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Comics

Paul Austers Stadt aus Glas

3,8(40)
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Über das Buch

Der Krimiautor Daniel Quinn hat sich nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes zunehmend isoliert. Eines Nachts erhält er einen Anruf und wird von einem Fremden zu Hilfe gerufen. Um einen Mord zu verhindern schlüpft er in die Rolle eines Privatdetektivs und gerät so in den Sog einer unglaublichen Geschichte. Bei der Jagd durch New York verwirrt sich der Kriminalfall zu einem Spiel der Identitäten. Die Erstausgabe von "Stadt aus Glas", die Ende der Neunzigerjahre bei Rowohlt erschienen ist, wurde auf dem Comic-Salon Erlangen 1998 mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet.

Editionen (1)

ISBN9783938511060
VerlagReprodukt
Erscheinungsdatum31.08.05
Seitenzahl144

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

5 Rezensionen

3,8

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  • 5,0

    Eine Grafik Novel nach Paul Austers erstem Roman. Eine Reise zwischen Realität und Fiktion, zwischen Phantasie und Wahn. Wunderbar umgesetzt von Paul Karasik und David Mazzucchelli.

    19. Mai 2025

  • a.sengstmann
    a.sengstmann

    2 Follower

    3,5

    Interessante Detektiv-Geschichte, die in Wirklichkeit keine ist. Paul Austers Auftakt der New York-Trilogie löst sich schnell vom Krimi-Plot und wendet sich einem Mix aus Identitäten-Suche, biblischer Mythologie und der Macht von Sprache zu.

    Im Rahmen eines geplanten Lesekreises zum Thema Großstadt habe ich mir das zur Wahl stehende Buch "Stadt aus Glas" von Paul Auster durchgelesen. Die Stadt scheint dabei trotz des Titels eigentlich eher als passend gewählte Kulisse zu dienen für den Protagonisten, der durch eine Verwechslung in einen Fall verwickelt wird. Anfänglich noch halbwegs im Rahmen einer klassischen Detektiv-Geschichte gehalten, löst sich sowohl der Protagonist als auch die Geschichte nach und nach vom eigentlichen Geschehen und es beginnt eine verwirrende Suche nach Identität. Entgegen den kompliziert klingenden Thematiken Identität und der Suche nach ursprünglicher, wahrer Sprache (beliebtes Thema bei Poststrukturalisten wie Derrida in den 60ern) liest sich das Buch erstaunlich schnell und leicht. Paul Austers Charaktere sind gleichzeitig komplex und spannend und seine Exkurse im Buch (z. B. Turmbau zu Babel, Don Quijote) fügen sich gut in die Handlung, sodass ich dem Protagonisten sehr gerne bei seiner Sinnsuche gefolgt bin und auch für mich der Fall am Ende eine unwichtige Randnotiz war. Für den eingangs erwähnten Lesekreis taugt "Stadt aus Glas" aber thematisch nur bedingt, wahrscheinlich probieren wir es mit Teju Coles "Open City".

    19. Aug. 2023

  • renideni
    renideni

    4 Follower

    1,0

    „Stadt aus Glas“ – abgebrochen nach 30 Seiten Ich habe das Buch nach rund 30 Seiten abgebrochen. Die Idee eines philosophischen Krimis klingt spannend – die Umsetzung hat mich aber komplett verloren. Der Einstieg ist zäh und bleibt lange unklar, die Figuren wirken distanziert, und statt Neugier entstand bei mir vor allem Verwirrung. Ich fand keinen Zugang zur Geschichte und hatte keine Motivation weiterzulesen. Fazit: Zu abstrakt, zu kühl, zu wenig greifbar. Für mich kein Buch, das mich packt.

    26. März 2026

3 von 5 Rezensionen

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