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Warum rutschen Jugendliche in die rechte Szene ab?
Franka wächst in einer ländlichen Umgebung auf, ist eher Außenseiterin, fühlt sich nirgends zugehörig und muss den Tod ihres Vaters verarbeiten. Mit 15 lernt sie andere Jugendliche kennen und gelangt über sie in die rechte Szene. Jahre später kehrt sie in ihre Heimat zurück und stellt sich ihrer Vergangenheit und dem Schweigen ihrer Familie. Der Start in das Buch ist etwas zäh und ich kam längere Zeit nicht so richtig in den Lesefluss. Es wird zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin- und hergesprungen, was manchmal etwas unübersichtlich ist. Aber dann war ich irgendwann drinnen und es ließ sich besser lesen. In dem Buch geht es um die Aufarbeitung der Vergangenheit und der Familiengeschichte, um mögliche Gründe, warum Jugendliche sich radikalisieren, um die Frage nach Schuld und Eigenverantwortung. Es wird aufgezeigt, wie erschreckend schnell es gehen kann, dass Jugendliche, die einsam, vernachlässigt und wütend sind, in dem gemeinsamen Feindbild und der Gruppenzugehörigkeit aufgehen und dabei jeglichen moralischen Kompass verlieren. Die Atmosphäre in dem Buch ist schwer, bedrückend und stellenweise fand ich es aufgrund der Thematik schwer, weiterzulesen. Franka als Protagonistin ist eher unsympathisch, aber nicht unnachvollziehbar; bleibt jedoch distanziert. Viele Themen werden eher angerissen und es gab einige Szenen, die viel Raum bekamen, obwohl sie für die Handlung nicht relevant waren. Einige Handlungsstränge hätte ich gerne vertiefter gesehen, wie Frankas Beziehung zur Großmutter oder auch ihren Ausstieg aus der rechten Szene. Insgesamt aber ein sehr relevantes Buch mit leider immer noch aktuellen Themen, das viel Stoff zum Diskutieren/Reflektieren bietet.
28. Feb. 2026
Warum rutschen Jugendliche in die rechte Szene ab?
Franka wächst in einer ländlichen Umgebung auf, ist eher Außenseiterin, fühlt sich nirgends zugehörig und muss den Tod ihres Vaters verarbeiten. Mit 15 lernt sie andere Jugendliche kennen und gelangt über sie in die rechte Szene. Jahre später kehrt sie in ihre Heimat zurück und stellt sich ihrer Vergangenheit und dem Schweigen ihrer Familie. Der Start in das Buch ist etwas zäh und ich kam längere Zeit nicht so richtig in den Lesefluss. Es wird zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin- und hergesprungen, was manchmal etwas unübersichtlich ist. Aber dann war ich irgendwann drinnen und es ließ sich besser lesen. In dem Buch geht es um die Aufarbeitung der Vergangenheit und der Familiengeschichte, um mögliche Gründe, warum Jugendliche sich radikalisieren, um die Frage nach Schuld und Eigenverantwortung. Es wird aufgezeigt, wie erschreckend schnell es gehen kann, dass Jugendliche, die einsam, vernachlässigt und wütend sind, in dem gemeinsamen Feindbild und der Gruppenzugehörigkeit aufgehen und dabei jeglichen moralischen Kompass verlieren. Die Atmosphäre in dem Buch ist schwer, bedrückend und stellenweise fand ich es aufgrund der Thematik schwer, weiterzulesen. Franka als Protagonistin ist eher unsympathisch, aber nicht unnachvollziehbar; bleibt jedoch distanziert. Viele Themen werden eher angerissen und es gab einige Szenen, die viel Raum bekamen, obwohl sie für die Handlung nicht relevant waren. Einige Handlungsstränge hätte ich gerne vertiefter gesehen, wie Frankas Beziehung zur Großmutter oder auch ihren Ausstieg aus der rechten Szene. Insgesamt aber ein sehr relevantes Buch mit leider immer noch aktuellen Themen, das viel Stoff zum Diskutieren/Reflektieren bietet.
28. Feb. 2026







