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Romane

Die Rassistin

3,7(73)
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Über das Buch

Nora Rischer sitzt im Behandlungsstuhl einer Kinderwunschpraxis, als eine E-Mail sie erreicht: Rassistischer Vorfall an unserer Universität. Sie ist neugierig, vorauseilend empört – und sie stutzt: Ist da etwa ihr eigenes Seminar in der Germanistik gemeint? Rischer ist erschüttert. In ihrem Kopf werden kritische Stimmen laut, eine innere Anklage beginnt: Hat sie sich als Dozentin tatsächlich rassistisch verhalten? Soll sie sich entschuldigen? Und weshalb? Aus ehrlichem Schuldbewusstsein oder um sich zu retten? Wird sie gecancelt, obwohl sie kein alter weißer Mann ist, sondern eine queere Frau, die sich bislang für linksliberal gehalten hat? Die Rassistin ist eine schwarze Komödie, die den Rückzug auf allzu bequeme Gewissheiten verweigert. Komisch und präzise nimmt die Autorin all die menschlichen Reflexe, Widersprüche und rhetorischen Geschütze unter die Lupe, die einen konstruktiven gesellschaftlichen Austausch über Diskriminierung so kompliziert machen.

Editionen (1)

ISBN9783731762492
VerlagSchöffling
Erscheinungsdatum25.01.24
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

73 Bewertungen

19 Rezensionen

3,7

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  • sasa48
    sasa48

    47 Follower

    3,5

    Hatte mir mehr versprochen. Für mich war es schwierig in diese Schreibweise einzufinden. Das Thema ist aber gut.

    28. Apr. 2026

  • himbeere_liest
    himbeere_liest

    411 Follower

    5,0

    Alltagsrassismus mal etwas anders auf der Spur

    Ein sehr besonderer Schreibstil, besondere Charaktere und eine entscheidenden Frage. Ich mochte das Buch sehr gerne lesen. Auf Grund des außergewöhnlichen Schreibstils brauchte ich etwas um in das Buch rein zu finden, dann habe ich es jedoch verschlungen. Es gibt wichtige Fragen, die auf verschiedene Weise versucht werden zu beantworten. Wo endet Mobbing und wo beginnt Rassismus. Muss man sich schuldig fühlen, weil man sich nicht schuldig fühlt? Ein spannendes Gedankenkarussell. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und habe mir viel im Buch markiert, was eigentlich nicht meine Art ist.

    Alltagsrassismus mal etwas anders auf der Spur

    18. Mai 2025

  • elisasabet
    elisasabet

    27 Follower

    4,0

    Eine schwarze Komödie mit mit ernsten Hintergrund.

    Ich fand es sehr leicht zu lesen. Mit dem Thema Rassismus mal auf eine leichte Art aber doch nicht der harmlos dargestellt. Es war eine gute Mischung außen ernst und lockerheit.

    Eine schwarze Komödie mit mit ernsten Hintergrund.

    5. Feb. 2026

3 von 19 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jana Scheerer

Jana Scheerer, geboren 1978 in Bochum, lebt in Berlin. Nach ihrem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Medienwissenschaft arbeitete sie als akademische Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Potsdam. Sie war Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin und wurde 2004 für ihr erstes Buch Mein Vater, sein Schwein und ich mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg ausgezeichnet. Mein innerer Elvis wurde für den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg nominiert und mit dem LUCHS ausgezeichnet.www.janascheerer.de

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