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Ihr mgt Endzeit-Serien wie The Walking Dead, knnt aber getrost auf die ganzen Zombies verzichten? Dann ist Fever vielleicht genau das Richtige fr euch! Wir befinden uns in Sdafrika, das sogenannte Coronavirus hat 95% der Weltbevlkerung ausgelscht. Wir begleiten Nico und seinen Vater Willem durch eine nahezu menschenleere Welt, auf der Suche nach einem sicheren Platz. Bereits der Klappentext verrt, dass die Geschichte auf eine Katastrophe hinsteuert, zunchst ist jedoch nicht klar, wann das passiert und so rechnet man hinter jeder Ecke mit einer Gefahr. Durch den angedeuteten Tod des Vaters ist zunchst die Spannung sehr hoch jedenfalls bis ein Hinweis gegeben wird, dass dieser Tod wohl erst zum Ende der Geschichte passieren wird. Die Beschreibung der menschenleeren und trostlosen Welt hat Deon Meyer sehr bildhaft und authentisch hinbekommen. Dass die Gefahr in einer solchen Endzeitgeschichte eben vor allem von den Menschen selbst ausgeht, wurde in der Story glaubhaft dargestellt. Dass auerdem die geografischen Gegebenheiten von Sdafrika nochmal ganz anderen Gefahren bergen, wurde auch sehr eindrucksvoll bewiesen. Hier in Deutschland wrde ich whrend einer Apokalypse jedenfalls nicht mit beispielsweise Lwen rechnen. Auch der Hoffnungsschimmer, der von der neuen Siedlung Amanzi hervorging, war nahezu greifbar. Hier wurde sehr interessant davon berichtet, wie die Menschen sich in dieser Notlage zusammenfanden und die Stadt neu errichteten. Die Geschichte wird zwar hauptschlich von Nico erzhlt, jedoch kommen auch viele andere Bewohner der Stadt zu Wort. Dies alles geschieht tagebuchartig. Leider muss ich sagen, dass sich die Geschichte generell etwas gezogen hat, vor allem jedoch ab etwa der Hlfte. Durch einige Ereignisse versuchte der Autor etwas Spannung hineinzubringen, was jedoch nur fragmentartig gewirkt hat. Auch die kleine Enthllung zum Ende hat fr mich die Story selbst nicht unbedingt verbessert. Wer gerne Endzeit-Romane liest, und Menschen dabei begleitet, wie sie sich ein neues Leben aufbauen, der wird mit Fever womglich glcklich. Mir hat etwas die Spannung gefehlt, denn als die Stadt letztlich halbwegs aufgebaut war, kreisten die Themen immer wieder um die selben Probleme.
22. Sept. 2022
Ihr mgt Endzeit-Serien wie The Walking Dead, knnt aber getrost auf die ganzen Zombies verzichten? Dann ist Fever vielleicht genau das Richtige fr euch! Wir befinden uns in Sdafrika, das sogenannte Coronavirus hat 95% der Weltbevlkerung ausgelscht. Wir begleiten Nico und seinen Vater Willem durch eine nahezu menschenleere Welt, auf der Suche nach einem sicheren Platz. Bereits der Klappentext verrt, dass die Geschichte auf eine Katastrophe hinsteuert, zunchst ist jedoch nicht klar, wann das passiert und so rechnet man hinter jeder Ecke mit einer Gefahr. Durch den angedeuteten Tod des Vaters ist zunchst die Spannung sehr hoch jedenfalls bis ein Hinweis gegeben wird, dass dieser Tod wohl erst zum Ende der Geschichte passieren wird. Die Beschreibung der menschenleeren und trostlosen Welt hat Deon Meyer sehr bildhaft und authentisch hinbekommen. Dass die Gefahr in einer solchen Endzeitgeschichte eben vor allem von den Menschen selbst ausgeht, wurde in der Story glaubhaft dargestellt. Dass auerdem die geografischen Gegebenheiten von Sdafrika nochmal ganz anderen Gefahren bergen, wurde auch sehr eindrucksvoll bewiesen. Hier in Deutschland wrde ich whrend einer Apokalypse jedenfalls nicht mit beispielsweise Lwen rechnen. Auch der Hoffnungsschimmer, der von der neuen Siedlung Amanzi hervorging, war nahezu greifbar. Hier wurde sehr interessant davon berichtet, wie die Menschen sich in dieser Notlage zusammenfanden und die Stadt neu errichteten. Die Geschichte wird zwar hauptschlich von Nico erzhlt, jedoch kommen auch viele andere Bewohner der Stadt zu Wort. Dies alles geschieht tagebuchartig. Leider muss ich sagen, dass sich die Geschichte generell etwas gezogen hat, vor allem jedoch ab etwa der Hlfte. Durch einige Ereignisse versuchte der Autor etwas Spannung hineinzubringen, was jedoch nur fragmentartig gewirkt hat. Auch die kleine Enthllung zum Ende hat fr mich die Story selbst nicht unbedingt verbessert. Wer gerne Endzeit-Romane liest, und Menschen dabei begleitet, wie sie sich ein neues Leben aufbauen, der wird mit Fever womglich glcklich. Mir hat etwas die Spannung gefehlt, denn als die Stadt letztlich halbwegs aufgebaut war, kreisten die Themen immer wieder um die selben Probleme.
22. Sept. 2022






