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Die kranke Frau

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Über das Buch

Von den antiken Anfängen der Medizin bis in die Gegenwart, von der »wandernden Gebärmutter« bis zur Entdeckung von Autoimmunerkrankungen und Endometriose: Die englische Feministin Elinor Cleghorn präsentiert eine bahnbrechende und aufwühlende Kulturgeschichte über das Verhältnis von Frauen, Krankheit und Medizin.

Elinor Cleghorn, selbst an der Autoimmunerkrankung Lupus erkrankt, hat sich nach einer nervenaufreibenden Diagnose-Odyssee auf die Suche nach den Wurzeln der patriarchalen Mythen begeben, die unsere westliche Medizin bis heute prägen. Anhand einer Fülle von historischem Material rekonstruiert sie, wie stark die Medizin als Wissenschaft und Institution von kulturellen und gesellschaftspolitischen Umständen beeinflusst ist. Denn die Tatsache, dass Frauen als das schwächere Geschlecht galten und auf die soziale Aufgabe der Mutterschaft reduziert wurden, formte auch den medizinischen Blick auf Frauen und Weiblichkeit über die Jahrhunderte. Von der »wandernden Gebärmutter« über die »Hysterie« bis hin zum sich nur äußerst langsam wandelnden Verständnis für Menstruation und Menopause – all diese Diagnosen und Entwicklungen zeugen von einer männlich geprägten, nicht selten sexistischen Medizin.

Feminist:innen erheben seit Langem ihre Stimme gegen diesen patriarchalen Zugriff auf ihren Körper und kämpfen für eine bessere Aufklärung über weibliche Gesundheit. Wer verstehen will, warum dieser Kampf wichtig und notwendig ist, findet in Elinor Cleghorns augenöffnendem Buch die Antwort.

Sprecherin Ulrike Kapfer hat bereits Hörbüchern von Theresa Hannig und Mareike Fallwickl ihre Stimme geliehen. Klar und lebendig liest sie auch dieses spannende und gleichzeitig hoch-informative Sachbuch.

Editionen (2)

ISBN9783732459476
VerlagArgon Digital
Erscheinungsdatum18.08.22

Merkmale

1 Bewertungen

InformativVariabelEinfachVerstörendSpannendNachdenklich

Rezensionen & Bewertungen

57 Bewertungen

13 Rezensionen

4,1

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  • annagrzr
    annagrzr

    262 Follower

    4,5

    Dieses Buch macht sehr wütend

    Ein eindrucksvoll recherchiertes Sachbuch, das die historisch gewachsenen Ungleichheiten in der medizinischen Behandlung von Frauen beleuchtet. Die Autorin verbindet ihre persönliche Geschichte mit einer historischen Analyse und zeigt, wie tief der Sexismus (bis heute!) in medizinischen Theorien und Praxen verwurzelt ist. Für alle, die sich für Geschlechtergerechtigkeit, Gesundheitsfragen oder medizinische Geschichte interessieren, ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung. Es öffnet die Augen für ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient.

    Dieses Buch macht sehr wütend

    8. Juli 2025

  • sarahsaxx
    sarahsaxx

    220 Follower

    5,0

    Ein unglaublich gutes Buch über die Geschichte der weiblichen Medizin. Sie zeigt uns, wie viel sich im Laufe der letzten Jahrhunderte bereits getan hat, zeigt aber auch auf, wie viel immer noch nötig ist, um gegen die Stigmatisierung der Frau anzukämpfen. Absolute Empfehlung für alle Frauen – und für alle Männer, damit sie verstehen und lernen, dass Feminismus absolut notwendig ist. Auch in der Medizin.

    16. März 2025

  • rel.eva.nt_books
    rel.eva.nt_books

    83 Follower

    5,0

    Unglaublich interessant. Sehr viele 'aha Effekte' und 'das gibt's doch nicht Momente' sowie ein paar 'und auf einmal ergibt es Sinn' Dinge. Würde ich jederzeit empfehlen, wenn dich Feminismus, Patriarchat und Medizin interessieren.

    5. Nov. 2024

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Elinor Cleghorn

Elinor Cleghorn ist promovierte Kulturhistorikerin und Feministin. Sie arbeitete an einem medizinisch-geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekt der Universität Oxford, ehe sie motiviert durch persönliche Erfahrungen mit der Recherche zu Die kranke Frau begann. Heute lebt und arbeitet sie als Autorin in Sussex.

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