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Romane

Was nicht gesagt werden kann

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Über das Buch

»Dieser Roman hat mich unentwegt in Atem gehalten ... István ist mir zutiefst ans Herz gewachsen.« Dua Lipa

Was treibt ein Leben an, was verleiht ihm Wert und woran zerbricht es?

István, fünfzehn, lebt mit seiner Mutter in einem Plattenbauviertel am Rande einer ungarischen Stadt. Er ist schüchtern und es fällt ihm schwer, die sozialen Codes der Gleichaltrigen zu durchschauen. Als sich aus der widerwilligen Bekanntschaft zu einer Nachbarin im Alter seiner Mutter eine sexuelle Beziehung entwickelt, die István selbst kaum begreift, gerät sein Leben außer Kontrolle. Ein Unfall ereignet sich, ein Mann stirbt.

Die Jahre, die folgen, führen István von Ungarn nach London, wo er sich von Job zu Job hangelt und wo jede Abzweigung, die er nimmt, bestimmt ist von den guten oder eigennützigen Absichten Fremder. Während er auf ungeahnte Weise aufsteigt und schließlich fällt, bleibt István selbst beinahe unbeteiligt am Geschehen, sprachlos – ein stiller Beobachter seines eigenen, turbulenten Lebens.

Hypnotisch, mit erschütterndem Nachdruck und großer Sensibilität erzählt David Szalay von einem Leben in seinen intimen Momenten – ein Leben, das kaum wahrnehmbar geprägt ist von den Erschütterungen der Gegenwart, der Prekarität menschlicher Existenz in einem kalten Europa.

Der fesselnde Roman des Booker-Prize-Gewinners, gelesen von Julian Mehne.

Editionen (2)

ISBN9783844946765
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum18.02.26

Rezensionen & Bewertungen

120 Bewertungen

24 Rezensionen

3,9

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  • ro_ke
    ro_ke

    484 Follower

    4,0

    Die minimalistisch-monotone Sprache spiegelt den Titel passend wider, wodurch die episodenhaften Lebensabschnitte des passiv geführten Protagonisten sehr authentisch aber dementsprechend emotionslos transportiert werden. Es entsteht ein Sog, hinterlässt jedoch insgesamt wenig haftende Spuren.

    15. Jan. 2026

  • carolind
    carolind

    3 Follower

    2,0

    Love or hate this book

    Ich bin gerade mit „Flesh“/„Was nicht gesagt werden kann“ fertig geworden und konnte mich einfach nicht mit dem Buch anfreunden. Es geht um den Aufstieg und Fall von István, einem ungarischen Jungen/Mann. Jedes Kapitel ist ein Ausschnitt aus Iśtvans Leben. Jedes Kapitel beschreibt eine wichtige Episode oder sogar ein transformierendes Erlebnis in Istváns Leben. Geprägt sind die allermeisten dieser Episoden von Istváns Passivität und Mangel an ernsthafter Selbstreflexion.  Alle Beziehungen, die er hat, werden von den Frauen initiiert, mit denen er sie hat. Er macht einfach mit. Immer. Die Gespräche, die er führt, haben mir teilweise fast körperlich weh getan, weil sie so stumpf sind. Grundsätzlich wiederholt István erst mal jede Frage, die ihm gestellt wurde, um dann eine nichtssagende Antwort zu geben. Diese Form des Dialoges hat mich wahnsinnig frustriert. Generell hat es mich wahnsinnig frustriert, dass ich für diese Hauptpersonen so wenig Empathie fühlen konnte. Ich hätte ihn am liebsten ganz oft abgewatscht. Aus Autorensicht finde ich es zwar ein großartige Leistung, dass man Menschen so stumpf und realistisch darstellen kann. Auch die ganze Storyline ist sicherlich gut. Trotzdem hinterlässt mich dieses Buch mit mehr Frust als Bewunderung. Viele sagen, dass man dieses Buch unbedingt gelesen haben, muss , weil es um die Rolle der Maskulinität sowie um Klassenunterschiede geht.  Ich finde, man kann die fast 10 Stunden auch in ein gutes Gespräch investieren. Mit einem Mann, der sich selbst reflektiert und sein Leben aktiv in die Hand nimmt. 

    9. Juni 2026

  • maximus94
    maximus94

    98 Follower

    4,0

    Wunderschön geschrieben!

    So richtig bin ich leider aus dem Buch nicht schlau geworden. Die Geschichte von Istvan ist sehr bewegend und leider auch manchmal traurig. Das Thema des Verlangens nimmt eine zentrale Rolle ein. Oft geht es um körperliches Verlangen aber auch materielles Verlangen wird zum Thema. Das Buch ist wunderschön geschrieben. Es wird viel über die Atmosphäre geschrieben. Regen, Luft, Licht und Natur verfolgen einen durch die ganze Erzählung. So ganz kann ich noch alles nicht einordnen, aber weiterlesen wollte ich trotzdem.

    3. Feb. 2026

3 von 24 Rezensionen

Autorin / Autor

Über David Szalay

David Szalay, 1974 in Montreal, Kanada, geboren, wuchs in London auf und lebt in Wien. Mit Was ein Mann ist, seinem vierten Roman, kam er 2016 auf die Shortlist des Man-Booker-Preises. Sein Werk wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Ebenfalls auf Deutsch erschienen ist sein Roman Turbulenzen. Im claassen Verlag erscheint sein neuer Roman Was nicht gesagt werden kann.

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