Blick ins Buch

Historische Romane

Alles ist erleuchtet

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Über das Buch

Ein junger Amerikaner namens Jonathan Safran Foer reist auf den Spuren der Vergangenheit in die Ukraine. Mit Hilfe seines Dolmetschers Alex und dessen Großvater will er die Geschichte seiner Familie ergründen.

Editionen (5)

ISBN9783829113496
VerlagUniversal Music
Erscheinungsdatum10.01.70

Rezensionen & Bewertungen

102 Bewertungen

15 Rezensionen

3,8

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  • 3,0

    Eine eigentlich ernste Geschichte mit einem wichtigen Thema – verpackt in Skurrilität, Humor und einer künstlerischen Note und erzählt in einem eher speziellen Stil.

    Jonathan, ein jüdischer Amerikaner, reist in die Ukraine, um eine Frau zu finden, die als Mädchen die Nazi-Zeit überlebt und dabei seinen Großvater gerettet hat. Begleitet wird er von Alex, einem jungen Ukrainer mit einer „Vorliebe“ für schräges Englisch, sowie dessen „blinden“ Großvater und einem ziemlich verrückten Hund. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Art Roadtrip voller Missverständnisse, die immer wieder zu absurd witzigen, aber auch tiefgründigen Dialogen führen. Durch Zeitsprünge erfährt man nach und nach, mehr über die Vergangenheit von den Großeltern – Puzzlestücke, die sich langsam zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Am Ende kommt es dann noch zu überraschenden Wendungen und unerwarteten Emotionen. ABER: Durch den sehr speziellen Schreibstil, fiel es mir persönlich, trotz der humorvollen Art, echt schwer reinzukommen. Auch wenn ich zwischendurch der Geschichte folgen konnte und wollte, kam ich immer wieder raus. Trotzdem haben mich die skurrilen Charakteren und ihre kuriosen Dialoge immer wieder zum Schmunzeln gebracht – und die Rückblenden in die Vergangenheit der Großeltern, zum Nachdenken angeregt. Da ich die Geschichte auf eine unbeschreibliche Art und Weise doch ganz gut fand und wissen wollte, wie die Geschichte aus geht, wechselte ich zwischendurch dafür auch auf das Hörspiel. Ich bin gespannt, ob hier, ausnahmsweise der Film besser sein wird als das Buch…was ja eigentlich nie so ist…

    Eine eigentlich ernste Geschichte mit einem wichtigen Thema – verpackt in Skurrilität, Humor und einer künstlerischen Note und erzählt in einem eher speziellen Stil.

    15. März 2025

  • _bookvibesonly_
    _bookvibesonly_

    106 Follower

    3,0

    Versuche immer so zu leben, dass du immer die Wahrheit sagen kannst

    Da ich „Extrem laut und unglaublich nah“ sehr mochte, habe ich mich auf „Alles ist erleuchtet“ sehr gefreut, vor allem, weil ich es im Buddyread gelesen habe. Das Buch liest sich aber leider nicht so einfach. Eigentlich gibt es im Buch vier Erzählstränge, die munter durcheinander erzählt werden, so dass ich vor allem am Anfang, ob der vielen Namen und Schauplätze ein wenig überfordert war. Ein Zeitstrahl oder auch Stammbaum hätte geholfen. Erzählt wird von dem Autor Jonathan Safran Foer, der sich auf einen wahnwitzigen Roadtrip durch die Ukraine begibt, auf der Suche nach der Frau, die einst seinem Großvater das Leben gerettet hat. Mit dabei ist der ukrainische Dolmetscher Alex, dessen Englisch verbesserungsfähig ist, sowie dessen „blinder“ Großvater, der als Fahrer engagiert wird, nebst Blindenhund. Allein diese Kombination entwickelt absurde und komische Situationen. In Rückblenden erfahren wir, wie das jüdische Schtetl, in dem sein Großvater aufgewachsen ist, zu seinem Namen gekommen ist und folgen der Geschichte des Mädchens Brod ab dem Jahr 1791. In anderen Rückblenden erfahren wir mehr über das Leben des Großvaters und über das Schicksal des Schtetls während des zweiten Weltkriegs. Dies beinhaltet erschütternde menschliche Tragödien, die von Foer mit besonderem erzählerischem Stilmittel eindrucksvoll und beklemmend beschrieben werden. Der vierte Erzählstrang sind Briefe, die Alex an Jonathan schreibt, in denen er wohl das uns vorliegende Buch Korrektur liest und seine Anmerkungen bezüglich des Inhalts mitteilt. Das Buch ist mit viel Humor und Augenzwinkern geschrieben. An anderen Stellen beschreibt er sehr ergreifend die Tragik des Holocausts. Besonders in der Geschichte um Brod wendet er aber auch eine unnötig obszöne Sprache an, beschreibt misogyne und übergriffige Handlungen sehr deutlich und abstoßend. Alex gesteht an einer Stelle: „Es gab Teile, die ich nicht verstanden habe…“ Mir ging es ähnlich. Ich habe auch manches nicht verstanden und manche Personen blieben mir leider bis zum Ende verschlossen. Die historischen und familiären Geschichten haben mich sehr angesprochen, aber die herausfordernde, überspitzende Erzählweise war meinem Lesevergnügen nicht zuträglich.

    11. März 2026

  • taenja
    taenja

    56 Follower

    1,0

    Das habe ich nur zu Ende gelesen, weil es ein Buddyread war. Total misogyn und unnötig se×ualisiert. Geht gar nicht!

    Das habe ich nur zu Ende gelesen, weil es ein Buddyread war. Total misogyn und unnötig se×ualisiert. Geht gar nicht!

    23. Feb. 2026

3 von 15 Rezensionen

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