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Eigentlich lese ich keine historischen Bücher.. zu viel Realismus. Lesen ist für mich auch immer Rückzug aus dem Alltag, Aufbruch in fremde Welten. Warum ich dieses Buch gekauft habe? Mir gefiel das Cover, ich habe mir den Klappentext durchgelesen und fühlte mich irgendwie angesprochen. Inhalt Im April 1945 ist Bad Oeynhausen vom Krieg eher verschont worden von großflächigen Zerstörungen. Es gibt mehrere Lazarette mit vielen Verletzten und viele Flüchtlinge aus dem nahegelegenen Ruhrgebiet. Als dann die Briten kommen, wird die Stadt kampflos übergeben. Mittendrin Anne, Tochter angesehener Hoteliers und Rosalie, die seit dem Tod ihrer Familie alleine ist. Dann beschließt das britische Militär seinen Sitz in der Stadt zu errichten, tausende Bad Oeynhausener müssen ihre Häuser verlassen, es wird eine Sperrzone errichtet und es bleibt für die Menschen nur ein Leben vor der Stadt in Barracken. Stunde Null beginnt. Der Beginn ist eher ruhig, es dauert etwas. Aber dann war ich mitten drin und ich musste unbedingt weiterlesen. Besonders mit Anne konnte ich mitfühlen. Es fällt ihr schwer sich mit der Situation der Besatzung zu arrangieren. Sie ist nicht untätig, packt mit an, lässt sich nicht unterkriegen. Rosalie ist anders, hofft auf Frieden mit den Besatzern. Beide sind auf ihre Art sehr starke Frauen. Das Buch war ein absolutes Highlight, eine klare Leseempfehlung. Toll recherchierte fiktionale Geschichte, die in reale Umstände eingebettet ist.
13. Feb. 2025
Eigentlich lese ich keine historischen Bücher.. zu viel Realismus. Lesen ist für mich auch immer Rückzug aus dem Alltag, Aufbruch in fremde Welten. Warum ich dieses Buch gekauft habe? Mir gefiel das Cover, ich habe mir den Klappentext durchgelesen und fühlte mich irgendwie angesprochen. Inhalt Im April 1945 ist Bad Oeynhausen vom Krieg eher verschont worden von großflächigen Zerstörungen. Es gibt mehrere Lazarette mit vielen Verletzten und viele Flüchtlinge aus dem nahegelegenen Ruhrgebiet. Als dann die Briten kommen, wird die Stadt kampflos übergeben. Mittendrin Anne, Tochter angesehener Hoteliers und Rosalie, die seit dem Tod ihrer Familie alleine ist. Dann beschließt das britische Militär seinen Sitz in der Stadt zu errichten, tausende Bad Oeynhausener müssen ihre Häuser verlassen, es wird eine Sperrzone errichtet und es bleibt für die Menschen nur ein Leben vor der Stadt in Barracken. Stunde Null beginnt. Der Beginn ist eher ruhig, es dauert etwas. Aber dann war ich mitten drin und ich musste unbedingt weiterlesen. Besonders mit Anne konnte ich mitfühlen. Es fällt ihr schwer sich mit der Situation der Besatzung zu arrangieren. Sie ist nicht untätig, packt mit an, lässt sich nicht unterkriegen. Rosalie ist anders, hofft auf Frieden mit den Besatzern. Beide sind auf ihre Art sehr starke Frauen. Das Buch war ein absolutes Highlight, eine klare Leseempfehlung. Toll recherchierte fiktionale Geschichte, die in reale Umstände eingebettet ist.
13. Feb. 2025






