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Hudozhnik hitkogo svitu

3,6(58)
Sprache
Ukrainisch
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Über das Buch

An Artist of the Floating World. Druga svitova vijna zabrala u slavetnogo hudozhnika Ono Masudzi sina i druzhinu. Mitec' postariv i vzhe ne maljue. Vin, mov privid, blukae «kvartalami nasolodi» svoeji molodosti, de vzhe nemae gejsh i ne chuti nathnennih golosiv jogo uchniv. Ono zanovo prozhivae svoju osobistu, chasom superechlivu istoriju. Edine, shho zalishilosja Ono zaraz, — vidati zamizh dochku, ale zadlja c'ogo vin musit' zrektisja minulogo, v jakomu tak vazhko zrozumiti, de mezha mizh zradoju ta viddanistju i naskil'ki velika vidpovidal'nist' mitcja pered viklikami istoriji. Ta chi mozhlivo pereosmisliti spogadi i cherez zabuttja vidnajti shhastja? Chi koregue chas «pravil'nist'» vchinkiv ta dij i chi mozhe peretvoriti pravednika na zradnika, koli hitkij svit navkolo zminjuet'sja i zminjujut'sja jogo ideali?
ISBN9786176795223
VerlagKNIZHNIK Internationale
Erscheinungsdatum01.01.20
Seitenzahl232

Rezensionen & Bewertungen

58 Bewertungen

10 Rezensionen

3,6

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  • 3,0

    Ruhig und trotzdem kraftvoll.

    Das war mein drittes Buch von Kazuo Ishiguro und es war gut. Der Schreibstil hat mir wieder sehr zugesagt, da man schnell durch die Seiten kam. Ich mag es, wie Ishiguro die Umgebung seiner Figuren beschreibt. Man kann sich alles sehr lebhaft vorstellen. In "Der Maler der fließenden Welt" geht es um den Maler Masuji Ono, der in den Dreißigerjahren mit seiner regimegetreuen Kunst Karriere machte. Doch nach Japans Niederlage im zweiten Weltkrieg ist sein Name in Verruf geraten. Nun muss sich Masuji in einer für ihn neuen Welt, einem neuen Japan zurechtfinden. Die Geschichte hat mich sehr interessiert, aber leider konnte sie meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Ich mochte die Stellen, in denen es um die japanische Kunst ging und auch die politischen Hintergründe jener Zeit waren interessant. Allerdings waren für mich die vielen Namen ein Problem. Sie haben dafür gesorgt, dass mein Lesefluss immer wieder ins stocken geriet. Trotzdem ist dieses Buch, meiner Meinung nach, sehr lesenswert. Kazuo Ishiguro schafft es immer wieder, durch seinen Schreibstil viel Tiefgang in seine Geschichten zu packen. Ein Zitat, dass mir am Besten gefallen hat, lautet:"Es ist schwierig, die Schönheit einer Welt zu schätzen, wenn man an ihrem Wert und ihrer Gültigkeit zweifelt."

    18. Juni 2025

  • fred.k
    fred.k

    107 Follower

    5,0

    Melancholischer Generationenkonflikt im Japan der frühen 1950er Jahre

    Die Atmosphäre, die Ishiguro in seinen Büchern hervorruft ist eine ganz besondere, die mir so bisher bei keinem anderen Autor aufgefallen ist. Es ist eine Schwere, der gleichzeitig eine Sehnsucht innewohnt, die einen wünschen lässt, zur selben Zeit durch die Straßen Japans zu laufen wie die Protagonisten. Und das, obwohl das Land unter den Folgen des Krieges ächzt und einer Orientierungslosigkeit unterliegt. Es war für mich eines dieser Bücher, die einem im Gedächtnis bleiben und die ihre Melancholie mit Leichtigkeit auf den Leser übertragen, ohne dass es ein unangenehmes Lesen wird. Der Protagonist, der in seiner Tätigkeit als Maler propagandistische Werke zur Zeit der militanten japanischen Politik der 1930er und 1940er Jahre erschaffen hat, muss sich nach Kriegsende mit seinem Schaffen auseinandersetzen, als die jüngere Generation das Land nach dem verlorenen Krieg übernimmt und "säubert" . Der Protagonist, selber eher Mitläufer als überzeugter Kriegsfreund, rutscht ins gesellschaftliche Abseits, und seine Taten fallen auf das Ansehen der Familie zurück. Er selbst reagiert darauf mit Unverständnis und muss lernen, sich mit der neuen Situation anzufreunden. Das Setting des Romans ist auch über die literarische Qualität hinaus sehr spannend, da sich auch parallelen zu Deutschland ziehen lassen. Auch hier musste sich eine Generation mit Fragen ihrer Kinder zu der Nazizeit auseinandersetzen. Auch hier musste ein zerstörtes und identitätsloses Land seinen Platz in der Welt wiederfinden, welches ein Opfer der Entwicklungen wurde, die es selbst zu verschulden hatte.

    16. Apr. 2023

  • pj.jedi.1410
    pj.jedi.1410

    398 Follower

    5,0

    Zwischen Erinnerung und fließender Welt - ukiyo

    Der Maler der fließenden Welt ist ein leises, tiefes Buch. Ishiguro erzählt von Ono, einem Maler, der im Nachkriegsjapan auf sein Leben zurückblickt – und dabei spürt, wie unzuverlässig Erinnerung ist und wie sehr sich Werte im Strom der Zeit verändern. Gerade die fließende Welt, diese schwebende, vergängliche Welt der Kunst und der Moral, zieht sich durch den Roman und macht ihn so besonders. Was bleibt? Was war richtig? Ishiguro stellt diese Fragen behutsam und ohne einfache Antworten. Ein kluges, fein nuanciertes Buch über Schuld, Wandel und das, was wir uns selbst erzählen. Der Roman zeigt, wie schwierig es ist, mit der eigenen Vergangenheit in einer sich verändernden Welt ehrlich umzugehen — und wie sehr wir dazu neigen, uns selbst zu entlasten. #DerMalerDerFließendenWelt #KazuoIshiguro #ErinnerungUndVergänglichkeit #FließendeWelt

    11. Juni 2025

3 von 10 Rezensionen

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