Ein Kind Gottes

Ein Kind Gottes

Taschenbuch
3.412
James FrancoSerienmörderPsychiatrieDie Strasse

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Beschreibung

Tennessee in den sechziger Jahren:
Lester Ballard ist ein Ausgestoßener, einsam und gewalttätig. Als ihm nach und nach die Reste eines normalen Lebens abhandenkommen, wird er zum Höhlenbewohner, zum Serienmörder, schließlich zum Nekrophilen. Er gerät in Haft, in die Psychiatrie, in die Gewalt rachsüchtiger Männer. Lester Ballard, «vielleicht ein Kind Gottes ganz wie man selbst.»
Cormac McCarthys vielleicht düsterster Roman – zum ersten Mal auf Deutsch

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
192
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Cormac McCarthy wurde 1933 in Rhode Island geboren und wuchs in Knoxville, Tennessee auf. Für sein literarisches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Pulitzerpreis und dem National Book Award. Die amerikanische Kritik feierte seinen Roman «Die Straße» als «das dem Alten Testament am nächsten kommende Buch der Literaturgeschichte» (Publishers Weekly). Das Buch gelangte auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste und verkaufte sich weltweit mehr als eine Million Mal. Mehrere von McCarthys Büchern wurden bereits aufsehenerregend verfilmt, «Kein Land für alte Männer» von den Coen-Brüdern, «Der Anwalt» von Ridley Scott und «Ein Kind Gottes» von James Franco. Cormac McCarthy starb im Juni 2023 in Santa Fe, New Mexico.

Beiträge

2
Alle
5

Trostlosigkeit ohne einen Funken Hoffnung verpackt in einer außergewöhnlichen Schreibweise

Wie bei allen Büchern von Cormac McCarthy bin ich mir auch bei diesem Buch über seine Wirkung auf mich erst im Nachhinein bewusst geworden. Seine Schreibweise trägt mich immer durch das Geschehen und erst später kommen meine Gedanken und Emotionen darüber zum Vorschein. Bei diesem Buch war es ganz genauso. Diese Geschichte ist an Trostlosigkeit kaum zu überbieten, der Protagonist ist sicherlich kein guter Mensch, jedoch im Endeffekt einfach eine "arme Sau". Alles was er besitzt verliert er nach und nach, genau wie seinen Verstand. Und auch wenn er schlimme Taten durchführt, hat mir jeder Schlag der ihn getroffen hat nicht losgelassen. Die letzten Abschnitte kommen in ihrer nüchternen Sachlichkeit nach allem was passiert ist so herzlos und auch grausam rüber, wie es für meinen Geschmack nur McCarthy bei mir schaffen kann.

5

Eine Gewaltorgie jagt die nächste und macht einen sprach- und hoffnungslos.

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