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Romane

Verzweiflungstaten

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Über das Buch

In ihrem magnetischen Debut erzählt Megan Nolan die Geschichte einer unmöglichen Liebe: Die Ich-Erzählerin, eine junge Frau, trifft in Dublin in einer Galerie Ciaran, „den schönsten Mann der Welt", und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sie haben eine kurze, intensive Beziehung, dann bleibt sie allein zurück, schwankend zwischen Unabhängigkeit und dem Wunsch, begehrt zu werden, auch wenn sie instinktiv spürt, dass Ciaran nicht gut für sie ist. Eine aufrichtige Selbstbeobachtung, die Geschichte eines weiblichen Begehrens, das sich hinwegsetzt über die eigenen Bedürfnisse – verletzlich und hypnotisch – von einer der aufregendsten neuen Stimmen der Literatur.

Editionen (2)

ISBN9783869746692
Verlagsteinbach sprechende bücher
Erscheinungsdatum29.09.21

Rezensionen & Bewertungen

93 Bewertungen

17 Rezensionen

3,6

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  • cheshire_cat
    cheshire_cat

    264 Follower

    3,0

    Authentisch, faszinierend und abstoßend

    Dieses Buch lässt mich ziemlich ambivalent zurück. Nicht nachvollziehbar sind für mich die Zeitsprünge (und Ortswechsel - Dublin, Athen?). Auch finde ich manche Stellen im Buch etwas langatmig und insgesamt fehlt mir der starke Wunsch „unbedingt weiterzulesen“, den ich von vielen anderen Büchern kenne. Dennoch ist dieser Text, der im Grunde einem inneren Monolog gleicht, sehr authentisch und passt für mich sehr zu den Gedanken und Emotionen so mancher Frau, die ich privat oder auch beruflich kennengelernt habe. Die Wahrnehmung und das Erleben der Protagonistin ist gleichermaßen faszinierend, wie abstoßend und nicht selten regt sich in mir die Frage nach dem „Warum?“ Dabei schildert die Protagonistin oft sehr detailliert, was genau in ihr vorgeht und was sie durch ihr Verhalten zu erreichen versucht. Ein gelungenes Abbild einer toxischen Paarbeziehung sowie einer nicht gerade gesunden Persönlichkeit der Protagonistin. Besonders mitgenommen haben mich die letzten Seiten (etwa ab S. 275, letzter Abschnitt, Kapitel 2). Und ich fürchte, sie geben 1zu1 wieder, was der Großteil von uns Frauen schon erlebt hat… 3/5 ⭐️ - mich hätte seine Sichtweise sehr interessiert; zudem hat das Buch insgesamt nicht so viel Eindruck bei mir hinterlassen und wird vermutlich auf längere Sicht in Vergessenheit geraten.

    30. Dez. 2024

  • 4,5

    Portrait einer toxischen Beziehung

    Unfassbares Abbild einer toxischen Beziehung und die Entwicklung von dieser, sie Selbstverleugnung, der permanente Wunsch, die Liebe des anderes doch endlich zu verdienen und diese zu spüren. Das Begehren, das man für echte Liebe hält, die Schmerzen, die Wut, die Wut auf einen selbst. Wahnsinn! Wirklich wahnsinnig gut geschrieben, und Hilfe, wie oft hab ich mich in diesem Buch selbst erkannt!

    24. Juli 2024

  • wort.bildung
    wort.bildung

    131 Follower

    3,5

    Wenig relatable, trotzdem unterhaltsam

    Ich konnte selten so wenig mit einer Protagonistin relaten wie mit dieser. Geht schon ein bisschen in Richtung Trauma Dumping. Trotzdem habe ich mich auf ne Art unterhalten gefühlt? Weiß nicht, letztlich wird mir das Buch nicht in Erinnerung bleiben. Ich glaube, es ist vielleicht einfach nicht ‚meine‘ Autorin.

    9. Mai 2026

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Megan Nolan

Megan Nolan wurde 1990 in Waterford, Irland, geboren. Texte von ihr erschienen in The New York Times, The White Review, The Sunday Times und The Guardian. "Verzweiflungstaten" ist ihr Debutroman. Sie lebt in London. Instagram @mmegannolan

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