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Der Tod des Iwan Iljitsch

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Über das Buch

Auf dem Sterbebett bilanziert der 45-jährige erfolgreiche Anwalt Iwan Iljitsch sein äußerlich wohlgeratenes Leben und muss erkennen, dass er sich lebenslang getäuscht hat: Sein Beruf bedeutet ihm nichts, auch die Bindungen zu seiner Familie erscheinen ihm nun herzlos und hohl, Gleichgültigkeit und Eigendünkel beherrschen alles Zwischenmenschliche. Einzig die aufrichtige Sorge des Dieners Gerassim und die ehrliche Trauer seines kleinen Sohnes Wasja versöhnen ihn ein wenig, bis er schließlich stirbt. Tolstois 1886 erschienene Novelle »Der Tod des Iwan Iljitsch« besticht durch die ungeheure Meisterschaft, mit der der russische Dichter den Todeskampf seiner Titelfigur nachfühlbar macht.

Editionen (13)

ISBN9783866472433
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum31.01.08
Seitenzahl112

Merkmale

1 Bewertungen

MittelMittelAnschaulichNachdenklichGlaubwürdigVerstörend

Rezensionen & Bewertungen

254 Bewertungen

34 Rezensionen

3,9

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  • stonksrises
    stonksrises

    1 Follower

    2,0

    ein relativ unspektakuläres buch

    18 Stunden vor

  • _martin_kopp_
    _martin_kopp_

    285 Follower

    4,0

    Depressiver Inhalt wunderbar verpackt.

    Leo Tolstoi, inspiriert durch die dunkle Zeit seiner Sinneskrise nach „Krieg und Frieden“, stellt die Frage nach dem Lebenssinn und was ein anständiges, lebenswertes Leben ist. Der Protagonist Iwan ist ein durchschnittlicher Mensch, mit einer durchschnittlichen Karriere und einer durchschnittlichen Familie. Die Menschen in seinem Umfeld behandelt er nur selten gut. Dieser Mensch erkrankt schwer und auf seinem Leidensweg steigert er sich seelisch in die ewige Frage nach dem Sinn und die immer im Kreis gehende Reflexion seines Lebens. Er grübelt und grübelt und grü…. bis er stirbt. Thats the whole point. Und es ist harter Tobak. Denn die ewigen Gedanken, ob es denn der Blinddarm oder die Niere ist, ob er sterben wird oder genesen, zieht einen ziemlich runter und man bekommt ein Bild davon, wie sich wohl Hypochonder fühlen. Sprachlich klar, teils ironisch und doch sehr elegant, behandelt Tolstoi die Angst vor dem Tod mit grossen Worten. Lesenswert und ein guter Einstieg in die russische Literatur.

    Depressiver Inhalt wunderbar verpackt.

    5. Feb. 2026

  • steffialy
    steffialy

    24 Follower

    5,0

    Hart und sehr emotional!

    Das war mein erstes Buch von Tolstoi. Ein sehr kurzes, aber dafür sehr emotionales und intensives Buch. Es wird aus der Perspektive eines Sterbenden erzählt. Eine Perspektive die man viel zu selten hört und die viel Schmerz bereithält. Das Buch wechselt wirklich schnell von einem positiven Gefühl zu den Todesängsten. Vielleicht auch bedingt durch die Kürze - macht die Geschichte somit aber noch intensiver. Sollte man also definitiv gelesen haben!

    6. Feb. 2026

3 von 34 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Leo Tolstoi

Leo Tolstoi (1828–1910) entstammte einem alten russischen Adelsgeschlecht. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa zog er sich auf sein Familiengut Jasnaja Poljana zurück und verfasste dort seine berühmten Romane und Erzählungen.

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