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Romane

Patria

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Über das Buch

Über die Kraft des Zusammenhalts und die Macht der Zerstörung Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über 20 Jahren von baskischen Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie in das Haus, in dem sie einst wohnten, zurückkehren wird. Sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zusahen, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Hat Mirens Sohn etwas mit dem Tod von Bittoris Mann zu tun? Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die Begegnung nicht mehr vermeiden.

Editionen (4)

ISBN9783839816264
VerlagArgon
Erscheinungsdatum16.01.18

Rezensionen & Bewertungen

46 Bewertungen

8 Rezensionen

4,3

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  • kirstenhartje
    kirstenhartje

    63 Follower

    5,0

    Ein kleines Dorf im Baskenland/ Spanien zur Zeit des ETA-Terrors

    Ein kleines Dorf, zwei befreundete Familien und dann zog schleichend die ETA Gesinnung und damit der Hass ein. Eine Familie wird durch die Ermordung des Vaters zum Opfer dieser Gewalt und die andere Familie zum Täter durch die Taten des Sohnes. Jedes Familienmitglied beider Familien stehen immer wieder im Focus dieser Geschichte, ohne dass der rote Faden verloren geht. Es ist das erste Mal, dass mir die ETA in einem Roman begegnet. Ein lehrreicher, emotionaler und auch spannender Roman. Sehr lesenswert

    4. Aug. 2024

  • agni
    agni

    158 Follower

    5,0

    Eine Perle gefunden

    Was für eine Geschichte. Wer auch in den 80/90 ab und zu Nachrichten gesehen hat, wird sich an die Anschläge der ETA erinnern. In diesem Buch erfährt man ganz viel über „Verführung“, Erpressung dabei sein zu müssen, Opfer, Täter… Es ist so erschreckend, wir Terror immer wieder funktioniert. Man bekommt eine große Wut auf die Täter, auf die stolzen Mütter der Täter, ja sogar auf den Dorfpfaffen und irgendwann werden die Täter auch zu Opfern- wie viel Mitleid haben sie verdient?? Eine große Empfehlung

    11. Okt. 2023

  • _enid_
    _enid_

    9 Follower

    4,0

    Auch wenn mich die vielen Perspektivwechsel anfangs etwas verwirrt haben - ich habe "Patria" sehr gerne gelesen. Vor allem deshalb, weil es nicht nur von Verlust und Trauer erzählt, sondern auch von Loyalität und Vergebung. Die Sprache kam mir zwischendurch seltsam altertümlich vor, aber das mag auch an der Übersetzung liegen.

    13. Jan. 2025

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Fernando Aramburu

Fernando Aramburu, geboren 1959 in San Sebastián im Baskenland, hat in Spanien schon mehrere Romane veröffentlicht. Er lebt seit vielen Jahren in Hannover. Für sein umfassendes Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, Premio Biblioteca Breve und zuletzt, für "Patria", mit dem Premio Nacional de la Crítica 2017.

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