Blick ins Buch

Romane

Bittersüß

4,1(202)
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Über das Buch

So überwältigend und süchtig machend wie die erste Liebe


Charlie lebt ein Leben, von dem sie nach dem Tod ihrer Mutter nie zu träumen gewagt hätte. Sie arbeitet in London in dem Verlag, der bald das neue Buch des preisgekrönten Richard Aveling herausbringt. Als Charlie bei einer Zigarette im Regen mit dem dreißig Jahre älteren Richard zusammenstößt, ist sie überwältigt. Zum ersten Mal fühlt sie sich gesehen und ernst genommen. Was als filmreife Begegnung im Regen beginnt, entfaltet sich zu einer Affäre, die auf Macht, Kontrolle und Schweigen beruht. Charlie wird verzehrt von der Liebe, dem Unverständnis ihrer Freunde, den Anforderungen von allen Seiten. Bis es sie zerreißt.


»So eindringlich, kraftvoll und schön - ein Roman, der lange nachhallt und zu Diskussionen anregt.« Jodi Picoult

»Hattie Williams schreibt so ehrlich über Liebe und Verlust, dass es weh tut. Bei diesem Buch werden Sie sich nach Ihren Zwanzigern sehnen und gleichzeitig froh sein, dass Sie sie überlebt haben.« Abigail Dean

Editionen (2)

ISBN9783748405252
VerlagAudio Verlag München
Erscheinungsdatum25.08.25

Rezensionen & Bewertungen

202 Bewertungen

47 Rezensionen

4,1

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  • ladyslovebooks
    ladyslovebooks

    675 Follower

    4,0

    Der Titel ist Programm…. Erzählt wird, wie die toxische Beziehung zwischen Charlie (23 Jahre) und Richard (30 Jahre älter) ,von Anfang bis Ende verläuft.

    Dabei erleben wir eine junge , naive, unsichere Frau, die beim Londoner Verlag Winden & Shane arbeitet und unter Depressionen leidet, seit sie ihre Mutter sehr zeitig verloren hat. Sie trifft auf den erfolgreichen Autoren Richard, dessen Romane ihre Mutter geliebt hat und ihr ,in ihrer Jugend , zu lesen gab. Bis ins kleinste Detail erleben wir Leser aus Charlies Perspektive diese Beziehung. Hattie Williams nimmt uns ganz tief in das Gefühlsleben von Charlie mit. Lässt uns intensiv, bildhaft und auch schmerzlich miterleben, wie es in ihrem Innenleben aussieht. Charlie erkennt mit der Zeit selbst, wie ungesund, isolierend und auch beruflich gefährlich, diese Beziehung ist- jedoch findet sie keine Kraft , das Ganze zu beenden. Der Roman entwickelt eine starke emotionale Wirkung auf den Leser- man leidet mit.

    26. Sept. 2025

  • readingisdreaming
    readingisdreaming

    356 Follower

    1,0

    78/2026 📖

    ⚠️ ACHTUNG ‼️ Wer das Buch lesen will oder es gemocht hat: Bitte nicht weiterlesen. Vorab: Das hier ist lediglich meine persönliche Meinung und der Eindruck, den ich beim Lesen hatte. Wenn ihr das Buch gefühlt habt und mitfühlen konntet – Go for it! Ich werde es jetzt dennoch leider komplett zerreißen, weil ich meine Gedanken dazu einfach loswerden muss. ‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️ Ich habe das Buch nur beendet, um eine fundierte Kritik abgeben zu können, und ehrlich gesagt bereue ich es. Ich wünschte, ich hätte abgebrochen, bevor ich sämtliche Emotionsausbrüche durchlebt habe. Das Buch behandelt hochkomplexe Traumata, scheitert aber kläglich an einer verantwortungsbewussten Darstellung. Dass exzessiver Alkohol- und Drogenkonsum (schon zum Frühstück!) als beiläufiger Lifestyle legitimiert wird, während die Protagonistin ihre Migräne und ihren Gemütszustand ausschließlich auf ihre toxische Beziehung bezieht, ist für mich einfach nur schwierig. Hier wird eine „Self-Destruction“-Ästhetik bedient, die jede ernsthafte Auseinandersetzung mit Sucht und psychischer Gesundheit untergräbt und ins Lächerliche zieht. Für mich ist das ein Sinnbild moralischer Schieflage und Substanzmissbrauch, ohne auf deren Folgen wirklich einzugehen (bis auf einen Nebensatz am Ende des Buches). Charlie ist für mich zudem ein Totalausfall an emotionaler Intelligenz! Man kann eine „schwere Kindheit“ nicht als Dauerfreifahrtschein für den kompletten Verzicht auf Eigenverantwortung nutzen. Charlie ist 24, nicht 16. Sie erkennt die Toxizität Richards, sie sieht den Verlust ihrer sozialen Stabilität (Eddy und Ophelia sind hier die einzigen Lichtblicke) und entscheidet sich aktiv gegen jede Reflexion. Richard war von Anfang an in seiner manipulativen Art transparent. Wer da nicht die logische Schlussfolgerung zieht, diese Beziehung nicht weiter zu vertiefen, dem fehlt es an jeglichem Menschenverstand. Ich bin die Letzte, die bei emotionalem Missbrauch wegsieht, aber in dieser Konstellation tun sich irgendwie beide nichts. Eine Affäre mit einem 30 Jahre älteren, verheirateten Mann einzugehen, ist keine tragische Fügung, sondern eine bewusste und dämliche Entscheidung. Besonders perfide ist für mich hier, dass Charlie Verluste relativiert (ihre Trauer sei „schlimmer“ als seine) und Richards sexuelle Grenzen ignoriert, die er ihr im Gegensatz zu ihr klar genannt hat. Aber auch hier wird es eher so dargestellt, als wäre NUR sie sexuell ausgebeutet worden. Dass sie keine Reue gegenüber Richards Ehefrau empfindet, weil diese „gemein“ sei und es nicht anders verdient habe, entlarvt ihre angebliche Intelligenz als reine Selbstgefälligkeit und kindliches Verhalten. Die Geschichte wirkt insgesamt, als hätte man eine Checkliste für narzisstische Persönlichkeitsstörungen abgearbeitet, ohne sie plausibel in die Handlung einzuflechten. Am Ende die Schuld für die eigene Depression darauf zu schieben, dass man „zu viele Bücher von Männern“ gelesen hat, setzt der Absurdität für mich definitiv die Krone auf. Dass die Beziehung beendet wurde, war das Beste, was Charlie passieren konnte! Aber wer eine Geschichte über echte Heilung, tiefgreifende Protagonisten und komplexe Dynamiken sucht, wird hier enttäuscht. Hier treffen zwei toxische Welten aufeinander, die sich irgendwie auch gegenseitig verdient haben. Die Charaktere blieben allesamt ziemlich blass, wobei immerhin die Freundschaft zwischen Ophelia und Charlie wirklich gut dargestellt wurde. Ophelia ist hier auf jeden Fall zusammen mit Eddy der einzig gute Charakter.

    30. Apr. 2026

  • whatabout_nadine
    whatabout_nadine

    296 Follower

    5,0

    Schonungslos, intensiv und erschreckend ehrlich

    Mit „Bittersüß“ von Hattie Williams erzählt die Autorin eine Geschichte, die unter die Haut geht: Es geht um eine junge Frau, die sich in die Beziehung zu einem deutlich älteren Mann verstrickt und dabei immer tiefer in ein Geflecht aus Abhängigkeit, Selbstzweifeln und emotionaler Manipulation gerät. Dieses Buch ist wahrlich etwas Besonderes. Eines, das man nicht einfach liest, sondern durchlebt. Man fühlt mit, leidet mit, möchte die Protagonistin manchmal wachrütteln und doch merkt man gleichzeitig, wie komplex und schwer greifbar ihre Entscheidungen sind. Schonungslos zeigt die Geschichte, wie leicht man sich im Netz einer toxischen Beziehung verlieren kann. Wie schleichend Isolation entsteht. Wie ein Mensch Stück für Stück kleiner gemacht wird, bis kaum noch etwas von einem selbst oder dem gelebten Leben übrig ist. Bis hin zu Momenten, die von tiefer innerer Leere und Depression geprägt sind. Der Titel „Bittersüß“ könnte nicht treffender sein. Es ist diese Mischung aus Hoffnung, Sehnsucht nach Nähe und Anerkennung. Gleichzeitig aner auch das schmerzhafte Erkennen, dass man all das am falschen Ort sucht. Dass Geborgenheit dort erwartet wird, wo sie nicht existieren kann. Dieses Buch macht fassungslos. Es zwingt einen, innezuhalten, sich selbst zu hinterfragen und genauer hinzusehen. Für mich ein unglaublich intensives, wichtiges und absolut lesenswertes Buch.

    16. Apr. 2026

3 von 47 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 338%
nicolesandy
nicolesandy10. Feb. 2026

Ich find den Anfang echt gut ☺️ obwohl man ihre Obsession mit Richard total sieht. Ich bin echt gespannt wie es weitergeht

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