Blick ins Buch

Romane

Vierundzwanzig Türen

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Über das Buch

'Vierundzwanzig Türen zählt zum Besten, was in der Tradition von Kästners Fabian an deutscher Prosa vorliegt.' Jochen Hörisch, NZZ Eine ebenso behutsam wie anrührend erzählte Weihnachtsgeschichte, in der es um Liebe, Hoffnung und um ein Verbrechen geht - liebevoll illustriert von Jub Mönster. Im Haus des Erzählers geht es in der Vorweihnachtszeit turbulent zu. Die beiden Töchter kommen in das Alter, in dem Weihnachtswünsche teuer werden und Familienrituale an Kraft verlieren. Doch der Adventskalender, den die Mutter von einem alten Mann geschenkt bekam, fesselt die Aufmerksamkeit der ganzen Familie. Er erzählt auf vierundzwanzig Bildern eine faszinierende Geschichte aus der Nachkriegszeit: Drei Männer stehlen ein Worpsweder Gemälde, um damit den Kauf von Lebensmitteln und Heizmaterial zu finanzieren. Ein Schneesturm zwingt sie zur Einkehr in ein einsames Gehöft, wo eine junge Frau in den Wehen liegt.

Editionen (6)

ISBN9783821885865
VerlagEichborn
Erscheinungsdatum19.01.11

Rezensionen & Bewertungen

46 Bewertungen

5 Rezensionen

3,1

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  • 4,0

    Ich will endlich mal meinen Berg angefangener Bücher abbauen. Darum laß ich das Adventskalender-Buch im Herbst zu Ende. Macht aber eigentlich nix, denn die Geschichte ist immer fesselnd. Sprachlich hat Herr Modick einiges drauf (ja, darauf lege ich persönlich immer viel Wert), spannend war es ebenso, aber moderat. Würde es weiterempfehlen. Gerne mehr davon.

    15. Sept. 2025

  • 3,0

    Leise und zugleich spannend: Pro Weihnachtsstimmung 🎅🏻

    Das Buch ist aufgebaut wie ein Adventskalender und für jeden Tag bis Weihnachten gibt es ein Kapitel. Mit „Vierundzwanzig Türen“ eine Version der Weihnachtsgeschichte, die die Erfahrung mehrerer Generationen verbindet. Hinter jeder Tür stecken eine Episode aus der Adventszeit der späten Neunziger Jahre und eine Fortsetzung der Nachkriegsgeschichte. Klaus Modick schafft eine Atmosphäre zwischen Realität und Wunder. Ehrlicherweise gefiel mir die Erzählweise um die Geschichte der Nachkriegszeit ein wenig besser, da ich besseren Zugang fand. Dennoch: Ein leises und spannendes Buch, um sich durchaus in Weihnachtsstimmung zu bringen. 🎄

    22. Dez. 2024

  • 3,5

    Der Roman welcher, wie ein Adventskalender, in 24 Kapitel unterteilt ist, wird in zwei Erzählsträngen dargestellt. Der eine Strang beschreibt einen Vater zweier Mädchen in der Pubertät und die daher unterschiedlichen Betrachtungsweisen, der gemalten Bilder hinter den Türchen eines geschenkten Adventskalenders. Der zweite berichtet von einem Kunstraub und der Not der frühen Nachkriegszeit. Dieser Strang hat mich besonders abgeholt und hat mir richtig gut gefallen. Insgesamt gab es einige Textabschnitte deren Findigkeit von Beschreibungen mir richtig gut gefallen haben. Dann gab es allerdings auch Teile, in denen ich die Konzentration verloren habe und ich gedanklich völlig abgedriftet bin. Der Spannungsbogen über das Ende der Adventskalender-Geschichte war allerdings immer gegeben, so daß ich auf die Auflösung sehr gespannt war und mich das Ende auch überraschen konnte.

    25. Dez. 2023

3 von 5 Rezensionen

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