Blick ins Buch

Fantasy

The shadow of what was lost - Buch eins der Licanius-Trilogie

4,6(64)
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Über das Buch

„Eine erzählerische Sicherheit, die für ein Debüt selten ist ... Fans von Robert Jordan und Brandon Sanderson werden viel Bewundernswertes finden“ Guardian

WENN DAS SCHICKSAL RUFT, BEGINNT EINE REISE

Es sind zwanzig Jahre vergangen, seit die gottgleichen Auguren gestürzt und getötet wurden. Nun werden diejenigen, die ihnen einst dienten – die Begabten – nur verschont, weil sie die Vier Prinzipien der Rebellion, die ihre eigenen Kräfte stark einschränken, akzeptiert haben.

Als junger Begabter leidet Davian unter den Folgen eines Krieges, der verloren war, noch bevor er geboren wurde. Er und andere wie er werden verachtet. Aber als Davian entdeckt, dass er die verbotenen Kräfte der Auguren besitzt, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die alles verändern wird.

Im Westen wacht ein junger Mann, dessen Schicksal mit Davians verbunden ist, im Wald auf, bedeckt mit Blut und ohne jede Erinnerung daran, wer er ist...

Und im fernen Norden beginnt ein uralter Feind, der längst besiegt geglaubt war, sich zu regen.

ISBN9783985853847
Verlagadrian & wimmelbuchverlag
Erscheinungsdatum17.04.26
Seitenzahl784

Merkmale

3 Bewertungen

AnschaulichSpannendEntwickelndSympathischGlaubwürdigVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

64 Bewertungen

22 Rezensionen

4,6

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  • east
    east

    827 Follower

    5,0

    Das Erbe der Seher

    Davian hat ein Geheimnis, das ihn das Leben kosten könnte: Er ist ein Augur, ein Magier, der Gedanken lesen und manipulieren kann. Aufgrund dieser Fähigkeit endete die Herrschaft der Auguren vor 20 Jahren in einem schrecklichen, blutigen Krieg und alle Magier fristen seitdem ein Leben in Unterdrückung. Schon bald jedoch hängt alles von Davian und seinen Gefährten ab, denn eine alte Macht erhebt sich und nur die Auguren können ihr noch etwas entgegensetzen… „The Shadow of What Was Lost“, vor ein paar Jahren bereits einmal unter dem Titel „Das Erbe der Seher“ auf Deutsch erschienen, ist Auftakt der Licanius-Trilogie und das Debüt des Fantasy-Autors James Islington, der inzwischen mit seiner Hierarchy-Reihe international bekannt geworden ist. Ähnlich wie in „The Will of the Many“ wird es auch in der Welt der Auguren und Magier wieder äußerst spannend, vielseitig und kompliziert. Der Autor zögert nicht und wirft den Leser mit den ersten Kapiteln gleich ins kalte Wasser, Erklärungen kommen erst nach und nach, den Rest muss man sich selbst zusammenreimen oder einfach als gegeben hinnehmen. Das Buch ist also eher nichts für Fantasy-Einsteiger, aber ein Fest für Genrefans. Ein Glossar hätte aber trotzdem nicht geschadet, denn es hagelt Personen- und Ortsnamen, die genauso wunderschön und fremdländisch klingen, wie elbische Namen, aber auch einigermaßen verwirrend oder erschlagend sein können, auch, weil man sie oft kaum zuordnen kann. Man braucht also eine Menge Konzentration für diese Geschichte, muss sich ein paar Kapitel lang fokussieren, um in die sehr dynamische, komplexe Handlung eintauchen zu können, muss mitdenken und vielleicht auch einen Absatz zweimal lesen, um alle Handlungsstränge im Kopf zu behalten. Die Geschichte springt nämlich ständig von Protagonist zu Protagonist und fordert viel Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenspiel ergibt sich aber auch die Spannung und die Vielschichtigkeit von alten Geheimnissen und Intrigen, die nur gelöst werden können, wenn alle Ebenen der Handlung am Ende zusammenfinden. Das Buch ist sehr gut komponiert und macht Appetit auf viel mehr: klassische Fantasy in Reinform. Noch erstaunlicher wird das Ganze, wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Es gibt einige leichte Parallelen zu anderen Fantasy-Epen, etwa dem Herrn der Ringe, doch der Autor hat keinesfalls kopiert, eher Inspiration gefunden und daraus etwas ganz Eigenes gemacht. Auch ähnelt das Buch durch die vielen politischen Intrigen ein wenig an die spätere Hierarchy-Reihe, aber auch hier kann man sagen: Am Ende erhalten wir eine völlig neue Geschichte mit inhaltlich anderem Fokus. Es wird ähnlich komplex und fordernd, aber die Welt unterscheidet sich stark, die Atmosphäre ist mittelalterlicher, düsterer und magischer, während der Fantasy-Aspekt in „The Will of the Many“ fast schon eher zu Science-Fiction wird. Auch hängt diesmal die Geschichte nicht allein an einem Protagonisten, sondern gleich an einer ganzen Handvoll, die einander kaum über den Weg trauen, aber nur gemeinsam ihre Welt retten können und die wir als Leser alle abwechselnd begleiten dürfen. So bleibt es auch bis zum Schluss fesselnd und nun darf man gespannt sein, wohin sich dieses Abenteuer noch steigern wird. Mit anderen Worten: „The Shadow of What Was Lost“ ist ein unglaublich vielversprechender Auftakt mit einer sehr durchdachten, faszinierenden Welt, die noch viele Fragen aufwirft, und kann auf jeden Fall mit späteren Werken des Autors und den hohen Ansprüchen der epischen High Fantasy mithalten. Spätestens jetzt hat James Islington bewiesen, dass er in diesem Genre ganz oben mitspielt. Wir dürfen noch viel von ihm erwarten und dürfen hoffentlich schon ganz bald in diese Welt zurückkehren.

    Das Erbe der Seher

    4 Tage vor

  • st.fanie
    st.fanie

    684 Follower

    5,0

    ❤️‍🔥 Licanius I - Grandioser Auftakt ❤️‍🔥

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 🖤✨ „Die Klingen des Verrats“ ✨🖤 ...Und schon wieder ein Debüt bei dem ich gar nicht fassen kann, dass es eines ist. WIE kann das bitte sein⁉️ Dieses Buch fühlt sich so UNFASSBAR durchdacht, komplex, intelligent und gleichzeitig unglaublich lebendig an❗️(Ich finde gar keine passenden Worte und müsste die komplette Rezension in Großbuchstaben verfassen um es zu verdeutlichen, wie episch dieses Werk für mich ist, und Hallo ➡️ das ist gerade mal Band 1🙆‍♀️ 👉 Diese Geschichte liest man nicht einfach, man versucht sie permanent zu entschlüsseln 🔐 James Islington dosiert seine Informationen auf eine Art, die mich komplett wahnsinnig gemacht hat❗️ Maximale Verwirrung❗️❗️❗️... und dennoch hab ich gleichzeitig einen auf ☝️haha, ich bin doch schlauer als der Verfasser und komme hinter das Große Ganze und hab voll den Durchblick bevor Islington selber bereit ist mir meine Antworten zu liefern.... wie das ausging wollt ihr wissen = 💯:0 für Islington 😆 Einfach nur Genial der Mann. Man bekommt ständig Szenen, Aussagen, Visionen oder Gespräche präsentiert, bei denen man sich denkt: „Hä?“ „Warum wird mir das jetzt erzählt?“ „Warum wirkt das so kryptisch?“ „Wieso fühlt sich das wichtig an?“ ❓️❓️❓️❓️❓️ …und irgendwann später: 💥 BOOM. 💥 Aha-Moment. 💥 Plötzlich greift alles ineinander. Und genau dann merkt man: Das war kein Zufall. Das war vorbereitet. Es lag tatsächlich auf der Hand, oder eigentlich hat James Islington mir das schon vor vielen Kapitel präsentiert. Dieses Buch lebt von Foreshadowing auf höchstem Niveau. Nicht von diesem künstlichen „Ich werfe mal mysteriöse Hinweise rein und löse sie später irgendwie auf“-Foreshadowing 😅 Nein. Das hier wirkt wie ein riesiges Uhrwerk🕰, bei dem Zahnräder⚙️ langsam ineinandergreifen. Man merkt einfach, dass Islington genau wusste, was er tut. Was er mit uns Lesern macht und hat sein wahrscheinlich stärkstes Talent voll und ganz auf uns los gelassen. (Okay schreiben✏️ kann der Mann auch, Worldbuilding🌏 konstruieren ebenfalls, Charaktertiefe YES auch❗️👌) Manchmal kann es auch echt anstrengend werden,.... meine Empfehlung 📌 einfach lesen ...nicht versuchen es zu entschlüsseln (wird wahrscheinlich trotz Hinweis nix nützen, es geschieht automatisch, man kann quasi nicht anders😂) Das Buch verlangt: 🧠 mitzudenken 🧠 Zusammenhänge zu speichern 🧠 Namen zu behalten 🧠 politische Ebenen zu verstehen 🧠 Aussagen zu hinterfragen 🧠 Perspektiven gegeneinander abzuwägen Man kann hier nicht einfach konsumieren. Man musst einfach aufmerksam bleiben. Und trotzdem (finde ich) verliert man NIE komplett den Überblick und DAS ist eigentlich das wirklich Beeindruckende daran. Denn obwohl die Welt unglaublich komplex ist, bleibt sie erstaunlich verständlich. Es gibt: ⚔️ zahlreiche wichtige Figuren 🏛️ verschiedene Gruppierungen 👑 politische Konflikte 🔮 unterschiedliche Magiesysteme 🕯️ uralte Geheimnisse ⏳ Zeit- und Erinnerungsthematiken …und trotzdem wirkt nichts überladen. Im Gegenteil: Die Geschichte erklärt genau so viel, wie sie erklären SOLL. Das fehlende Wissen fühlt sich nie wie ein Versäumnis an. Sondern wie ein Teil des Erzählens selbst. Du SOLLST manche Dinge noch nicht verstehen, damit sie später eine völlig neue Bedeutung bekommen. Und OMG… wenn diese Momente kommen?! 😭 Der Prolog allein verändert im Laufe der Geschichte gefühlt so oft komplett seine Bedeutung. Szenen, die zuerst wie einfache Gespräche wirken, bekommen plötzlich ein völlig anderes Gewicht. Charaktere, die eindeutig gut oder böse erscheinen, wirken irgendwann erschreckend grau oder drehen sich komplett. Und genau DAS liebe ich so so sehr daran. Die Figuren sind nicht eindimensional. Nicht mal ansatzweise. Sie fühlen sich menschlich an. Müde. Fehlerhaft. Zerrissen. Manche handeln grausam und trotzdem versteht man ihre Beweggründe irgendwie. Andere wirken zunächst vertrauenswürdig und plötzlich hinterfragt man alles. Ich liebe besonders die Hauptcharaktere, aber auch die Nebencharaktere sind so unfassbar wichtig und gut ausgearbeitet. Oft treiben in vielen Geschichten die Protagonisten die Geschichte alleine an, dass ist hier keinesfalls so❗️ 🗣Die Erzählperspektive fand ich hier großartig gewählt, da sie durch wechselnde Blickwinkel die Welt so viel größer, lebendiger und multidimensionaler macht. Dadurch kann die Handlung parallel an mehreren Orten stattfinden und fühlt sich viel epischer an, als es in einer Ich-Perspektive jemals möglich gewesen wäre. 📖Die Kapitel hatten für mich immer eine passende Länge. Nicht ein einziges Kapitel war langweilig oder überflüssig Ich wollte immer weiterlesen 🧐 Ein kleiner Kritikpunkt wäre höchstens die Karte am Anfang des Buches. Die hätte für mich ruhig etwas detailreicher sein dürfen. Gerade bei so vielen Orten, Tols und Reisen hätte ich es hilfreich gefunden, noch genauer nachvollziehen zu können, wo bestimmte Ereignisse stattfinden. Ein Glossar wäre eventuell auch recht sinnvoll gewesen, verstehe allerdings warum Islington nicht dazu gegriffen hat. Es hätte etwas vorweg genommen, was wir erst durchs lesen an den richtigen Stellen erfahren sollten. (Hab mir mein eigenes erstellt 😆 könnte vielleicht hilfreich für Band 2 + 3 sein) Das Ende?!?!?! 😭😭😭 Ich sitze einen Tag nach Beendigung immer noch sprachlos da. Das Verrückteste... Je mehr Antworten man bekommt, desto mehr denkt man plötzlich wieder über ALLES nach, was vorher passiert ist. Dieses Buch ist nicht einfach Fantasy. Es ist ein riesiges Puzzle. Ein Netz aus Andeutungen, Wahrheiten, Perspektiven und Manipulationen. Und ich kann jetzt schon sagen: Das ist definitiv eine Geschichte, die beim Re-Read wahrscheinlich nochmal komplett anders wirkt❗️ Ganz großes Kino. Ganz großes Fantasy-Handwerk. Und für mich eines der beeindruckendsten Debüts, die ich je gelesen habe. 🖤✨ Sternebewertung brauche ich wahrscheinlich keine, wer bis hierher gelesen hat kann sich sicherlich denken das es von mir wenn möglich, weit über der 5 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟 verdient hätte.

    ❤️‍🔥 Licanius I - Grandioser Auftakt ❤️‍🔥

    28. Mai 2026

  • melanies_books
    melanies_books

    1381 Follower

    5,0

    ​Ein episches Must-Read für Plot-Liebhaber und High-Fantasy-Fans!

    ​Mit „The Shadow of What Was Lost“ (dem Auftakt der Licanius-Trilogie) liefert James Islington ein ambitioniertes Debüt ab, das geschickt klassische Fantasy-Tropes mit einem modernen, hochkomplexen Plot verwebt. Wer eine Mischung aus der epischen Welt von Der Herr der Ringe und den politischen Intrigen von Game of Thrones sucht, wird hier definitiv fündig. ​Worum geht es? ​Zwanzig Jahre ist es her, dass die gottgleichen Auguren gestürzt und ausgelöscht wurden. Die verbliebenen Magier – die „Begabten“ – werden von der Bevölkerung verachtet und können nur überleben, weil sie sich den vier strengen Dogmen der Rebellen unterworfen haben, die ihre Kräfte drastisch einschränken. ​Im Mittelpunkt steht Davian, ein junger Magieschüler, dem die Versiegelung seiner Kräfte droht. Doch dann entdeckt er, dass er die verbotenen Fähigkeiten der Auguren besitzt: Er kann Lügen erkennen. Als er auf eine gefährliche Mission geschickt wird, bricht er zusammen mit seinem besten Freund Wirr auf. Gleichzeitig erwacht im Westen ein junger Mann ohne Gedächtnis und blutüberströmt im Wald, während im fernen Norden ein längst geglaubter Feind erwacht... ​Die Stärken des Buches • ​Rasantes Tempo & Packende Handlung: Nach einem etwas holprigen und wackeligen Start nimmt die Geschichte enorm an Fahrt auf und entwickelt einen großartigen, eigenen Rhythmus. Das Buch ist absolut ereignisreich und vollgepackt mit Plot-Entwicklungen. • ​Komplexes Worldbuilding & Mysterien: Islington wirft den Leser in eine dichte, vielschichtige Welt mit zahlreichen Fraktionen, Imperien und Geheimnissen. Das Besondere: Als Leser weiß man oft weniger als die Figuren und muss sich – genau wie die Charaktere – die Puzzleteile der Geschichte sukzessive erarbeiten. Das macht das Buch unvorhersehbar und extrem fesselnd. • ​Dynamische Charaktere & Starke Freundschaft: Die drei Hauptfiguren Davian, Wirr (Wirrander/Will) und Asha sind sympathisch und wachsen einem schnell ans Herz. Besonders die tiefe Freundschaft zwischen den Protagonisten trägt die oft schweren Entscheidungen, die sie treffen müssen. ​Was man wissen sollte (Kritikpunkte) • ​Fokus auf Plot statt tiefer Charakterstudien: Wer charaktergetriebene Fantasy mit tiefen psychologischen Analysen sucht, könnte hier etwas zu kurz kommen. Die Figuren sind sympathisch und entwickeln sich, dienen aber primär dazu, die verwickelte Handlung voranzutreiben. • ​Hohe Informationsdichte: Es gibt viele Namen, Orte und wechselnde Perspektiven. Man muss beim Lesen aufmerksam bleiben, da oft unklar ist, wer welche Absichten verfolgt und wer auf welcher Seite steht. • ​Der Cliffhanger: Das Buch endet mit einer absolut überraschenden Enthüllung und lässt viele Fragen offen. Man sollte Band zwei (An Echo of Things to Come) also am besten schon parat haben! ​Fazit ​„The Shadow of What Was Lost“ ist vielleicht kein Werk von seltener, literarischer Genialität, aber ein handwerklich verdammt gut geschriebener, extrem unterhaltsamer High-Fantasy-Roman. Für Fans von verworrenen Plots, magischen Geheimnissen und dichter Atmosphäre ist dieses Buch ein absolutes Must-Read. ​Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5 Sterne) – Ein großartiger Start in eine epische Saga, der Lust auf mehr macht!

    
​Ein episches Must-Read für Plot-Liebhaber und High-Fantasy-Fans!

    25. Mai 2026

3 von 22 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 203%
zey61
zey6113. Mai 2026

Wer ist auch nach The will of the many hier gelandet 👋

Seite 213%

1 Kommentar verdeckt

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