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Romane

Der letzte Tag eines Verurteilten

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Über das Buch

Ein Mann, der im Frankreich des 19. Jahrhunderts durch die Guillotine zum Tode verurteilt wurde, schreibt seine Gedanken, Gefühle und Ängste auf, während er auf seine Hinrichtung wartet. Er verrät weder seinen Namen noch seine Tat, obwohl er vage andeutet, dass er jemanden getötet hat; nur ein namenloses, gesichtsloses, bedeutungsloses Opfer.

Editionen (10)

ISBN9783863524128
VerlagHierax Medien
Erscheinungsdatum30.06.20

Rezensionen & Bewertungen

70 Bewertungen

12 Rezensionen

4,0

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  • heibi
    heibi

    191 Follower

    5,0

    Mich hat dieser Text berührt. Intensiviert wurde dieses Gefühl aber noch durch ein Vorwort. Hier erfahren wir, dass nach Erscheinung dieses Textes, die Verhängung der Todesstrafe in Frankreich abnahm. Hugo hat also mit diesem Text tatsächlich etwas bewegt und verändert. Auch mich hat dieses Werk sehr zum Nachdenken angeregt. Sehr häufig wollte ich wissen, aufgrund welcher Strafrat der Angeklagte zum Tode verurteilt wurde. In kleinen Rückblenden ließ sich erkennen, dass er wohl nicht mittellos war. Was hat ihn also zu einem Straftäter werden lassen. Kurz bevor es zur Vollstreckung des Urteils kommt, trifft der zum Tode Verurteilte auf einen Gefangenen, der ein ähnliches Schicksal zu erleiden hat. Von ihm erfährt man, wie es dazu kam, dass auch er ein Opfer der Todesstrafe wird. Diese Geschichte war Mitleid erregend….. Ein kurzer Klassiker, der politisch zu seiner Zeit etwas verändern konnte und der auch heute noch sehr nachdenklich macht.

    21. Apr. 2025

  • tausendlexi
    tausendlexi

    98 Follower

    Beeindruckendes Plädoyer gegen die Todesstrafe 👌

    14. Jan. 2026

  • bethi
    bethi

    60 Follower

    4,5

    Eine eindrucksvolle Schrift gegen die Todesstrafe

    Bisschen was zum Autor: Victor Hugo wurde 1802 geboren und war ein bedeutender französischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Er ist vor allem durch Werke wie „Les Misérables“ oder „Der Glöckner von Notre-Dame“ bekannt. „Der letzte Tag eines Verurteilten“ war tatsächlich das erste Werk, das ich von ihm gelesen habe. Das Buch ist im Grunde eine eindringliche Schrift gegen die Todesstrafe, und ich finde, es gelingt ihm sehr, einen zum Nachdenken zu bringen, gerade auch, weil es die Todesstrafe in manchen Ländern bis heute noch gibt. Besonders beeindruckt haben mich die tagebuchartigen Gedankenschilderungen des Verurteilten. Dieses Zermürbende, dieses endlose Warten auf das Unvermeidliche, geht beim Lesen richtig auf mich über. Das ständige Gedankenkreisen, die Panik, dann wieder kurze Hoffnung, gefolgt von Ernüchterung und Verzweiflung, sind unglaublich eindrucksvoll beschrieben. Obwohl es keine spektakuläre äußere Handlung gibt, liegt die ganze Stärke des Buches im Fokus auf das Innenleben des Verurteilten . Und genau das macht es für mich so interessant. Besonders berührt hat mich der Teil, als der Verurteilte nach langer Zeit seiner Tochter begegnet ist. Klare Empfehlung!

    Eine eindrucksvolle Schrift gegen die Todesstrafe

    12. Feb. 2026

3 von 12 Rezensionen

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