Blick ins Buch

Romane

In Stahlgewittern

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Über das Buch

Die Erlebnisse Ernst Jüngers vom Januar 1915 bis zum August 1918 an der Westfront spiegeln sich in den »Stahlgewittern« wieder: vom Grabenkrieg in der Champagne und der Schlacht bei Cambrai bis hin zu den Stoßtruppunternehmen in Flandern und zuletzt der Verleihung des Ordens Pour le mérite nach seiner Verwundung. »›In Stahlgewittern‹ machte ihn zum Helden einer Generation junger Offiziere, die alles gegeben hatten und am Ende bestenfalls das Eiserne Kreuz davontrugen. Gide pries es als ›das schönste Kriegsbuch, das ich je las.‹ Tatsächlich ähnelt es keinem anderen Buch der damaligen Zeit – keine Spur von den pastoralen Meditationen eines Siegfried Sassoon oder Edmund Blunden, kein Anflug von Feigheit wie bei Hemingway, kein Masochismus wie bei T. E. Lawrence und kein Mitleid wie bei Remarque.« Bruce Chatwin

Editionen (7)

ISBN9783608960662
VerlagKlett-Cotta
Erscheinungsdatum04.07.14
Seitenzahl296

Rezensionen & Bewertungen

38 Bewertungen

9 Rezensionen

3,9

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  • der.buecherschrank
    der.buecherschrank

    126 Follower

    5,0

    Harte Kriegsrealität. Schonungslos und erschütternd.

    29. Aug. 2025

  • hansdampf
    hansdampf

    200 Follower

    2,0

    Der junge Jünger zieht in den Krieg, ringsum sterben massenweise die Soldaten, es kracht und scheppert, Jünger wird mehrfach getroffen, einige der Soldaten, die ihn retten wollen, sterben dabei. Jünger erzählt das Erlebte fast emotionslos und macht sich an keiner Stelle Gedanken über die Sinnlosigkeit des Krieges. In die Tonne

    18. Jan. 2024

  • matthiasrose
    matthiasrose

    46 Follower

    4,0

    Verstörend, kaltherzig…Krieg

    Das Buch liest sich schwerer, als „Im Westen nichts Neues“ was eventuell an seiner schonungslosen Ehrlichkeit liegt. Jünger beschreibt emotionslos die Gräul des Krieges der Westfront von 1915 bis zu seiner Verwundung kurz vor der Kapitulation 1918. Jünger selbst glorifiziert seinen und den Kampf seiner Kameraden, nicht ohne aber auch Kritik an den Entscheidern zu lassen. Seine vielen Orden die er erhält, sind nicht mehr als Blech am Revers. Durch einige Passagen musste ich mich quälen, während andere mich in den Bann zogen. Unvorstellbar muss das Leid des Krieges gewesen sein, um Menschen so zu entmenschlichen. Der Hurra-Patriotismus wird mit Verletzungen und Verstümmelungen am eigenen Körper bestraft, wenn nicht sogar mit dem eigenen Leben. Verrückt muss man sein, wer sich Krieg wünscht.

    11. Feb. 2024

3 von 9 Rezensionen

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