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Romane

Kein Land für alte Männer

4,1(109)
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Über das Buch

DIE STILLE VOR DEM SCHUSS Bei einem morgendlichen Ausflug in die texanische Wüste findet Hobbyjäger Llewellyn Moss eine gespenstische Szenerie vor: mehrere Leichen, eine Pick-up-Ladefläche voller Heroin und am Ende einer Blutspur einen Koffer mit 2,4 Millionen Dollar. Er behält das Geld – sein erster Fehler. Der zweite: In der Nacht kehrt er zum Tatort zurück, um seine Spuren zu verwischen. Und gerät ins Visier des eiskalten Killers Chigurh. «Ein minimaler Western mit maximaler sprachlicher Präzision. Atemberaubend.» STERN

Editionen (4)

ISBN9783644050617
VerlagROWOHLT E-Book
Erscheinungsdatum27.02.15
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

109 Bewertungen

14 Rezensionen

4,1

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  • annejnr
    annejnr

    65 Follower

    4,0

    Dichter, kompromissloser Western

    America in a nutshell: Traditionelle Texaner*innen, weite Landschaften, Waffen über Waffen über Waffen, unerbittliche Psychopathen und ein überforderter, altersmüder Sheriff. Was sich wie ein Griff in die tiefste Klischeekiste anfühlt, ist so spannend und geradewegs ins Verderben reinerzählt, da bleibt weder Zeit zum gedanklichen Zerlegen noch zum Sinnieren über aktuelle Bezüge. Das Szenario ist staubig und düster, die Akteure aus Fleisch, splitternden Knochen und Blut. „Was einem so passiert, passiert einfach. Es fragt einen niemand vorher. Es bittet einen nicht um Erlaubnis.“

    2 Tage vor

  • bookn3rd
    bookn3rd

    103 Follower

    5,0

    Kraftvoll, schnörkellos, zeitlos und unfassbar gut. - Mit so wenig, so viel! 👌

    Fazit 📖 >>> McCarthys „Kein Land für alte Männer“ ist ein Zeitloses, gesellschaftskritisches, rohes und trotz seiner knappen Sätze fast schon poetisches Werk. Der Autor schreibt knapp, ausdrucksstark, schnörkellos und trotzdem, oder gerade deshalb sehr kraftvoll. Hat man sich an den Schreibstil gewöhnt, tritt seine Sogwirkung in Kraft. Im Mittelpunkt steht Llewellyn - ein einfacher, aber aufrechter Mann, der leider zu falschen Zeit am falschen Ort ist und selbstverschuldet ins Fadenkreuz der Drogenkartelle gerät. Schon Bald ist ihm der eiskalte und gleichermaßen zielstrebige Killer Anton Chigurh auf den Versen. Chigurh ist ein einzigartiger Antagonist in diesem Roman…Gewissenlos, intelligent, wortkarg und rätselhaft in allem was ihn ausmacht, macht er erbarmungslos Jagd auf Llewellyn, ohne Rücksicht auf weiter Opfer. Der zuständige jedoch in die Jahre gekommene Sherrif Bell, ein sehr besonnener und reflektierter Mann, der mit seiner Vergangenheit und einer für ihn sterbenden Welt kämpft, steht einer Brutalität und Gewaltbereitschaft gegenüber die ihm bis dato unbekannt war. Sein moralischer Kompass, die Werte die er vertritt und für die er einsteht, scheinen mit einer Welt die immer schneller und roher wird, nicht mehr konform zu gehen. Das Buch ist am Zahn der Zeit und auf Grund der Thematik auch heute noch aktuell. Für mich ein Meisterwerk! 5/5⭐️

    Kraftvoll, schnörkellos, zeitlos und unfassbar gut. - Mit so wenig, so viel! 👌

    25. Jan. 2025

  • aktakul
    aktakul

    43 Follower

    4,0

    Düster, fast hoffnungslos. Ein Sheriff, der die Zeit nicht mehr versteht, in der er lebt. Ein eiskalter Killer, der ohne erkennbare Gefühlsregung tötet. Ein junger Kerl, der glaubt, seinem Schicksal entkommen zu können. McCarthy schreibt in sehr knappen und kurzen Sätzen, durchaus interessant zu lesen. Grundsätzlich hat das ganze Setting etwas von einem Western.

    23. Feb. 2026

3 von 14 Rezensionen

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