Blick ins Buch

Romane

Was Nina wusste

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Über das Buch

Ein erschütterndes Familiendrama um Verrat, Liebe, Vergebung

Drei Frauen – Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili – kämpfen mit einem alten Familiengeheimnis, das erst nach einem halben Jahrhundert gelüftet wird: An Veras 90. Geburtstag, der im Kibbuz groß gefeiert wird, beschließt ihre Enkelin, einen Film über ihre Großmutter zu drehen. Mit ihr und ihrer Mutter reist sie nach Kroatien, auf die frühere Gefängnisinsel Goli Otok. Dort soll Vera ihre Lebensgeschichte endlich einmal vollständig erzählen.

Was genau geschah damals, als sie von der jugoslawischen Geheimpolizei unter Tito verhaftet wurde? Und warum war sie bereit, ihre sechseinhalbjährige Tochter wegzugeben und ins Lager zu gehen, anstatt sich durch ein Geständnis freizukaufen?

»In jeder Hinsicht überwältigend. David Grossman ist einfach der größte lebende Schriftsteller.« Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Man muss ›Was Nina wusste‹ lesen, um etwas vom Unbegreiflichen zu wissen.« Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Familiengeschichte und Zeitgeschichte in einem. Mit großer Empathie deutet Grossman die Folgen politischer und psychischer Gewalt aus.« Carsten Hueck, WDR5

Editionen (5)

ISBN9783423148276
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum16.03.22
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

55 Bewertungen

16 Rezensionen

3,6

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  • 4,5

    4,5 Sterne. Das war ein wirklich ergreifendes Buch. Es war aus einer tollen Perspektive geschrieben (nämlich Gili, die Enkelin von Vera und Tochter von Nina). Ich konnte mit ihr gemeinsam die Geschichte der Familie entdecken und die hat es wahrhaft in sich. Einige Längen hatte es zwar, aber der Schreibstil war so abwechslungsreich, dass ich darüber leicht hinwegsehen konnte. Am Ende war ich tatsächlich zu Tränen gerührt

    16. Juli 2024

  • andrea2111
    andrea2111

    110 Follower

    3,0

    Naja, das Thema war spannend, doch irgendwie war ich nicht richtig drin in der Story

    22. Juni 2023

  • dasbuchzuhause
    dasbuchzuhause

    56 Follower

    5,0

    Ein Familiengeheimnis, dass das Leben dreier Frauen, Vera, Nina und Gili bis in die Gegenwart beeinflusst, hiervon erzählt das Buch „Was Nina wusste“ von David Grossman. An Veras 90. Geburtstag beginnt endlich die Reise in die Vergangenheit, um zu klären, was die Beziehung dieser drei Frauen so schwer macht. Nina lebte einige Jahre als Kind ohne ihre Mutter und diese Zeit hat sie geprägt und nicht nur sie. Dadurch wurde alles in ihrem Leben geprägt und hat Einfluss auf all ihre Beziehungen gehabt, besonders auch auf die Beziehung zu ihrer Tochter und natürlich zu ihrer eigenen Mutter. Diese Beziehungen sind kompliziert und man spürt als Leser:in den Schmerz, der sich durch die Zeit und die Generationen zieht. Es ist ein Buch, das ich nicht in einem Rutsch gelesen habe und bei dem ich mir viele Notizen gemacht habe und was mir durch seine Intensivität sehr nahe gegangen ist. Einmal ist es David Grossman ganz hervorragend gelungen, die Gefühle und Gedanken der Personen, die in diesem Buch so wichtig sind, zu beschreiben und es mir als Leserin geradezu möglich gemacht hat, ein wenig in ihren Kopf zu gucken und die Gefühle zu spüren. Hinzu kommt, dass die Geschichte sehr intensiv ist und eine Schwere und Traurigkeit immer mitschwingt. Das Buch konnte mich emotional sehr fesseln und ich habe ein paar Tage gebraucht, um wieder aus dem Buch und den dort erlebten Gefühlen wieder herauszufinden. Es hat mich durch seine Sprache und auch durch die Art, wie die Geschichte von Gili erzählt wurde, mitgenommen und ich kann es sehr empfehlen. Die Kraft der Sprache, Gefühle zu vermitteln, hat mich beeindruckt.

    28. Jan. 2025

3 von 16 Rezensionen

Autorin / Autor

Über David Grossman

David Grossman, geboren 1954 in Jerusalem, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern unserer Gegenwart. Seine Romane, Sach- und Kinderbücher wurden in eine Vielzahl von Sprachen übersetzt. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Man Booker International Prize, der Erasmuspreis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, das Bundesverdienstkreuz und der Geschwister-Scholl-Preis.

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