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Romane

Die Hungrige

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Über das Buch

Buch des Jahres in: NEW YORKER, HARPER'S BAZAAR, DAILY MAIL, BBC, HUFFINGTON POST

»Einer der originellsten Vampirromane seit Langem.« New York Times Book Review • • Lydia hat Hunger. Seit sie denken kann, sehnt sie sich nach Sashimi, Ramen oder Onigiri mit saurer Pflaumenfüllung. Doch das einzige, was sie wirklich zu sich nehmen kann, ist Blut: Lydia ist ein Vampir und fühlt sich fremd unter den Menschen. Nach dem Auszug aus der Wohnung ihrer Mutter in ein Künstlerloft muss Lydia feststellen, dass vieles schwieriger ist als erwartet. Da sind die hippen Leute in der Galerie, in der sie ein Praktikum macht, die seltsamen Männer, die ihr Avancen machen, und Ben, ein junger Künstler, für den sie Gefühle entwickelt. Lydia weiß, dass Menschen ihre natürliche Beute sind, aber sie will ihrem Verlangen nicht nachgeben. Wie soll Lydia existieren in einer Welt, die nicht für Wesen wie sie gemacht zu sein scheint? Für welchen Weg auch immer sie sich entscheiden wird, zunächst einmal muss sie essen.

Editionen (1)

ISBN9783641282844
Verlagbtb
Erscheinungsdatum13.03.24
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

133 Bewertungen

41 Rezensionen

3,4

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  • annekes.vault
    annekes.vault

    359 Follower

    2,0

    Wir tauchen in die Gedankenwelt eines Vampirs ein and let me tell you, homegirl is hungry. „Woman, Eating“ erzählt die Geschichte von Lydia, einer jungen Vampirin, die versucht, in London ihr eigenes Leben aufzubauen. Für sie ist es endlich an der Zeit, unabhängig zu werden und „erwachsen“ zu leben. Lydia möchte dazugehören, normal sein, einfach funktionieren wie alle anderen. Problem: Sie kann kein normales Essen essen, sie braucht Blut. Genau dieses versucht sie aber zu vermeiden. Das Ganze liest sich eher wie eine ruhige, fast schon melancholische Studie über Hunger und damit meine ich nicht nur Essen, sondern auch den Wunsch nach Nähe, Zugehörigkeit, Liebe und Akzeptanz.

    3. Nov. 2025

  • maibluemchen
    maibluemchen

    13 Follower

    3,5

    When I started reading the first pages of this book, I knew it would be for me. Woman, Eating is nicely written, especially towards its ending. Sometimes it got a bit hard being inside Lydia's head because her anxious self reminded me too much of myself. It must admit, I low-key wanted the book to be something else entirely, which is undoubtedly my own fault and not the book's. I wanted more of the viciousness Lydia becomes towards the end, but I see why it was important to tell her process. What I must say though is that I'd have liked the book to trust more in its readers. Everything is explicitly spelled out and there's little happening between the lines. While I admit that those kind of books ought to exist too, I'd take more show over tell any day. All in all a great read nonetheless!

    25. Nov. 2024

  • leselicht78
    leselicht78

    201 Follower

    5,0

    Hot oder Schrott?!

    Lydia hat einen unstillbaren Hunger. Tagsüber zieht sie sich Youtube-Videos rein, wo Menschen "what I eat in a day" posten. Sie will Lebensmittel riechen und schmecken, sie sehnt sich nach Essen, aber sie kann nicht...denn Lydia ist ein Vampir. Sie arbeitet als Künstlerin und zieht in eine alte Keksfabrik, wo sich andere Künstler mit ihren Ateliers angesiedelt haben. Dort begegnet sie Ben, in den sich ihre menschliche Seite verliebt. Noch bezähmt sie ihren Dämonen und sättigt sich mit aus dem Internet bestellten Kunstblut. Aber es fällt ihr immer schwerer, den menschlichen Mahlzeiten (nämlich den Menschen selbst) zu widerstehen und in ihr kämpft Dämon gegen Mensch. Der Roman ist ziemlich durchgeknallt, widerlich und interessant zugleich. Claire Kohda nimmt Abstoßendes und stilisiert es zu Kunst. Gleichzeitig thematisiert sie Anderssein, sich fremd fühlen und dem Wunsch nach Nähe und Dazugehörigkeit. Lydia ist Ausgestoßene, weil sie sich selbst dazu macht, es ja auch nicht anders kann. Dennoch sehnt sie sich nach Teilhabe und kompensiert dies durch das Ansehen von Youtube-Videos und dem Beobachten anderer Menschen durch Restaurantfenster. Es fällt mir schwer zu beurteilen, ob dieser Roman einfach nur abstoßend oder ein Kunstwerk ist. Vermutlich beides. Definitiv ist dieses Buch aber kein reiner Unterhaltungsroman, über den man sich am besten selbst ein Bild machen sollte.

    26. Mai 2024

3 von 41 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Claire Kohda

Claire Kohda ist eine japanisch-englische Violinistin und Autorin. Ihre Texte erschienen unter anderem in The Guardian, TLS, Financial Times, New York Times. Als Musikerin spielte sie mit Künstlern wie Sigur Rós, The National and Jessie Ware und wirkte bei der Filmmusik von Die zwei Päpste und Matrix Resurrections mit.

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