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Jenni Fagan erzählt die Geschichte von Geillis Duncan und damit auch stellvertretend für die tausenden von Frauen, die gefoltert und als Hexen verbrannt wurden. Der feministische Roman erzählt die letzten Stunden von Geillis, die am 4. Dezember 1591 am Galgen starb. Um Mitternacht betritt Iris ihre Zelle, aus dem Äther, durch eine Seance, kommt sie aus dem 21. Jahrhundert, um ihr beizustehen. Sie erzählen sich ihre Geschichten und keine davon ist gut. Sie handeln von Machtmissbrauch und körperlichen Übergriffen. Von Blossstellung und, in Geillis Fall, von Verleumdung und Folter. ":Was macht denn ihr Frauen in Hunderten von Jahren, Iris aus dem Äther? " "Wir sehen uns viel zu oft furchtsam um."" Mal haben die Frauen die "falsche" Hautfarbe, mal die "falsche" Figur. Oder sind einfach nicht demütig genug. "Die Stimme einer Frau ist ein Fluch. Sie muss lernen, die Männer zu lobpreisen. Tut sie es nicht, ist sie eine Bedrohung." Denn auch im 21. Jahrhundert sind Frauen immernoch vielfach männlicher Gewalt ausgesetzt. Das Buch ist auf außergewöhnliche Art geschrieben und nicht immer ganz leicht zu lesen. Vor allem ist es aber eine schmerzhafte und grausame Geschichte, die nicht leicht auszuhalten und sehr eindrücklich ist. Leseempfehlung für alle, die sich mit Hexenverfolgung und ein bisschen übersinnlichem auseinandersetzen wollen.
5. März 2025
Jenni Fagan erzählt die Geschichte von Geillis Duncan und damit auch stellvertretend für die tausenden von Frauen, die gefoltert und als Hexen verbrannt wurden. Der feministische Roman erzählt die letzten Stunden von Geillis, die am 4. Dezember 1591 am Galgen starb. Um Mitternacht betritt Iris ihre Zelle, aus dem Äther, durch eine Seance, kommt sie aus dem 21. Jahrhundert, um ihr beizustehen. Sie erzählen sich ihre Geschichten und keine davon ist gut. Sie handeln von Machtmissbrauch und körperlichen Übergriffen. Von Blossstellung und, in Geillis Fall, von Verleumdung und Folter. ":Was macht denn ihr Frauen in Hunderten von Jahren, Iris aus dem Äther? " "Wir sehen uns viel zu oft furchtsam um."" Mal haben die Frauen die "falsche" Hautfarbe, mal die "falsche" Figur. Oder sind einfach nicht demütig genug. "Die Stimme einer Frau ist ein Fluch. Sie muss lernen, die Männer zu lobpreisen. Tut sie es nicht, ist sie eine Bedrohung." Denn auch im 21. Jahrhundert sind Frauen immernoch vielfach männlicher Gewalt ausgesetzt. Das Buch ist auf außergewöhnliche Art geschrieben und nicht immer ganz leicht zu lesen. Vor allem ist es aber eine schmerzhafte und grausame Geschichte, die nicht leicht auszuhalten und sehr eindrücklich ist. Leseempfehlung für alle, die sich mit Hexenverfolgung und ein bisschen übersinnlichem auseinandersetzen wollen.
5. März 2025






