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Mit schönen, anschaulich gewählten Worten nimmt Garrett Carr uns mit ans Meer in das irische Fischerdorf. Er erzählt so plastisch, daß sogar das Ausbringen einer Fischerboje ein spannendes Erlebnis wird. Und so verfolgt man gebannt wie für das Findelkind gesorgt wird, denn ein Kind muss auf jeden Fall vor dem Waisenhaus bewahrt bleiben, und wir begleiten das Baby beim Heranwachsen, die Entwicklungen in den Familien, Freundschaften und bei der Fischerei. Die Charaktere und deren Entwicklung kann man sich so gut vorstellen. Erzählt werden die Ereignisse durch die Dorfbewohner in Wir-Form, das hat mir sehr gefallen. Klatsch und Tratsch einbegriffen, fein beobachtet und geschildert, fühlt man sich, als gehöre man dazu. Die Entwicklungen im Dorf und im Leben des "Findelkindes" sind spannend und interessant, erfährt man so doch viel über die Situation der irischen Fischer in den 1970/80er Jahren und ihrer moralisch, ideologischen Einstellungen. Als nach ca. 20 Jahren die Geschichte endet, möchte man gern noch eine Zeit auf der rauhen, irischen Insel verweilen. Ein Buch das auf ruhige Weise tiefe Gefühle der Protagonisten glaubhaft erzählt, dessen Charaktere glaubhaft weiterentwickelt werden und dabei mit knappen Worten Szenen schildert, als wäre man dabei. Natürlich gibt es ein paar Kleinigkeiten, die für mich nicht ganz rund waren, aber alles in allem hatte ich sehr viel Lesegenuss und parallele Hörfreude.
28. Juni 2025
Mit schönen, anschaulich gewählten Worten nimmt Garrett Carr uns mit ans Meer in das irische Fischerdorf. Er erzählt so plastisch, daß sogar das Ausbringen einer Fischerboje ein spannendes Erlebnis wird. Und so verfolgt man gebannt wie für das Findelkind gesorgt wird, denn ein Kind muss auf jeden Fall vor dem Waisenhaus bewahrt bleiben, und wir begleiten das Baby beim Heranwachsen, die Entwicklungen in den Familien, Freundschaften und bei der Fischerei. Die Charaktere und deren Entwicklung kann man sich so gut vorstellen. Erzählt werden die Ereignisse durch die Dorfbewohner in Wir-Form, das hat mir sehr gefallen. Klatsch und Tratsch einbegriffen, fein beobachtet und geschildert, fühlt man sich, als gehöre man dazu. Die Entwicklungen im Dorf und im Leben des "Findelkindes" sind spannend und interessant, erfährt man so doch viel über die Situation der irischen Fischer in den 1970/80er Jahren und ihrer moralisch, ideologischen Einstellungen. Als nach ca. 20 Jahren die Geschichte endet, möchte man gern noch eine Zeit auf der rauhen, irischen Insel verweilen. Ein Buch das auf ruhige Weise tiefe Gefühle der Protagonisten glaubhaft erzählt, dessen Charaktere glaubhaft weiterentwickelt werden und dabei mit knappen Worten Szenen schildert, als wäre man dabei. Natürlich gibt es ein paar Kleinigkeiten, die für mich nicht ganz rund waren, aber alles in allem hatte ich sehr viel Lesegenuss und parallele Hörfreude.
28. Juni 2025







