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Kritik der reinen Vernunft

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Über das Buch

Vollständige Ausgabe nachder 2. Auflage 1787 Wenn es stimmt, dass die Geschichte der abendländischen Philosophie einen einzigen großen Fußnotenapparat zu Platon bildet, ist Immanuel Kant der wohl bedeutendste und kritischste Eintrag gelungen. Er stellte fest, dass der Ausweg aus der Platonischen Höhle, der Weg zur Wahrheit, zwar als Leitidee taugt, approximiert werden kann, vielleicht sogar eine schöne, aber in ihrer absoluten Lesart, unerreichbare Phantasie darstellt. Seine Einsicht war, dass wir die Dinge nur so wahrnehmen können wie sie uns durch die Bedingungen unseres Erkenntnisvermögens vorgegeben werden und wir für immer in der Höhle unseres Verstandesvermögens feststecken. Damit erledigt sich auch jegliche ernsthafte Diskussion über Gott oder die Welt hinter den Erscheinungen. Für Kant war Metaphysik ein Teil des Menschseins, doch zog er eine plausible Grenze zwischen dem Bereich des Erkennbaren und dem der Spekulation. Denn Kants Lehre bringt in jedem Kopf, der sie gefasst hat, eine fundamentale Veränderung hervor, die so groß ist, dass sie für die geistige Widergeburt gelten kann. Arthur Schopenhauer Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft erscheint spät, im 56. Lebensjahr des Autors. In Anbetracht des monumentalen Inhalts ist dies nicht verwunderlich: Kants Hauptwerk stellt nichts weniger als den Versuch dar, den Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis nachzugehen. Kant stellt sich die Frage wie der Apparat, der unsere Urteile über die Welt hervorbringt, beschaffen ist, welche Mittel ihm zur Verfügung stehen und welchen Limitationen er unterliegt. Heute gilt die erste Kritik als eines der rigidesten, einflussreichsten, aber auch komplexesten Werke der abendländischen Philosophie

Editionen (34)

ISBN9783843803847
Verlagmarix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg
Erscheinungsdatum17.12.13
Seitenzahl400

Rezensionen & Bewertungen

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  • timaios
    timaios

    9 Follower

    4,0

    Das Magnum Opus der Transzendentalphilosophie

    Welche Rahmenbedingungen für das humane Erkenntnis gegeben sind, ist der Punkt hier. Kant‘s Erkenntnistheorie (Transzendentale Elementarlehre, Verstandeskategorien, etc…) werden hier ziemlich komplex dargestellt. Auf jeden Fall ein Werk welches die Philosophie revolutionierte. Definitiv kein Buch aus welchem man täglich seine 30-50 Seiten durcharbeitet (ist dies Werk einfach zu dicht), aber dennoch genial für Philosophisches Powerthinking. …ein Stern Abzug weil die Einleitung Kant’s wohl selbst ein empirischer Gegenstand ,,a posteriori“ ist um verstanden zu werden ;-)

    10. Apr. 2026

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