Blick ins Buch

Romane

Mein Name sei Gantenbein

4,1(39)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Ein von seiner Ehefrau verlassener Mann sitzt allein in der Wohnung und probiert Geschichten an wie Kleider. Oder ist auch das schon eine der Varianten? In diesem Hörspiel erschließt sich der Kosmos von Max Frischs facettenreichstem Roman neu. Man lauscht der Inszenierung von Rudolf Noelte und versteht: "Jedermann erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält". Durch fein gesetzte Musik, Geräusche und den Stimmen von Robert Freitag und Dagmar Altrichter, der Synchronstimme von Liz Taylor und Ingrid Bergman, entstehen neue Welten im Kopf.

Editionen (9)

ISBN9783844500943
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum19.01.06

Rezensionen & Bewertungen

39 Bewertungen

6 Rezensionen

4,1

Tippen zum Filtern

  • cloudjumper
    cloudjumper

    1401 Follower

    3,5

    Ein Mann stellt sich vor er wäre ein Mann der vorgibt blind zu sein. Dieses Inhaltsangabe ist seeeehr verkürzt - aber notwendig, da das Werk sehr hin und her springt, neu dazu dichtet oder spontan in andere Erzählerrollen hüpft usw. Frisch versucht eine Art Verfremdungseffekt (wie in Brechts Theaterstücken) auf die Prosa anzuwenden indem der Lesefluss immer wieder gestört, beendet und von vorn begonnen wird. Das ist stilistisch sehr interessant und sprachlich ist Frisch eh Hochliteratur vom Feinsten. Unterhaltend ist es jedoch nur in vereinzelten Momenten zwischen der zähen Langatmigkeit.

    24. Apr. 2024

  • elises
    elises

    79 Follower

    5,0

    Lebenslesehighlight oder anders gesagt Lieblingsbuch

    Ich fand die Idee einfach umwerfend Ein Mann geht in den Laden und kauft sich eine Blinden Rille und macht die Erfahrung, wie es sein könnte blind zu sein

    29. März 2025

  • 4,0

    Max Frish halt, dringt in meinem Kopf und drückt irgendwelche Knöpfe, ich habe eine sehr starke emotionale Widersprüchlichkeit bei ihm.

    24. Juni 2025

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Max Frisch

Max Frisch (* 1911 in Zürich, † 1991 in Zürich) studierte zunächst Germanistik, anschließend Architektur. 1934 erschien, neben freier redaktioneller Arbeit für das Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, sein erstes Buch "Jürg Reinhart". Der Erfolg seines Romans "Stiller" erlaubte ihm ein Leben als freier Schriftsteller. Zahlreiche bedeutende Romane und Erzählungen folgten, seine Dramen wurden im ganzen deutschsprachigen Raum zu großen Bühnenerfolgen. Frisch verbrachte den größten Teil seines Lebens in Zürich, lebte aber auch, zusammen mit Ingeborg Bachmann, in Rom, New York und zuletzt wieder in Zürich. Sein Werk wurde u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis 1958 und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1976 ausgezeichnet. Seine bekanntesten Werke sind die Romane "Stiller" (1945), "Homo faber" (1957), "Mein Name sei Gantenbein" (1964), die Dramen "Biedermann und die Brandstifter" (1958), "Andorra" (1961), die Erzählungen "Montauk" (1975), "Der Mensch erscheint im Holozän" (1979), "Blaubart" (1982) sowie seine literarischen Tagebücher.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick