Blick ins Buch

Historische Romane

Ein Kind namens Hoffnung

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Über das Buch

Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt – Die Geschichte einer Frau, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens ein jüdisches Kind vor den Nazis rettet

Elly Berger wird 1900 in eine Pfarrersfamilie geboren. Wenn es nach ihrem Vater gegangen wäre, hätte sie studieren sollen, doch Elly hat nur einen großen Traum: Sie will Köchin werden. Es gelingt ihr, in Berlin eine Stellung bei der jüdischen Familie Sternberg zu finden, die ihr fortan ein Zuhause bietet. Vor allem dem kleinen Sohn Leon schenkt sie ihre ganze Liebe. Doch dann wird die Familie bei den Nazis denunziert und die Eltern verhaftet. Für Elly zählt nur noch eines: Sie muss Leon retten! Sie flieht mit dem Jungen, gibt ihn als ihr eigenes Kind aus und ist von diesem Augenblick an für lange Zeit heimatlos.

Editionen (2)

ISBN9783732405190
VerlagArgon Digital
Erscheinungsdatum04.10.22

Rezensionen & Bewertungen

54 Bewertungen

14 Rezensionen

3,8

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  • felicitas.th
    felicitas.th

    14 Follower

    3,0

    Spannende Erzählung, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

    Die Geschichte der Haushälterin eines jüdischen Hauhaltes, die das Kind an sich nimmt als die Nazis von den Eltern gefangen genommen werden, war besonders am Anfang sehr stark und mitreißend geschrieben. Mit Fortschreiten des Buches habe ich mich jedoch immer mehr von der Protagonistin entfernt – sie wurde mir aufgrund ihrer Kälte regelrecht unsympathisch. Auch mit dem Schreibstil der Autorin fremdelte ich bei jedem Lesen mehr. Alles in allem also zwar sehr spannend, aber teilweise anstrengend zu lesen. Da es das Debüt der Autorin war, denke ich doch, dass für zukünftige Werke noch Luft nach oben ist.

    9. Jan. 2025

  • books.of.san
    books.of.san

    35 Follower

    3,0

    Kurz, knapp, wenig emotional

    Die Geschichte einer Retterin in einer grausamen Zeit, die teilweise so extrem kurz und knapp zusammengefasst wurde, dass der Bezug zur Hauptfigur nie richtig aufgebaut werden kann. Es liest sich emotional gesehen eher wie ein Bericht. Auch das Zusammenfassen ganzer Gespräche in indirekter Sprache bringen einem die Personen leider nicht näher. Die Geschichte selbst ist interessant, vor allem weil es sich von Beginn des Krieges bis weit in die Nachkriegszeit erstreckt, aber für mein Empfinden, wurde das Potential nicht ausgeschöpft.

    5. Sept. 2025

  • evaslesezeit
    evaslesezeit

    531 Follower

    4,0

    Das bewegende Schicksal seiner starken Frau und dem jüdischen Jungen, für den sie alles tut...

    Alles für Leon Elly ist die Tochter eines Pfarrers und obwohl dieser ihr ein Studium ermöglichen wollte, hat sie abgelehnt und hat ihren Traumberuf Köchin erlernt. Erst war sie im Hotel Adlon, dann ist sie in den jüdischen Privathaushalt der Familie Sternberg gewechselt. Die Familienmitglieder Hanns und Sara und deren Sohn Leon sind ihr zu Freunden geworden, sodass es für Elly selbstverständlich war, alles für Leon zu tun, als dessen Eltern denunziert und verhaftet wurden. Sie gibt Leon als ihren Sohn aus und flüchtet erst nach Bonn in ihr Elternhaus, doch auch ihr Vater ist Anhänger der Nazis und will mit Juden nichts zu tun hat. Auf ihrer erneuten Flucht weg aus Bonn lernt sie den Bauern Stephan kennen und sieht in ihm die Rettung für Leon, aber auch sich selbst. So wird Elly Bäuerin in der Eifel... Marie Sand hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil und erzählt die Geschichte von Elly und Leon kurzweilig und interessant. Das Schicksal der Familie Sternberg ist leider kein einzelndes, weshalb dieses Schicksal berührt und stellvertretend für viele Lebensgeschichten dieser Zeit steht. Elly ist eine starke Frau, die mit einem beinahe unbezwingbaren Willen zu Leben und Leon zu retten ausgestattet ist. Ich habe den Roman über Elly und ihren Ziehsohn Leon sehr gerne gelesen und konnte mich zeitweise in der Handlung verlieren.

    Das bewegende Schicksal seiner starken Frau und dem jüdischen Jungen, für den sie alles tut...

    4. Jan. 2023

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marie Sand

Marie Sand lebt in Berlin. Sie studierte Kunstgeschichte, arbeitete in Zeitungsverlagen, und war 16 Jahre in einer politischen Institution im Medienbereich sowie im Referat für internationale Beziehungen tätig. Ein Kind namens Hoffnung ist ihr Romandebüt.

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