Blick ins Buch

Romane

Die Verletzlichen

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Über das Buch

Ein großer Roman über Nähe und Innigkeit in unwägbaren Zeiten.

Eine Frau, ein junger Student, ein wunderschöner Papagei – die berührende Geschichte ihrer Begegnung und ein großer Roman darüber, was passiert, wenn Fremde einander ihr Herz öffnen.

»Mit ihrem Witz, ihrer stilistischen Brillanz und ihrer Furchtlosigkeit, mit der sie die großen Fragen unseres Lebens adressiert, hat sich Sigrid Nunez eine große Leserschaft erschrieben.« Denis Scheck

»Sigrid Nunez schmuggelt tiefgründige Reflexionen über Schmerz und Verlust in einen hinreißenden Roman von trügerischer Leichtigkeit.« New York Times

Editionen (2)

ISBN9783746642314
VerlagAufbau TB
Erscheinungsdatum13.08.25
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

79 Bewertungen

21 Rezensionen

3,2

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  • missyliest
    missyliest

    312 Follower

    3,0

    25 Frauen 2025 - Buch 33: Die Ich-Erzählerin streift während des Corona-Lockdowns draußen herum, beobachtet Kinder auf Spielplätzen, Hunde an Leinen und denk nach. Dieser Gedankenstrom ist immer wieder angereichert durch Zitate von Autor*innen oder Begebenheiten aus deren Leben. Vor dem Lockdown war eine Freundin gestorben. Bei ihrer Beerdigung trifft die alte Gruppe zusammen und die Frauen berichten aus ihrem Leben und teilen ihre Gedanken über Männer und Frauen. Anschließend geht wieder der Gedankenstrom der Erzählerin weiter. Dieses Buch ist nett zu lesen. Durch die Form des Gedankenstroms und die Abwesenheit einer Geschichte bzw. Handlung werde ich es aber bestimmt schnell vergessen haben.

    13. Sept. 2025

  • ingeheydeck
    ingeheydeck

    146 Follower

    3,0

    Sinnieren über Literatur, das Schreiben, Erinnerungen und das Leben - und ein wenig über einen Papagei namens Eureka

    -Frühling 2020 NYC während des Corona Lockdowns - Zunächst einmal ist das Cover wunderschön🌸👌 Der Klappentext allerdings lässt mich nach dem Lesen irritiert zurück " Ein großer Roman über Nähe und Innigkeit in unwägbaren Zeiten" . Die eigentlich angekündigte Geschichte, dass die namenlose Erzählerin während des Lockdowns die Versorgung des Papageis einer Freundin übernimmt und dabei auf einen jungen Mitbewohner stößt, nimmt m.E. nur einen "Bruchteil" des Buches ein und beschreibt ein zunächst sehr distanziertes Verhältnis, das sich im Laufe der Zeit bessert, wahrhaftige Innigkeit habe ich dennoch hier nicht empfunden. Es gibt keine klassische Handlung, keinen roten Faden- eine Vielzahl von Fragmenten, Erinnerungen, Beobachtungen, zahllose* Zitate anderer Autoren (wie J.J.Rousseau, Virginia Woolf, Tschechow, Joan Didion, Günter Grass u.v.a.) und Lebensweisheiten "gratis dazu". Wobei diese zum Teil sehr tiefgründig und schön sind. Die Erzählerin lässt sich über Donald Trump aus, berichtet detailliert über Craig Foster und dessen aussergewöhnliche "Beziehung" zu einem Oktopus ( Film : The octopus teacher). ...und und und.... *mitunter nervig Eine für mich absolut passende Beschreibung liefert die Buchrezensentin Lydia Herms: "Manchmal klingt dieses Buch wie ein Haufen Notizen auf losen Zetteln, die durch einen heftigen Windstoß durcheinandergeraten sind". Und dennoch bleibt man dran, wird gefesselt von kleinen Alltagsepisoden, die die Erzählerin im Lockdown erlebt, sdie berühren und in der Tat die Verletzlichhkeit (s. Titel) der Menschen in extrem herausfordernden Zeiten zeigen.. So empfand ich die "Barrista" Szene als sehr eindrucksvoll, an deren Ende die Erzählerin ihren gerade gekauften Kaffee in die Mülltonne wirft. ...Oder eine Szene im Park, als sie ein rotes Notizbhuch auf einer Parkbank findet und die heraneilende vermeintliche Besitzerin, es dennoch nicht wieder an sich nimmt. Sprachlch brilliant, lässt mich das Buch dennoch zwiegespalten zurück. P.S, Und wie ist nun Gierschs richtiger Name ?

    Sinnieren über Literatur, das Schreiben,  Erinnerungen und das Leben -
und ein wenig über einen Papagei namens 
Eureka

    8. Mai 2026

  • amandaliese
    amandaliese

    122 Follower

    Anfangs fand ich es noch ganz interessant, das Umherschweifen der Gedanken zu lesen. Dauerhaft machte es mich jedoch extrem nervös. Ich habe selbst 100 Tabs im Kopf geöffnet. Dazu passierte in meinen Augen handlungsmässig rein gar nichts.

    10. Mai 2026

3 von 21 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Sigrid Nunez

Sigrid Nunez ist eine der beliebtesten Autorinnen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Für ihr viel bewundertes Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Für »Der Freund« erhielt sie 2018 den National Book Award und erreichte international ein großes Publikum, es wurde auch im deutschsprachigen Raum ein Bestseller. 2025 erhielt Sigrid Nunez den Windham-Campbell-Prize als Auszeichnung für ihr gesamtes Werk. Sie lebt in New York City.Bei Aufbau und im Aufbau Taschenbuch sind von ihr außerdem lieferbar: »Eine Feder auf dem Atem Gottes«, »Was fehlt dir«, »Sempre Susan. Erinnerungen an Susan Sontag« und »Die Verletzlichen«.Mehr zur Autorin unter sigridnunez.com

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