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Die Buchhandlung

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Über das Buch

Florence Green erwirbt in Hardborough, einem verschlafenen Dorf an der Küste Ostenglands, das Old House als zukünftiges Domizil für ihre Buchhandlung. Dass das Gebäude anscheinend von einem Poltergeist besessen und bis auf die Grundmauern feucht ist, bringt sie von ihrem Vorhaben ebensowenig ab wie die Tatsache, dass sie von finanziellen Dingen keine Ahnung hat. Voller Schwung stürzt sie sich in die Vorbereitungen und stattet ihre Buchhandlung liebevoll aus. Die Einwohner des kleinen Städtchens begegnen dem Unternehmen zunächst mit Skepsis, bald stellen sich jedoch erste Stammkunden ein. Als Florence Green aber dann ein gerade erschienenes Buch eines bis dahin unbekannten Autors, Vladimir Nabokov, verkauft, ist die Aufregung groß und weitet sich zu einem Skandal aus ...

Editionen (5)

ISBN9783458360469
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsdatum10.12.14
Seitenzahl164

Rezensionen & Bewertungen

64 Bewertungen

9 Rezensionen

2,9

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  • buchliebe_peggy
    buchliebe_peggy

    7 Follower

    4,0

    Wenn Bücher nicht willkommen sind Schönes Buch ohne happy end

    "Die Buchhandlung" Inhalt: Florence Green hat den Traum einer eigenen Buchhandlung in Hardborough, einem kleinen englischen Städtchen an der Nordseeküste Englands. Sie verhandelt mit dem Filialleiter der Bank, bekommt den Kredit, bestellt die ersten Bücher und eröffnet im Old House ihren Buchladen. Doch von Anfang an hat Florence einige Hürden zu überwinden. Im Old House gibt es einen Klopfer (Poltergeist), der regelmäßig sein Unwesen treibt und auch die Gemeinde, die seit vielen Jahren keine Buchhandlung mehr hatte, nachdem in der letzten eine Tragödie geschah, ist überaus skeptisch. Florence lässt sich nicht unterkriegen und führt ihr Geschäft mit Leidenschaft. Wird sie sämtliche Skepsis aus dem Weg räumen können? Fazit Laut Penelope Fitzgerald ist "Die Buchhandlung" ihr zweiter, richtiger Roman. Ihre Leser*innen schätzen sie für ihren Humor und ihre Art, die Gegend in der die Geschichte spielt, kurz, aber prägnant zu beschreiben. Im Buch lernt man Florence Green kennen, eine intelligente, herzliche Frau mittleren Alters. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, da Frau Fitzgerald sie sehr authentisch dargestellt hat. Florence ist bald nicht mehr nur Protagonistin, sondern eine Freundin, die man in schlechten Zeiten trösten und bei falschen Entscheidungen "schimpfen" möchte. Nicht nur Florence war eine authentische Person, sondern alle Figuren wurden von Penelope Fitzgerald mit viel Liebe zum Detail entworfen. Sei es die grässliche Mrs. Gamart, der verschrobene alte Mr. Brundish oder das kleine Mädchen Christine Gipping. Über sämtliche Seiten bis zum letzten Satz steckt das Buch voller Emotionen und Überraschungen, mit dem Ausgang der Geschichte hätte ich nicht gerechnet. Ich gebe eine Leseempfehlung und bewerte das Buch "Die Buchhandlung" mit 4 🌟

    21. Jan. 2026

  • leseschwester
    leseschwester

    138 Follower

    3,0

    Es war ok

    Ich habe das Buch mit einer höheren Erwartung angefangen zu lesen. Es hat mich aber nicht überzeugt. Deshalb gebe ich auch nur drei Sterne.

    1. Okt. 2024

  • buecherbaendiger
    buecherbaendiger

    12 Follower

    4,0

    Leichte Kost für zwischendurch

    Die Buchvorlage zum Film "Der Buchladen der Florence Green". Ein schmaler Band für Regenherbsttage und heißen Tee. Penelope Fitzgerald entwirft das Bild einer englischen Kleinstadt Ende der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts im K(r)ampf um Buchhandlung oder Kunsthaus. Figuren und Landschaft gleichermaßen werden knapp und treffend beschrieben, und so manche böse Bemerkung wirkt erst einige Seiten später, so dass man erstaunt zurückblättert: "Hat ersie das jetzt wirklich so gemeint?" Eine gute Portion schwarzer Humor ist ebenfalls vertreten. Klare Empfehlung.

    22. Okt. 2023

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Penelope Fitzgerald

Penelope Fitzgerald (1916-2000) studierte in Oxford und war während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiterin bei der BBC. Sie war Dozentin an der Italia Conti Academy und an der Queen’s Gate School in London, außerdem arbeitete sie einige Jahre in einer Buchhandlung in Southwold, Suffolk. Sie gehört laut Times zu den wichtigsten englischen Autoren nach 1945. 1979 wurde sie mit dem renommierten Booker Prize und 1998 als erste nichtamerikanische Autorin mit dem amerikanischen National Book Critics Circle Award for Fiction ausgezeichnet.

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