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Ruhig und trotzdem kraftvoll.
Das war mein drittes Buch von Kazuo Ishiguro und es war gut. Der Schreibstil hat mir wieder sehr zugesagt, da man schnell durch die Seiten kam. Ich mag es, wie Ishiguro die Umgebung seiner Figuren beschreibt. Man kann sich alles sehr lebhaft vorstellen. In "Der Maler der fließenden Welt" geht es um den Maler Masuji Ono, der in den Dreißigerjahren mit seiner regimegetreuen Kunst Karriere machte. Doch nach Japans Niederlage im zweiten Weltkrieg ist sein Name in Verruf geraten. Nun muss sich Masuji in einer für ihn neuen Welt, einem neuen Japan zurechtfinden. Die Geschichte hat mich sehr interessiert, aber leider konnte sie meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Ich mochte die Stellen, in denen es um die japanische Kunst ging und auch die politischen Hintergründe jener Zeit waren interessant. Allerdings waren für mich die vielen Namen ein Problem. Sie haben dafür gesorgt, dass mein Lesefluss immer wieder ins stocken geriet. Trotzdem ist dieses Buch, meiner Meinung nach, sehr lesenswert. Kazuo Ishiguro schafft es immer wieder, durch seinen Schreibstil viel Tiefgang in seine Geschichten zu packen. Ein Zitat, dass mir am Besten gefallen hat, lautet:"Es ist schwierig, die Schönheit einer Welt zu schätzen, wenn man an ihrem Wert und ihrer Gültigkeit zweifelt."
18. Juni 2025
Ruhig und trotzdem kraftvoll.
Das war mein drittes Buch von Kazuo Ishiguro und es war gut. Der Schreibstil hat mir wieder sehr zugesagt, da man schnell durch die Seiten kam. Ich mag es, wie Ishiguro die Umgebung seiner Figuren beschreibt. Man kann sich alles sehr lebhaft vorstellen. In "Der Maler der fließenden Welt" geht es um den Maler Masuji Ono, der in den Dreißigerjahren mit seiner regimegetreuen Kunst Karriere machte. Doch nach Japans Niederlage im zweiten Weltkrieg ist sein Name in Verruf geraten. Nun muss sich Masuji in einer für ihn neuen Welt, einem neuen Japan zurechtfinden. Die Geschichte hat mich sehr interessiert, aber leider konnte sie meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Ich mochte die Stellen, in denen es um die japanische Kunst ging und auch die politischen Hintergründe jener Zeit waren interessant. Allerdings waren für mich die vielen Namen ein Problem. Sie haben dafür gesorgt, dass mein Lesefluss immer wieder ins stocken geriet. Trotzdem ist dieses Buch, meiner Meinung nach, sehr lesenswert. Kazuo Ishiguro schafft es immer wieder, durch seinen Schreibstil viel Tiefgang in seine Geschichten zu packen. Ein Zitat, dass mir am Besten gefallen hat, lautet:"Es ist schwierig, die Schönheit einer Welt zu schätzen, wenn man an ihrem Wert und ihrer Gültigkeit zweifelt."
18. Juni 2025






