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Solange wir schwimmen

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Über das Buch

In ihrem Schwimmbad fühlen sie sich zu Hause, hier können sie bei ihren täglichen Bahnen ihre Sorgen hinter sich lassen: Designer, Nonnen, Hundesitter, Veganerinnen, Polizisten, Professorinnen, Schauspieler... Bis eines Tages ein Riss erscheint – am Beckengrund, aber auch im Gedächtnis von Alice, die genau wie die anderen hier im Schwimmen stets Trost und Halt gefunden hat. Während sie bald nur noch in bruchstückhaften Erinnerungen schwimmt, versucht ihre Tochter, sich in ihre Mutter hineinzuversetzen, ihr Verhältnis zueinander neu auszuloten und Alice' Leben Sinn und Zusammenhang zurückzugeben. Aus so unterschiedlichen wie verblüffenden Perspektiven und mit unvergleichlichem Gespür für das Komische im Tragischen schreibt Julie Otsuka über Liebe und Verlust, Trauer und Erinnerung, Mütter und Töchter und die große Frage, was wir unseren Eltern schuldig sind.

Editionen (2)

ISBN9783866488243
Verlagmareverlag
Erscheinungsdatum08.08.23
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

160 Bewertungen

37 Rezensionen

3,8

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  • kaffeeundeinbuch
    kaffeeundeinbuch

    104 Follower

    3,0

    Tragische Geschichte

    Ich wusste nicht, dass man ein Schwimmbad so detailliert beschreiben kann🙂 Das Buch teilt sich fast abrupt in zwei Hälften. Was als faszinierendes Porträt einer Schwimmgemeinschaft beginnt, wandelt sich in eine sehr persönliche und schmerzhafte Demenz Geschichte. Das Buch ist ungewöhnlich aufgebaut ohne klassischen Handlungsstrang. Lesenswert.

    5. Feb. 2026

  • risi
    risi

    50 Follower

    2,5

    Poetisch, tragisch, ehrlich.

    Kurze Frage vorweg: woher kommt dieser Trend, Demenz und Schwimmbäder miteinander in Verbindung zu bringen? 🧠🌊 Julie Otsuka schildert im ersten Drittel des Buches die Gesellschaft eines Schwimmbades unter der Stadt. Eine Parallelwelt, so scheint es. Ich mochte die Beschreibung der verschiedenen Charaktere, die Rückenschwimmer von Bahn 3, die Olympionikin, die stillschweigende Übereinkunft miteinander. Bis das Unglaubliche passiert!? Ein Riss im Boden... Dieser Teil war ziemlich poetisch geschrieben. Die Beschreibung einzelner Personen, ohne auch nur irgendwas über ihre Persönlichkeit zu erfahren, fand ich ganz amüsant. Das Gewese um diesen Riss herum, konnte ich jetzt nicht nachvollziehen. Plötzlich ist er da und die Endzeitstimmung bricht aus. Die klügsten Fachpersonen werden einberufen und wissen keine Antwort. Der Riss verschwindet plötzlich und taucht Tage später wieder auf. Überall treten Risse auf, das Wasser bleibt aber wo es hingehört und das Schwimmbad wird geschlossen. Ich glaube, ich habe da irgendwas nicht verstanden... Plötzlich Themenwechsel. Es geht um Alice, die zugegebenermaßen ein paarmal vorher erwähnt wird. Nun ist aber keine Rede mehr vom Schwimmen und es dreht sich um Alice's Demenz. Wie sie weiter voranschreitet, wie ihre Familie (sehr liebevoll!) mit der Diagnose und den Veränderungen umgeht. Die Poesie wird abgelöst von poetischem Sarkasmus und Witz in einer bedrückenden Beschreibung des Pflegeheims, in das Alice zieht. "Denn selbst, wenn sie nicht wissen, wo Sie sind - wir wissen, wo Sie sind." (S.86) Big Brother is watching you im Pflegeheim... Nun haben wir ein Drittel Buch über einen Riss im Schwimmbadboden, was zum Titel aber nicht zum Klappentext passt und zwei Drittel Buch, die zum Klappentext , aber nicht zum Titel des Buches passen. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Wahrscheinlich übersehe ich eine wichtige Metapher. War der Riss und die entstandene Unruhe um ihn ein Entwurf dessen, was Alice mit ihrer Diagnose erlebt? Ich weiß es nicht...

    Poetisch, tragisch, ehrlich.

    22 Stunden vor

  • 3,0

    Über Demenz.

    📌 "Ganz allmählich beginnt sie zu verschwinden." - S. 134 Eine Geschichte über Demenz und wie sie wahr genommen wird. Von der Mutter und der Tochter. Während im ersten Teil das normale Leben vor der Erkrankung beschrieben wird, erfährt man im zweiten und dritten Teil, wie sich das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen im Verlauf der Erkrankung ändern. Das hat mich inhaltlich zwar berührt und ich fand es sehr authentisch dargestellt, stilistisch hat es mir jedoch leider nicht so gut gefallen.

    Über Demenz.

    23. März 2024

3 von 37 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 5333%
risi
risi2 Tage vor

Sowas Absurdes! Was ist das für ein Schwimmbad, dass sie so viel Geld für all die Fachleute haben!?

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