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Weihnachtshaus

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Über das Buch

Zwei Freundinnen betreiben ein Café in Frankfurt am Main. Es ist Weihnachtszeit, Advent. Die eine ist Mutter von zwei Kindern, ihren Ehemann hat sie vor Jahren verloren. Ihre Freundin Lilli ist früh Mutter geworden und hat ebenfalls eine schwierige Vergangenheit. Mit einer guten Gabe Humor und Lebensklugheit meistern die beiden Frauen ihren Alltag – als Mütter, als Freundinnen, als Geschäftsfrauen und als Hausbesitzerinnen. Denn einige Zeit zuvor haben sie zusammen ein Wochenendhaus im Odenwald gekauft, unbewohnbar noch, das Dach offen, keine Fenster. Doch immer wieder Ziel ihrer Gedanken und Träume: Irgendwann einmal Weihnachten in diesem Haus feiern, alle zusammen, das wäre wunderbar! Doch so eingespannt, wie sie in ihrem Lebensalltag sind, brauchte es wohl einen Engel, der sich um alles kümmert ...
Eine berührende Weihnachtsgeschichte von einer innigen Freundschaft, vom Loslassen und Annehmen, vom Aufbrechen und von Momenten, in denen man das Leben beim Schopf packen muss. In diesem Advent scheint vieles möglich, die Zeit des Haderns ist vorbei, die Nacht leuchtet hell, und das Universum schickt seine Grüße ...

Editionen (7)

ISBN9783596000562
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum23.09.20
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

105 Bewertungen

26 Rezensionen

3,8

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  • kapitelderzeiten
    kapitelderzeiten

    123 Follower

    4,5

    Der weihnachtsgedanke, einfühlsam und mit ganz viel Herz verpackt.

    Puh… dieses Buch hat mich wirklich berührt. „Das Weihnachtshaus“ ist eines dieser stillen, aber eindringlichen Werke, die sich leise ins Herz schleichen und dort länger bleiben, als man erwartet. Susa Bank erzählt die Geschichte einer Frau, die alleinerziehend ist – und dieser Umstand hat einen tiefen, schmerzhaften Grund. Während des Lesens begleitet man sie durch Verlust und Angst, durch einsame Momente und das Ringen mit der eigenen Vergangenheit. Doch genau dort, wo die Dunkelheit am tiefsten zu sein scheint, beginnt die Hoffnung leise zu sprechen. Und plötzlich entfalten sich Freundschaft, fast schon Aufopferung und eine Form von Familie, die weit über Blutsbande hinausgeht. Für mich verbindet dieses Buch den weihnachtlichen Gedanken in seiner reinsten Form: das Erinnern an Menschen, die nicht mehr bei uns sind oder fern von uns leben – und gleichzeitig die tiefe Sehnsucht danach, Weihnachten mit denen zu verbringen, die wir lieben. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, ihnen genau das zu zeigen und zu sagen. Wenn ihr ein Weihnachtsbuch sucht, das wirklich ans Herz geht, dann seid ihr mit „Das Weihnachtshaus“ sehr, sehr gut beraten. Es ist leise, warm und unglaublich eindringlich. Ein Buch, das nicht laut sein muss, um viel zu sagen. Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit. Denkt an eure Lieben – und zeigt ihnen, dass ihr sie liebt.

    12. Dez. 2025

  • salufi
    salufi

    220 Follower

    5,0

    Einfach zauberhaft

    Das Weihnachtshaus ist das perfekte Buch für die Adventszeit. Ich liebe Zsuzsa Bánks poetischen Schreibstil so sehr. Besonders berührt hat mich, wie der Umgang mit Verlust geschildert wird und wie das Leben trotz Schmerz wieder Hoffnung und neuen Sinn finden kann. „Lilli hat damals gesagt, Weihnachten kann nichts dafür, dass alles so gekommen ist, die Kinder können auch nichts dafür, also lass uns feiern, lass uns Weihnachten feiern." „Jetzt, da die Nächte lang geworden sind, ... hat mich diese Sehnsucht überfallen, nach einem Leben, in dem alles stimmt und seinen Platz hat, wir gefestigt über einen nicht schwankenden Boden gehen.“ „Nicht immer nur reden, dass man will, nein, man muss es tun, um zu sehen: aha, geht ja!" „Dabei habe ich diese Aufschrift entdeckt: Zentrum für Achtsamkeit. Und sofort gedacht ich bräuchte eher eines für Unachtsamkeit, für deutlich weniger Achtsamkeit. Achtsam bin ich, übertrieben. Mehr Unachtsamkeit würde mir guttun. Ich achte auf zuvieles, nicht auf zu wenig.“

    26. Dez. 2024

  • conny.liest
    conny.liest

    74 Follower

    3,5

    Leise Töne über Trauer undFreundschaft…

    …aber genau genommen ein poetisches Tagebuch einer Ich-Erzählerin und keine Weihnachtsgeschichte.

    14. Mai 2026

3 von 26 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Zsuzsa Bánk

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman »Der Schwimmer« wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für »Unter Hunden« aus ihrem Erzählungsband »Heißester Sommer« erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Auch ihre Romane »Die hellen Tage« und »Schlafen werden wir später« wurden große Erfolge. Zuletzt erschien »Sterben im Sommer«.Literaturpreise:Open Mike-Preis 2000Jürgen-Ponto-Preis 2002aspekte-Literaturpreis 2002Deutscher Bücherpreis 2003Mara Cassens Preis 2003Bettina-von-Arnim-Preis 2003Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung 2004

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