Blick ins Buch

Historische Romane

Die Insel unter dem Meer

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Über das Buch

Sonderausgabe zum TaschenbuchstartZarité ist neun Jahre alt, als sie als Sklavin auf den Gutshof des reichen Toulouse Valmorain kommt. Ihr Schicksal scheint vorherbestimmt: Unterdrückung, Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Doch Zarité findet sich damit nicht ab und kämpft für Freiheit und Glück.Wie im "Geisterhaus" schafft Isabel Allende in "Die Insel unter dem Meer" ein fesselndes Epochendrama, das die Geschichte der Sklaverei im 18. Jahrhundert über mehrere Generationen und die Schicksale vieler unvergesslicher Figuren hin erzählt.

Editionen (6)

ISBN9783867177993
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum15.11.11

Rezensionen & Bewertungen

28 Bewertungen

1 Rezensionen

3,9

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  • katicilli
    katicilli

    27 Follower

    3,5

    Irgendwie mag ich die früheren Romane von Isabel Allende lieber als ihre neueren. Als sie noch über ihre Familie, über Chile und/oder über die Militärdiktatur schrieb, hatte ich noch das Gefühl, sie habe etwas zu erzählen. Die neueren Romane, so auch dieser wirken auf mich dagegen, als würde sie nur eine ganze Menge Exotik mit ein paar historischen Fakten vermengen und das Ganze in eine irgendwie beliebige Geschichte packen. Bei diesem Buch fand ich die ersten paar Kapitel eigentlich richtig gut, wo Valmoraines Ankunft in der Karibik beschrieben wird und wie er langsam seine aufklärerischen Ideale verliert. Leider zerfasert danach alles in unzählige Handlungsstränge, von denen mich keiner so wirklich packen konnte. Über weite Strecken habe ich mich ziemlich gelangweilt. Es gab einige Nebenfiguren, die ich sehr mochte, Violette, Sancho und Doktor Parmentier, aber leider blieben diese zu sehr im Hintergrund. Bei den Hauptpersonen dagegen blieb mir ihr Innenleben zu undurchschaubar, als dass ich ihnen viel Interesse entgegen gebracht hätte.

    18. Sept. 2024

Autorin / Autor

Über Isabel Allende

Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Chile, wo sie seit ihrem achtzehnten Lebensjahr als Journalistin arbeitete. Als ihr Onkel Salvador Allende, Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Caracas (Venezuela), wo sie zehn Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman "Das Geisterhaus" (dt. 1984). Es folgten viele weitere Romane, wie u.a. "Von Liebe und Schatten" (dt. 1986), "Eva Luna" (dt. 1988) oder "Fortunas Töchter (dt. 1999). Im Hörverlag erschienen zuletzt ihre Romane "Inés meines Herzens (2007), "Die Insel unter dem Meer" (2010) und "Mayas Tagebuch" (2012). Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

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