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Der Tod des Iwan Iljitsch

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Über das Buch

Iwan lebt als anerkannter höherer Beamter in einer russischen Stadt. Er kann sich ein angenehmes Leben leisten. Eines Tages erhält er von seinem Arzt eine erschreckende Diagnose. Von da an ist nichts mehr so, wie es war. Die freundlichen Worte seiner Umgebung kommen ihm plötzlich hohl vor. Seine elegante Wohnung, seine Familie und seine Bekannten geben ihm wenig Halt. Allein durch seinen einfachen, frommen Diener Gerasim erfährt er echte Zuwendung und Liebe. Dessen Güte und die Liebe seines kleinen Sohnes Wasja lassen Iwan nicht an der Welt verzweifeln. Vor seinem inneren Auge läuft sein ganzes Leben noch einmal ab. Was war gut, was nicht? Wird er vor Gott bestehen können, wenn er diese Welt verlässt? Die berühmte Erzählung des großen russischen Schriftstellers zählt zu den 100 wichtigsten Büchern der Literaturgeschichte (so das Nobel-Institut nach einer Umfrage unter Schriftstellern des 20. Jahrhunderts).

Editionen (17)

ISBN9783765517044
VerlagBrunnen Verlag GmbH
Erscheinungsdatum01.02.09
Seitenzahl144

Rezensionen & Bewertungen

254 Bewertungen

34 Rezensionen

3,9

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  • _martin_kopp_
    _martin_kopp_

    285 Follower

    4,0

    Depressiver Inhalt wunderbar verpackt.

    Leo Tolstoi, inspiriert durch die dunkle Zeit seiner Sinneskrise nach „Krieg und Frieden“, stellt die Frage nach dem Lebenssinn und was ein anständiges, lebenswertes Leben ist. Der Protagonist Iwan ist ein durchschnittlicher Mensch, mit einer durchschnittlichen Karriere und einer durchschnittlichen Familie. Die Menschen in seinem Umfeld behandelt er nur selten gut. Dieser Mensch erkrankt schwer und auf seinem Leidensweg steigert er sich seelisch in die ewige Frage nach dem Sinn und die immer im Kreis gehende Reflexion seines Lebens. Er grübelt und grübelt und grü…. bis er stirbt. Thats the whole point. Und es ist harter Tobak. Denn die ewigen Gedanken, ob es denn der Blinddarm oder die Niere ist, ob er sterben wird oder genesen, zieht einen ziemlich runter und man bekommt ein Bild davon, wie sich wohl Hypochonder fühlen. Sprachlich klar, teils ironisch und doch sehr elegant, behandelt Tolstoi die Angst vor dem Tod mit grossen Worten. Lesenswert und ein guter Einstieg in die russische Literatur.

    Depressiver Inhalt wunderbar verpackt.

    5. Feb. 2026

  • steffialy
    steffialy

    24 Follower

    5,0

    Hart und sehr emotional!

    Das war mein erstes Buch von Tolstoi. Ein sehr kurzes, aber dafür sehr emotionales und intensives Buch. Es wird aus der Perspektive eines Sterbenden erzählt. Eine Perspektive die man viel zu selten hört und die viel Schmerz bereithält. Das Buch wechselt wirklich schnell von einem positiven Gefühl zu den Todesängsten. Vielleicht auch bedingt durch die Kürze - macht die Geschichte somit aber noch intensiver. Sollte man also definitiv gelesen haben!

    6. Feb. 2026

  • stonksrises
    stonksrises

    1 Follower

    2,0

    ein relativ unspektakuläres buch

    21 Stunden vor

3 von 34 Rezensionen

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