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Romane

Unser kostbares Leben

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Über das Buch

Eine Epoche im Umbruch - Die Geschichte zweier Jahrzehnte: Drei Frauen gehen ihren Weg

Im zeitgeschichtlichen Roman »Unser kostbares Leben« erzählt Bestseller-Autorin Katharina Fuchs von ihrer eigenen Kindheit : Drei junge Frauen rebellieren gegen gesellschaftliche Missstände und die Vorstellungen ihrer Eltern.

Deutschland 1972: Wer die kleine Industriestadt bei Westwind durchquert, ist bezaubert von dem süßen Schokoladenduft, der sich wie ein kakaogetränktes Gazetuch über die Siedlungshäuser und Einfamilienvillen legt. Nur an den Ostwindtagen tränen den Mainheimern von den scharfen Chemiedämpfen die Augen, längst ist das Mainwasser umgekippt. Kein Bewohner beschwert sich je, doch dann geschieht Schreckliches - und drei junge Mädchen stellen Fragen, die nicht jedem gefallen.

Nach der Geschichte ihrer Großmütter sowie ihrer Mutter und Tante erzählt Katharina Fuchs nun von ihrer eigenen Kindheit und Jugend in den 70er-und 80er-Jahren.

"Bestsellerautoin Katharina Fuchs geht mit den Lesern auf Zeitreise in eine rebellisch-wilde Jugend der Siebzigerjahre" Hessischer Rundfunk HR4

Die wahre Geschichte ihrer Großmütter hat die Bestseller-Autorin im historischen Roman »Zwei Handvoll Leben« (1914–1953) aufgeschrieben, die ihrer Mutter und Tante in »Neuleben« (50er und 60er Jahre).

Editionen (2)

ISBN9783426308387
VerlagDroemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.02.23
Seitenzahl624

Rezensionen & Bewertungen

64 Bewertungen

15 Rezensionen

4,0

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  • patriclife
    patriclife

    391 Follower

    4,0

    Eine spannende Geschichte 3 er Mädchen mit interessanten Themen

    Zu Beginn der 70iger Jahre scheint die Welt in Mainheim für Minka, Caro und Guy noch in Ordnung zu sein. Dann verunglückt Guy schwer. Gleichzeitig trifft das Waisenkind Claire aus Vietnam im Heim der Stadt ein. Das Buch ist in 3 große Zeitabschnitte unterteilt. Politik ist für die handelnden Familien wichtig und kommt auch in dem Buch vor aber nicht unbedingt vordergründig. Als die Mädchen größer werden, beginnen sich Caro und Minka mehr für Ihre Umwelt zu interessieren. Als Erwachsene Frauen findet jeder seinen Weg. Zu der Zeit werden auch " Die Grünen " gegründet. Durch Claire erfährt man als Leser viel über Medikamentenstudien an Heimkinder. Viele interessante Themen werden hier immerwieder aufgegriffen aber für mich leider nur an der Oberfläche berühert. Gut, das Buch wäre sonst noch umfangreicher geworden. Durch die Perspektivwechsel konnte man einerseits wenig Bindung zu den Charakteren aufbauen aber anderseits konnten viele Beweggründe dargestellt werden. Insgesamt nicht das beste Buch von Katharina Fuchs aber doch ein gutes Buch.

    16. Jan. 2024

  • sir.gerry.liest
    sir.gerry.liest

    205 Follower

    4,0

    𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗸𝗼𝘀𝘁𝗯𝗮𝗿𝗲𝘀 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 Bei der nachfolgen Rezension handelt es sich um jene auf Instagramm vom Februar 2022. Im Nachgang habe ich jedoch oft an dieses Buch denken müssen. Ich korrigiere insoweit meine Berwertung nach oben au 4/5 ⭐️. Katharina Fuchs erzählt in ihrem neuesten Roman ihre Geschichte, die in den 1970er und 80er-Jahren spielt.  Im Mittelpunkt stehen die gleichaltrigen Caro, Minka und Claire. Als 10jährige müssen Caro und Minka miterleben wie ihr Schulkamerad Guy im Schwimmbad verunglückt. Der Unfall wird von ihren Vätern und anderen vertuscht. Minkas Vater ist Bürgermeister der fiktiven  Stadt Mainheim, Caros Vater Inhaber eine Schokoladenfabrik. Sie können sich einen Skandal nicht leisten und vertuschen die Ursache des Unglücks und schmieden einen über Jahre verheimlichten Pakt im Rahmen gegenseitiger Unterstützung. Über der Stadt hängt je nach Wetterlage entweder Schokoladenduft oder der Geruch von chemischen Produkten der Ruberus AG.  Zur gleichen Zeit  kommt Claire als Waise aus Vietnam an und wird in ein Kinderheim untergebracht, in dem sie Deutsch lernt und von der Heimleitung sowie von Dr. Karin Lavalette offenbar fürsorglich ärztlich versorgt wird. In dieser Zeit ticken die Uhren noch anders. Die drei Protagonisten erleben erstmals die unschönen Seiten des Lebens in ihrer Umgebung. Die Luft ist verpestet, die Flüsse mit ungeklärtem Abwasser chemisch belastet, es gibt zahlreiche Tierversuche, die von der Bevölkerung nicht wahrgenommen werden. Ein Umweltbewusstsein ist in Ansätzen greifbar, in der Politik sucht man danach jedoch vergeblich. Erste Demonstrationen gegen die Nutzung von Atomkraft kommen auf. Junge Menschen lehnen sich gegen die althergebrachten Vorstellungen der Vätergeneration auf. Neue Ideen werden verspöttelt. Katharina Fuchs spricht im Vorbeigehen viele Themen und Ereignisse an, an die ich mich selbst wieder erinnert habe: der Vietnamkrieg, Tierversuche, Umweltverschmutzung, Chemieunfälle, Proteste gegen Autobahnausbau, Waldrodung, Startbahn  West, Neonazis, Wahlkämpfe zwischen SPD und der Union und auch die Entstehung der Partei Die Grünen. Im Mittelpunkt stehen jedoch zwei zentrale Themen:  das wachsende Umweltbewusstsein in Bezug auf Mensch und Natur sowie wie die perfide Medikamentenvergabe an Heimkindern. Seinerzeit gab es keine klaren gesetzlichen Vorgaben dazu und so sagt Dr. Karin Lavette auf Seite 569: „Für Psychopharmaka gibt es kein besseres Studienobjekt als Heimkinder.“ Krass.  Wie immer ist der Schreibstil von Katharina Fuchs sehr vereinnahmend, gefühlvoll und authentisch. Man muss Caro, Minka und Claire einfach mögen. Viele  geschichtliche Ereignisse werden kurz angesprochen. Die 1960er-Generation wird sich bestimmt sehr gut daran erinnern. Es ist ein Gefühl der Heimkehr beim Lesen dieses Romans, ja, die gute alte Zeit, die offenbar nicht immer gut war. Dennoch hat das Buch meiner Meinung nach eine zu große Länge. Vieles wird sehr intensiv und ausführlich beschrieben. Dem Buch hätte es gut getan, wenn es mindestens 100 Seiten kürzer gewesen wäre. Es hat sich dadurch anfangs leider sehr in die Länge gezogen. Das letzte Viertel des Buchs ist hingegen unglaublich gut geschrieben. Hier nimmt die Geschichte um die Aufklärung der Geschehnisse in den Kinderheimen noch einmal richtig Fahrt auf und enthält noch einmal eine Überraschung in Bezug auf Claire, die studiert hatte und in der Forschung tätig ist. Schade, dass dieser Roman mich diesmal nicht so gepackt hatte wie die anderen drei hervorragenden Bücher zuvor. Insgesamt wäre weniger etwas mehr gewesen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen Einblick in die Zeit der 1970er und 1980er haben möchten.

    19. Nov. 2023

  • gruemscheli
    gruemscheli

    7 Follower

    3,0

    Teilweise hat es etwas gedauert, bis ich zu den Figuren eine Verbindung aufbauen konnte. Leider ist das Buch so klein gedruckt und in einer Schrift, die nicht leicht zu lesen ist, dass ich immer nur kleine Etappen lesen konnte.

    18. Juli 2024

3 von 15 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 00%
kkarin
kkarin6. Juli 2025

Von der ersten Seite an schon mitten drin,und das zieht sich durch das ganze Buch. Schöne Geschichte dreier Mädels mit Tiefgang.Super!!

Autorin / Autor

Über Katharina Fuchs

Katharina Fuchs, geboren 1963 in Wiesbaden, verbrachte ihre Kindheit am Genfer See und lebt heute mit ihrer Familie im Taunus. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und Paris war sie viele Jahre als Juristin tätig. Seit ihrem Spiegelbestseller „Zwei Handvoll Leben“ widmet sie sich ganz dem Schreiben. In ihren Romanen erzählt Katharina Fuchs von Familien über Generationen hinweg, von historischen Zäsuren und ihren Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Viele ihrer Bücher sind von der eigenen Familiengeschichte inspiriert. Schwesternland ist ihr jüngster Roman.

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