»Abdullah schreibt so intensiv, als würde gleich Wüstensand aus den Seiten rieseln.« Emotion
Ein versunkenes Reich, ein Thron, der gestohlen wurde – und eine junge Frau mit einer Waffe, die Magie in sich trägt. Loulie al-Nazari - die Mitternachtshändlerin - wird zur Schlüsselfigur im Kampf um das Überleben der Dschinn und der Menschen. Doch Qadir, ihr wichtigster Verbündeter, auch genannt der Aschefeuerkönig, ist verschwunden.
Die Welt unter dem Sand zerfällt – und Loulie steht im Zentrum des Sturms. Das Sinken der Städte ist auf das Versagen uralter Magie zurückzuführen – einer Magie, die einst den Königen des Sandmeers gehörte. Nur Loulie kann, als Trägerin eines Dolchs mit übernatürlichen Kräften, die uralten Bindungen lösen, die das Reich unter dem Sand gefangen halten. Doch erst einmal muss Loulie ihren genialen aber verschollenen Helfer Qadir finden. Währenddessen verstricken sich die Königin von Dhahab, der rebellische Prinz Mazen und die geheimnisvolle Ifrit Nabila in einem gefährlichen Machtkampf.
Der Aschefeuerkönig ist der zweite Band der Sandsea Chronicles-Trilogie: ein epischer Fantasyroman voller Magie, Intrigen und Herz, der die Grenzen zwischen Mythos und Menschlichkeit verschwimmen lässt.
Lag es an mir? Oder hat sich das Buch mehr gezogen als Band 1? Es gab zwischendurch echt spannende Szenen, aber teilweise dümpelte es mir zu sehr und insgesamt dauerte mir alles zu lange: Bis Loulie wieder zu Qadir findet, bis das Thema mit den Bindungen geklärt ist. Für mich war auch vieles vorhersehbar 🫣 Ich finde die Figuren und die Welt mega! Der Plot konnte mich aber nicht so ganz mitreißen 😢
2 Tage vor
3,0
Kam leider nicht ganz an den Vorgänger ran
Lag es an mir? Oder hat sich das Buch mehr gezogen als Band 1? Es gab zwischendurch echt spannende Szenen, aber teilweise dümpelte es mir zu sehr und insgesamt dauerte mir alles zu lange: Bis Loulie wieder zu Qadir findet, bis das Thema mit den Bindungen geklärt ist. Für mich war auch vieles vorhersehbar 🫣 Ich finde die Figuren und die Welt mega! Der Plot konnte mich aber nicht so ganz mitreißen 😢
Mir hat die Welt und das Setting im Orient bei Der Sternenstaubdieb schon unheimlich gefallen und genau so geht es in Der Aschefeuerkönig auch weiter. Dieses Mal bewegen wir uns überwiegend in der Welt der Dschinn, welche ebenso super beschrieben wird, wie schon im ersten Teil. Auch das die Hintergrundgeschichten der Ifrit wirklich als Geschichten erzählt werden, hat mir wieder sehr gefallen. Die verschiedenen POVs waren ebenso interessant, auch wenn mir gerade Loulie manchmal etwas auf den Nerv ging. Insgesamt eine wunderschöne Geschichte, freu mich schon unheimlich auf den dritten Teil.
27. Apr. 2026
4,5
Sehr schöne Welt
Mir hat die Welt und das Setting im Orient bei Der Sternenstaubdieb schon unheimlich gefallen und genau so geht es in Der Aschefeuerkönig auch weiter. Dieses Mal bewegen wir uns überwiegend in der Welt der Dschinn, welche ebenso super beschrieben wird, wie schon im ersten Teil. Auch das die Hintergrundgeschichten der Ifrit wirklich als Geschichten erzählt werden, hat mir wieder sehr gefallen. Die verschiedenen POVs waren ebenso interessant, auch wenn mir gerade Loulie manchmal etwas auf den Nerv ging. Insgesamt eine wunderschöne Geschichte, freu mich schon unheimlich auf den dritten Teil.
Dieses Buch hat mich auf eine ganz andere Art gepackt als der erste Teil. Weniger dieses Abenteuergefühl, mehr ein tiefes Eintauchen in eine Welt, die langsam auseinanderbricht.
Und genau das mochte ich unglaublich gern. Alles wirkt größer, schwerer, manchmal auch trauriger, aber nie leer oder langatmig. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht, habe mich richtig darauf gefreut, wieder zurückzukehren und noch tiefer in diese Welt einzutauchen.
Besonders stark fand ich, wie sich die Figuren entwickeln. Loulie wächst spürbar an ihrer Verantwortung, Mazen wird endlich jemand, der für sich selbst Entscheidungen trifft, und Aisha findet auf eine fast schon beunruhigend schöne Weise ihren Frieden mit der Ifrit in sich. Das hat sich für mich alles sehr rund angefühlt, nicht erzwungen, sondern wie ein natürlicher Schritt nach allem, was sie erlebt haben.
Gerade die ruhigen Szenen, in denen sie einfach zusammen sind, haben für mich unglaublich viel getragen. Diese kleinen Momente, wie das gemeinsame Fliegen auf dem Teppich, bleiben fast stärker hängen als manche großen Ereignisse.
Die Welt der Dschinn hat mich komplett abgeholt. Diese versunkenen Städte, das Gefühl von alter, bröckelnder Macht, dieses ständige Knistern von etwas, das kurz davor ist zu zerfallen. Es hatte etwas Magisches, aber auch etwas Melancholisches. Man merkt einfach, dass hier nicht nur eine Geschichte erzählt wird, sondern dass diese Welt eine eigene Vergangenheit hat, die man Stück für Stück spürt.
Und dann Qadir. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass er zurückkommt. Er hat mir wirklich gefehlt, weil er einfach eine ganz eigene Präsenz hat. Als er dann endlich wieder da war, war es viel zu kurz, und dass es am Ende schon wieder in so einen Moment kippt, in dem man Angst um ihn haben muss, hat mich ehrlich gesagt ein bisschen frustriert. Gerade weil er für mich emotional so ein Anker ist, hätte ich mir da einfach mehr gewünscht.
Trotzdem hat mich das Buch nicht losgelassen. Es fühlt sich wie ein Übergang an, wie das ruhige Atmen vor etwas Größerem, das noch kommt. Vielleicht nicht ganz so leicht zugänglich wie der erste Band, aber dafür intensiver, dichter und auf eine andere Weise berührend.
18. Apr. 2026
4,0
Asche, Feuer und Seelschlangen
Dieses Buch hat mich auf eine ganz andere Art gepackt als der erste Teil. Weniger dieses Abenteuergefühl, mehr ein tiefes Eintauchen in eine Welt, die langsam auseinanderbricht.
Und genau das mochte ich unglaublich gern. Alles wirkt größer, schwerer, manchmal auch trauriger, aber nie leer oder langatmig. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht, habe mich richtig darauf gefreut, wieder zurückzukehren und noch tiefer in diese Welt einzutauchen.
Besonders stark fand ich, wie sich die Figuren entwickeln. Loulie wächst spürbar an ihrer Verantwortung, Mazen wird endlich jemand, der für sich selbst Entscheidungen trifft, und Aisha findet auf eine fast schon beunruhigend schöne Weise ihren Frieden mit der Ifrit in sich. Das hat sich für mich alles sehr rund angefühlt, nicht erzwungen, sondern wie ein natürlicher Schritt nach allem, was sie erlebt haben.
Gerade die ruhigen Szenen, in denen sie einfach zusammen sind, haben für mich unglaublich viel getragen. Diese kleinen Momente, wie das gemeinsame Fliegen auf dem Teppich, bleiben fast stärker hängen als manche großen Ereignisse.
Die Welt der Dschinn hat mich komplett abgeholt. Diese versunkenen Städte, das Gefühl von alter, bröckelnder Macht, dieses ständige Knistern von etwas, das kurz davor ist zu zerfallen. Es hatte etwas Magisches, aber auch etwas Melancholisches. Man merkt einfach, dass hier nicht nur eine Geschichte erzählt wird, sondern dass diese Welt eine eigene Vergangenheit hat, die man Stück für Stück spürt.
Und dann Qadir. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass er zurückkommt. Er hat mir wirklich gefehlt, weil er einfach eine ganz eigene Präsenz hat. Als er dann endlich wieder da war, war es viel zu kurz, und dass es am Ende schon wieder in so einen Moment kippt, in dem man Angst um ihn haben muss, hat mich ehrlich gesagt ein bisschen frustriert. Gerade weil er für mich emotional so ein Anker ist, hätte ich mir da einfach mehr gewünscht.
Trotzdem hat mich das Buch nicht losgelassen. Es fühlt sich wie ein Übergang an, wie das ruhige Atmen vor etwas Größerem, das noch kommt. Vielleicht nicht ganz so leicht zugänglich wie der erste Band, aber dafür intensiver, dichter und auf eine andere Weise berührend.
Ich liebe diese Zusammenfassungen direkt am Anfang. Habe ich das Buch erst gestern gelesen kann ich sie einfach überspringen und wenn nicht, werden die Erinnerungen wieder wach.
Und gerade jetzt hab ich es wirklich gebraucht und wie schön gemacht sie ist. Einfach als Minigeschichte noch einmal alles wichtige so gut zusammen gefasst 🥹
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Autorin / Autor
Über Chelsea Abdullah
Chelsea Abdullah ist eine amerikanisch-kuwaitische Schriftstellerin. Schon als Kind lauschte sie Geschichten über mysteriöse Kreaturen der Wüste und schlaue – aber nur manchmal sympathische – Helden. Nach dem MA in Englisch an der Duquesne University zog sie nach New York, wo sie heute lebt.