicht zugänglich. Insgesamt ein literarisch starkes, ruhiges Buch, das eher nachhallt als mitreißt – und genau dadurch wirkt. Von mir 7 von 10 P.

    Sommerhaus, später - „Später“, sagt man, und meint damit oft: nicht jetzt, vielleicht nie

    1. Feb. 2026

3 von 14 Rezensionen

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