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Romane

Was Nina wusste

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Über das Buch

Ein erschütterndes Familiendrama um Verrat, Liebe und Vergebung – vom preisgekrönten Autor David Grossman

Drei Frauen – Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili – kämpfen mit einem alten Familiengeheimnis, das erst nach einem halben Jahrhundert gelüftet wird. An Veras 90. Geburtstag, der im Kibbuz groß gefeiert wird, beschließt Gili, einen Film über ihre Großmutter zu drehen und mit ihr und Nina nach Kroatien, auf die frühere Gefängnisinsel Goli Otok zu reisen. Dort soll Vera ihre Lebensgeschichte endlich einmal vollständig erzählen. Was genau geschah damals, als sie von der jugoslawischen Geheimpolizei unter Tito verhaftet wurde? Und warum war sie bereit, ihre sechseinhalbjährige Tochter wegzugeben und ins Lager zu gehen, anstatt sich durch ein Geständnis freizukaufen?
»Was Nina wusste« beruht auf einer realen Geschichte. David Grossmans schriftstellerisches Können macht daraus einen fesselnden Roman.

Editionen (5)

ISBN9783844925906
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum17.08.20

Rezensionen & Bewertungen

55 Bewertungen

16 Rezensionen

3,6

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  • 4,5

    4,5 Sterne. Das war ein wirklich ergreifendes Buch. Es war aus einer tollen Perspektive geschrieben (nämlich Gili, die Enkelin von Vera und Tochter von Nina). Ich konnte mit ihr gemeinsam die Geschichte der Familie entdecken und die hat es wahrhaft in sich. Einige Längen hatte es zwar, aber der Schreibstil war so abwechslungsreich, dass ich darüber leicht hinwegsehen konnte. Am Ende war ich tatsächlich zu Tränen gerührt

    16. Juli 2024

  • andrea2111
    andrea2111

    110 Follower

    3,0

    Naja, das Thema war spannend, doch irgendwie war ich nicht richtig drin in der Story

    22. Juni 2023

  • dasbuchzuhause
    dasbuchzuhause

    56 Follower

    5,0

    Ein Familiengeheimnis, dass das Leben dreier Frauen, Vera, Nina und Gili bis in die Gegenwart beeinflusst, hiervon erzählt das Buch „Was Nina wusste“ von David Grossman. An Veras 90. Geburtstag beginnt endlich die Reise in die Vergangenheit, um zu klären, was die Beziehung dieser drei Frauen so schwer macht. Nina lebte einige Jahre als Kind ohne ihre Mutter und diese Zeit hat sie geprägt und nicht nur sie. Dadurch wurde alles in ihrem Leben geprägt und hat Einfluss auf all ihre Beziehungen gehabt, besonders auch auf die Beziehung zu ihrer Tochter und natürlich zu ihrer eigenen Mutter. Diese Beziehungen sind kompliziert und man spürt als Leser:in den Schmerz, der sich durch die Zeit und die Generationen zieht. Es ist ein Buch, das ich nicht in einem Rutsch gelesen habe und bei dem ich mir viele Notizen gemacht habe und was mir durch seine Intensivität sehr nahe gegangen ist. Einmal ist es David Grossman ganz hervorragend gelungen, die Gefühle und Gedanken der Personen, die in diesem Buch so wichtig sind, zu beschreiben und es mir als Leserin geradezu möglich gemacht hat, ein wenig in ihren Kopf zu gucken und die Gefühle zu spüren. Hinzu kommt, dass die Geschichte sehr intensiv ist und eine Schwere und Traurigkeit immer mitschwingt. Das Buch konnte mich emotional sehr fesseln und ich habe ein paar Tage gebraucht, um wieder aus dem Buch und den dort erlebten Gefühlen wieder herauszufinden. Es hat mich durch seine Sprache und auch durch die Art, wie die Geschichte von Gili erzählt wurde, mitgenommen und ich kann es sehr empfehlen. Die Kraft der Sprache, Gefühle zu vermitteln, hat mich beeindruckt.

    28. Jan. 2025

3 von 16 Rezensionen

Autorin / Autor

Über David Grossman

David Grossman, 1954 in Jerusalem geboren, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern der israelischen Gegenwartsliteratur. 2008 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis, 2010 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2017 den internationalen Man-Booker-Preis für seinen Roman »Kommt ein Pferd in die Bar«. Julia Nachtmann gehörte lange zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg und ist mittlerweile auf verschiedenen Bühnen zu sehen. Sie wurde mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus wirkte die Schauspielerin in der Kinokomödie »Die Kirche bleibt im Dorf« und in Fernsehproduktionen wie »Endstation Glück« oder »Nord Nord Mord« mit. Als Hörbuchsprecherin hat sie neben Krimis von Nele Neuhaus verschiedene literarische Romane wie Nino Haratischwilis »Das achte Leben (Für Brilka)« gelesen. 2013 wurde sie mit dem Sprecherpreis OSTERWOLD ausgezeichnet. Maria Hartmann gab ihr Schauspieldebüt am Thalia Theater. Danach trat sie überwiegend an verschiedenen Bühnen in Berlin auf. Sie wirkte zudem in Filmen wie »Anonyma – Eine Frau in Berlin« und »Homevideo« sowie in TV-Produktionen wie »Der Alte« oder »Tatort« mit. Neben ihrer Sprechertätigkeit beim Rundfunk gilt ihre Passion insbesondere literarischen Live-Lesungen.

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