Blick ins Buch

Romane

Jeder stirbt für sich allein

4,5(146)
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Berlin 1940: Der einzige Sohn des Schreinermeisters Otto Quangel und seiner Frau Anna fällt an der Front. In ihrer Trauer und Wut beginnen die beiden, heimlich Postkarten mit antifaschistischen Parolen zu schreiben und in der Stadt zu verteilen. Der Gestapo-Beamte Escherich wird mit der Aufklärung der Kartenschreiberei beauftragt. Da er möglichst schnell einen Täter liefern soll, treibt er einen Unschuldigen in den Suizid. Der Roman basiert auf dem authentischen Fall des Ehepaars Otto und Elise Hampel, das 1940 bis 1942 in Berlin Postkarten-Flugblätter gegen Hitler auslegte und denunziert wurde. Der Roman gilt als das erste Buch eines deutschen nicht-emigrierten Schriftstellers über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Editionen (22)

ISBN9783752994902
Verlagepubli
Erscheinungsdatum08.09.20
Seitenzahl544

Rezensionen & Bewertungen

146 Bewertungen

23 Rezensionen

4,5

Tippen zum Filtern

  • herz
    herz

    361 Follower

    4,0

    #Histo-Liebe💛

    Hans Fallada beschreibt in seinem Buch ehrlich und klar wie das NS-Regime mit Menschen umgegangen ist, die das Regime und den Krieg hinterfragt haben und von innen heraus bekämpfen wollten. Beachtlich ist dabei, dass dieses Buch nichtmal 2 Jahre nach Kriegsende erschienen ist. So zeitlos, dass es noch heute absolut lesenswert ist.

    18. Mai 2026

  • buchwuppi
    buchwuppi

    1 Follower

    5,0

    Wenn ich könnte, würde ich diesem bedeutenden Buch 10 Sterne geben, in dem eine sehr bewegende Geschichte über Macht und Moral in Zeiten einer brutalen Diktatur erzählt wird. Absolut und unbedingt lesenswert. Ein Schatz in meinem Bücherregal.

    18. Jan. 2026

  • leosbuecherregal
    leosbuecherregal

    16 Follower

    4,5

    Wichtiger denn je!

    Fallada erzählt die Geschichte eines Ehepaars, das sich auf seine Art versucht gegen das NS-Regime aufzulehnen und andere zum Umdenken anzuregen. Er schreibt eindrücklich, ungeschönt und nah an den Figuren. Der Roman hat teilweise seine Längen, ist aber trotzdem fesselnd und sehr bewegend. Kurz: Ein Roman, den gerade jetzt jede*r lesen (oder wie in meinem Fall hören) sollte. 🫶🏽

    31. Jan. 2026

3 von 23 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hans Fallada

Hans Fallada, mit bürgerlichem Namen Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, geboren am 21. Juli 1893 in Greifswald und gestorben am 5. Februar 1947 in Berlin, war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine Werke zum überwiegenden Teil der Richtung Neue Sachlichkeit zuzurechnen; zu den bekanntesten gehören zeitkritische Romane wie »Kleiner Mann – was nun« (1932) und »Jeder stirbt für sich allein« (1947). Er schrieb zudem Kinderbücher wie »Geschichten aus der Murkelei« (1938) und »Fridolin der freche Dachs« (1944).

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick